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Bestes Karriereergebnis

BMW INTERNATIONAL OPEN – FINAL: Matthias Schwab lässt im GC München Eichenried zwar mit etlichen Ungenauigkeiten den möglichen Sieg sprichwörtlich links liegen, fährt mit Rang 3 aber sein bestes Ergebnis der noch jungen Karriere ein. Bernd Wiesberger marschiert mit einer 65 noch um viele Ränge nach vor.

Matthias Schwab entwickelt sich langsam aber sicher zum Deutschland Spezialisten. Bereits letztes Jahr startete der Rohrmooser bei den Porsche European Open mit klar intakten Siegchancen in die letzte Runde und wiederholt dieses Kunststück nun in München bei den BMW International Open.

Matthias bunkert dann zwar gleich auf der 1 seinen Teeshot ein, schlägt aber aus dem Sand eine maßgenaue Annäherung aufs Grün und lässt sich die anfängliche Birdiechance nicht entgehen, womit er sofort den einen Schlag Rückstand auf Jordan Smith (ENG) egalisiert. Auch danach hat Matthias alles perfekt im Griff und zündet auf der 3 ein weiteres ganz starkes Eisen. Erneut stellen ihn die Grüns danach vor keinerlei Problem und er locht seelenruhig zum nächste Birdie, womit er recht früh in der Finalrunde sogar die alleinige Führung übernimmt.

Die Probleme beginnen

Nach einem etwas verzogenen Abschlag und einem nur eher suboptimalen Wedge geht sich am ersten Par 5 das angepeilte Birdie dann nicht aus. Dieses holt er aber am Par 3 der 8 mit starkem Birdieputt noch nach und gibt so weiterhin in München recht komfortabel den Ton an. Nach unangenehmer Lage im Fairwaybunker geht sich aber auch am zweiten Par 5 kein roter Eintrag aus, da allerdings die Konkurrenz etwas schwächelt biegt der Schladming-Pro mit zwei Schlägen Vorsprung auf die letzten neun Bahnen ab.

Nach weiteren Porblemen vom Tee – immer wieder ziehen die Abschläge etwas links weg – erreicht er auf der ohnehin schwierigen 10 erst mit dem dritten Schlag das Grün und da der Parputt deutlich zu kurz bleibt, hat er sogar etwas Mühe das Bogey noch zu kratzen. Den verloren gegangenen Schlag holt er sich nach mutigem Sandschalg aus dem Grünbunker und gelochtem Birdieputt am Par 5 danach aber sofort wieder zurück.

Immer ungenauer

Nach wie vor gelingen die Abschläge am Finaltag nicht wirklich gut und behalten die unangenehme Links-Tendenz durchgehend bei. So auch auf der 14. Gerade noch bremst sich der Ball knapp vor dem ganz dicken Gemüse ein, im Rückschwung spürt Matthias aber schon die Äste, bringt den Ball aber trotzdem noch in den Grünbunker, von wo aus sich das Par aber nicht mehr ausgeht. Damit ist er erstmals seit der 1. Bahn auch die Führungsrolle wieder los.

Ein Dreiputtbogey auf der 15 kommt dann zum denkbar schlechtest möglichen Zeitpunkt, denn auf den verbleibenden drei Bahnen muss er nun zwingend zumindestens zwei Birdies finden um sich überhaupt in ein Stechen retten zu können. Auf der kurzen 16 gibt er sich auch – trotz eines weiteren eher links gelassenen Abschlags – sogar dank gutem Chip die Chance, schiebt den Putt aber knapp links vorbei. So auch am Par 3 danach, wo der nächste Birdieputt leicht links am Loch vorbeikriecht.

Entgegen der bisherigen Tendenz zieht dann der 18. Abschlag plötzlich weit nach rechts und beraubt so Matthias endgültig der möglichen Eaglechance. Am Ende notiert er zwar noch ein sicheres Par und fährt damit einen auf jeden Fall beachtlichen und starken 3. Rang ein – sein bestes Ergebnis der noch jungen Karriere und das bereits vierte Top 10 des Jahres – mit dem möglichen Sieg vor Augen ist am Finaltag aber wohl auch ein kleines weinendes Auge mit dabei.

Seit mittlerweile Monaten wirkt der 24-jährige nun schon richtig überfällig für seinen ersten ganz großen Wurf. Die nächste Chance ergibt sich für Matthias bereits kommende Woche, wenn in Sotogrande das Andalucia Masters auf dem Programm steht. Das spanische Event ist außerdem auch ein Qualifikationsturnier für die Open Championship, was bedeutet, dass er mit einer weiteren absoluten Topplatzierung womöglich bereits das Ticket für Royal Portrush lösen könnte.

