Wenig zu bejubeln

SWISS CHALLENGE – 3. RUNDE: Einzig Timon Baltl hat am Samstag im Golf Saint Apollinaire mit einer 67 wirklich Grund zu jubeln, dann Lukas Nemecz, Niklas Regner und auch Martin Wiegele rutschen im Klassement teils heftig zurück.

Lukas Nemecz zeigte sich an den ersten beiden Tagen nach wie vor in absoluter Überform, denn der Steirer, der heuer bereits drei zweite Plätze auf dem Habenkonto hat, marschierte am Freitag mit einer knallroten 64 bis auf einen Schlag an Marcel Schneider (GER) an der Spitze heran und geht so als erster Verfolger des Deutschen ins Wochenende. Mit Niklas Regner, Martin Wiegele und Timon Baltl packten noch drei weitere Österreicher knallrote Runden aus und starten so ebenfalls noch mit durchaus intakten Chancen auf Topergebnisse in den Moving Day.

Timon Baltl muss sich einigermaßen in Geduld üben, denn erst die 5 erweist sich für den 26-jährigen mit dem ersten Birdie als gewinnbringend. Im Nachhinein betrachtet bremst den Steirer das erste Erfolsgerlebnis aber mehr als es in pusht, denn nach zwei Bogeys danach kommt er sogar nur im Plusbereich auf den Backnine an. Auf den zweiten Neun drückt der Steirer dann das Gaspedal aber bis zum Anschlag durch, marschiert mit gleich fünf Birdies am Stück deutlich im Klassement nach vor und nimmt nach kurzer schöpferischer Pause auf der 16 noch ein weiteres Erfolgserlebnis mit. Derart stark geht sich am Ende sogar die 67 (-5) aus, die ihn doch sehenswert im Klassement bis auf Rang 24 nach oben klettern lässt.

Geteilte Ausgangslage

Martin Wiegele kommt am Moving Day nicht wirklich auf Touren und tritt sich nach einer anfänglichen Parserie auf der 6 sogar ein Bogey ein. Erst kurz vor dem Turn kann er dann das Par 5 der 9 auch zum ersten Birdie überreden, was ihm zumindest den scoretechnischen Ausgleich beschert. Nachdem er beide Par 5 Bahnen der Backnine gewinnbringend nützen kann, geht es erstmals am Samstag dann im Klassement in die richtige Richtung, allerdings brummt er sich auf der 16 auch noch ein Bogey auf, was schließlich nicht mehr als die 71 (-1) zulässt, was ihm doch etliche Plätze kostet und ihn als 34. in den Finaltag starten lässt.

Niklas Regner sammelt zwar gleich am Par 5 der 1 das erste Birdie auf, danach allerdings machen sich Parallelen zu den vorangegangenen Moving Days bemerkbar, denn wieder tritt er sich am dritten Spieltag etliche Fehler ein, wie zwei Doppelbogeys und ein weiterer Fehler unterstreichen. Ein zweites Birdie auf der 8 kann die vielen Schlagverluste so nicht in Schach halten. Erst dank weiterer Birdies au fder 10 und der 12 pirscht er sich wieder etwas an den Ausgangspunkt heran, allerdings zerstört er sich mti der dritten Doublette danach endgültig den Moving Day. Zwar gehen sich im Anschluss noch zwei rote Einträge aus, mehr als die 73 (+1) geht sich so aber nicht aus, was ihn bis ins hintere Mittelfeld auf Rang 34 zurückrutschen lässt.

Am Moving Day heißt es für Lukas Nemecz zunächst lange Zeit Geduld bewahren, denn während rundherum die Konkurrenz Birdie um Birdie notiert, rutscht der Steirer mit Pars im Klassement immer weiter zurück. Erst die 8 erweist sich dann endlich als gewinnbringend und lässt den 32-jährigen immerhin im leicht geröteten Bereich die Backnine in Angriff nehmen. Dort erwischt es Lukas dann aber heftig, denn nach einem Triplebogey auf der 11 muss er zwei Löcher später am Par 3 auch noch ein Doppelbogey notieren und selbst ein Birdies danach radiert er sich prompt wieder aus, was am Ende sogar in der 78 (+6) gipfelt und ihm satte 47 Ränge kostet, denn den Finaltag nimmt er nur vom 49. Platz aus in Angriff.

Marcus Helligkilde (DEN) zeigt was am Samstag möglich gewesen wäre, denn der Däne packt eine 62 (-10) aus und geht so bei gesamt 22 unter Par mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf Landsmann Nicolai Kristensen in die finale Umrundung.

Leaderboard Swiss Challenge

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