“Ich hab heute die ersten neun Löcher mit drei unter Par wieder fehlerfrei gespielt. Auf der 10 hab ich meinen Drive dann sehr weit nach rechts verzogen und verlor dadurch ein wenig an Selbstvertrauen. In Folge kam es dann zu weiteren Drive- und Puttingfehlern. Mit dem geteilten 3. Platz bin ich bei diesem großen Turnier aber zufrieden. Ich habe viel gelernt und kann auf diesem Ergebnis aufbauen. Hätte mich jemand vor dem Turnier gefragt ob ich einen 3. Platz nehmen würde, ich hätte gesagt: Auf jeden Fall”, so Matthias nach dem bayerischen Europena Tour Event.

Im Birdierausch

Bernd Wiesberger hatte am Moving Day alle Hände voll zu tun, da die Annäherungen nicht wirklich oft so gelingen wollten wie der Burgenländer es geplant hatte. Mit einer starken Finalrunde ist aber beim Oberwarter durchaus noch einiges zu holen und er macht dann aus der Ausgangslage auch eindeutig das Maximum.

Mit anfänglichen Pars findet er sich auf den Frontnine zunächst ohne Probleme zurecht, das erste Birdie lässt aber recht lange auf sich warten. Das erste Par 5 seiner Runde erweist sich dann aber endlich als gnädig und lässt Bernd nach fünf Pars in Folge erstmals am Sonntag in den roten Bereich abtauchen.

Die langen Bahnen hat er am Finaltag auch weiterhin perfekt im Griff, denn auf der 9 locht er sogar zum Eagle und bringt sich damit endgültig wieder in Schlagdistanz zu den Top 10. Der Adler heizt den Motor des Burgenländers noch einmal zusätzlich an, denn kaum auf den Backnine angekommen überredet er sogar die schwierige 10 zu einem Birdie.

Aus allen Rohren

Jetzt feuert der Birdiemotor des Oberwarters endgültig aus allen Rohren, denn auch die 11 und die 12 lassen Schläge springen, womit er auf nur vier Bahnen nun schon satte fünf Schläge aus dem Kurs quetschen konnte und damit nun auch endgültig die besten 10 knackt. Die 14 allerdings bremst die Aufbruchsstimmung dann mit dem ersten Bogey des Tages jäh ab.

Damit will sich der fünffache European Tour Champion aber nicht zufrieden geben und stopft am abschließenden Par 5 zu noch einem weiteren Eagle. Mit der 65 (-7) legt er die klar beste Runde seiner gesamten Woche hin und macht damit noch viele Ränge gut und tritt mit einem 16. Rang im Gepäck die Heimreise nach Österreich an.

Open-Quali verpasst

Die Qualifikation für die Open Championship kann Bernd Wiesberger in dieser Woche aber nicht in trockene Tücher bringen. Fünf Plätze unter den noch nicht qualifizierten Top 20 im Race to Dubai haben nach dem Turnier in Bayern Gewissheit, dass sie in Royal Portrush mit von der Partie sein werden.

Bernd hätte dazu in dieser Woche sowohl Kurt Kitayama (USA) als auch Erik Van Rooyen (RSA) überholen müssen, beide bleiben jedoch vor dem Burgenländer platziert. Drei Chancen hat der Burgenländer aber noch aufs Open Ticket, wobei man gespannt sein darf, ob er das Final Qualifying wirklich bestreiten wird.

Ansonsten bleiben ihm noch die beiden Rolex Series Events in Irland und Schottland um sich zu qualifizieren. Kommende Woche legt Bernd eine verständliche Pause ein, da er ansonsten nach US Open und BMW International Open womöglich sogar sechs Wochen am Stück spielen müsste.

Andrea Pavan (ITA) setzt sich im Stechen am zweiten Extraloch gegen Matthew Fitzpatrick (ENG) durch und gewinnt so die BMW International Open.

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Vollgas Moving Day

BMW INTERNATIONAL OPEN – 3. RUNDE: Matthias Schwab feuert am Moving Day im GC München Eichenried aus allen Rohren und bringt sich mit einer fantastischen klar ins Titelgeschäft.

Matthias Schwab marschierte am Freitag spektakulär ins Wochenende, denn der Rohrmooser notierte gleich zwei Eagles und brachte sich so vor dem Moving Day in eine vielversprechende Ausgangslage. Mit weiterhin starker Birdiequote und etwas weniger Fehlern will er nun am dritten Spieltag die Lücke zur Spitze bestmöglich schließen. Das Vorhaben soll mit wehenden Fahnen aufgehen.

Mit einem sicheren Par startet er solide in den Moving Day. Schon das lange Par 3 danach hat der Schladming-Pro mit einem Chip-in dann perfekt im Griff und nimmt rasch das erste Birdie mit. Anders als an den Vortagen lässt diesmal allerdings die 4 nicht nur keinen Schlaggewinn springen, sondern radiert mit einem Bogey sogar das Birdie von zuvor wieder aus.

Voll im Flow

Lange dauert die Trauerphase aber nicht, denn schon die 5 überredet er zum nächsten Schlaggewinn und taucht so postwendend wieder in den roten Bereich ab. So richtig auf den Geschmack gekommen überredet Matthias auch das Par 5 danach zu einem Birdie und hält damit am Samstag die gewinnbringende Quote weiterhin gekont hoch.

Mit Nachdruck unterstreicht er gleich auf der nächsten Bahn, dass er aus München unbedingt ein absolutes Topergebnis – wenn nicht sogar den Sieg – mitnehmen will, denn aus größerer Distanz locht er auch auf der 7 ohne Probleme den Putt. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er auch am Par 5 der 9 den fälligen Birdieputt wieder ohne Mühe im Loch unterbringt und so mit den fantastischen Frontnine bereits bis auf zwei Schläge zu Martin Kaymer aufschließt.

In geteilter Führung

Da Kaymer sich ausgerechnet auf einem Par 5 dann den ersten Fehler eintritt und Matthias nur Minuten später gefühlvoll auf der 11 (Par 5) den nächsten Birdieputt versenkt, strahlt der Name Matthias Schwab sogar plötzlich aus der geteilten Spitze auf die Konkurrenz herab. Nur kurzzeitig muss er Jordan Smith danach die Führungsrolle überlassen, mit ganz starkem Putt auf der 13 schließt er aber postwendend wieder zum Engländer auf.

Am kurzen Par 4 der 16 zieht Matthias dann vom Tee voll durch und legt den Ball nur knapp nebens Grün. Auf die kurzgesteckte Fahne muss er aus dem Rough etwas zaubern, parkt die Kugel aber gut einen knappen Meter vom Loch entfernt und schiebt zum nächsten Birdie ein. Nach einem etwas zu kurzen Chip ergibt sich auf der abschließenden 18 dann zwar keine echte Birdiechance mehr, mit der 65 (-7) aber legt Matthias mit die beste Runde des Feldes hin und mischt damit vor der Finalrunde klar im Titelkampf mit.

Gegenseitig gepusht

Den 2. Platz teilt er sich unter anderem mit Flightpartner Matthew Fitzpatrick, der wie Matthias eine 65 (-7) aufs Tableau zaubert. Zusammen notierten die beiden 24-jährigen sensationelle 16 Birdies und zeigten so, dass sie sich am Moving Day eindeutig gegenseitig zu Höchstleistungen pushten.

“Ich hatte mit einem etwas eingerosteten Start zu kämpfen, aber bin dann in einen immer besseren Rhythmus gekommen und das Chip-in Birdie auf der 2 hat dabei klarerweise geholfen. Ich musste aber ein wenig die Pars mit Up & Downs kratzen danach. Starke Putts haben dann jedoch die richtig gute Runde eingeleitet”, fasst er den Start seiner Runde zusammen.

Weiters meint er: “Ich hab mich nur auf mich konzentriert und mein Spiel durchgezogen. Die Quote von -11 auf 12 Par 5 Löchern ist richtig gut und hilft natürlich vorne mitzuspielen. Ich hab die letzten Wochen schon gut gespielt und ich hoffe, dass ich auch morgen wieder voll auf der Höhe bin um ein weiteres starkes Ergebnis mitnehmen zu können.”

Kein echter Rhythmus

Bernd Wiesberger hatte am Freitag einmal mehr wie schon in der Vorwoche mit Ungenauigkeiten im langen Spiel zu kämpfen und stemmte deshalb erneut nur genau an der Marke den Cut. Am Samstag hat er nun nicht viel zu verlieren und will versuchen das Feld von hinten aufzurollen.

Wie sein Landsmann macht er auch am Samstag mit einem anfänglichen Par nichts falsch. Auch danach zieht er am Moving Day Parallelen zu Matthias Schwab, denn während der Steirer die 2 zum Birdie überreden konnte, nimmt Bernd von der 11 (Par 5) – ebenfalls seine zweite Bahn – das erste Birdie mit.

Danach enden die Gemeinsamkeiten mit Schwab aber jäh, denn während der Rohrmooser Birdie um Birdie notiert, tritt sich Bernd auf der 14 sogar ein Doppelbogey ein und rutscht damit um etliche Ränge im Klassement zurück. Zumindestens gelingt auf der 16 recht zeitnah der scoretechnische Ausgleich.

In die Spur bring das Birdie den Oberwarter jedoch nicht wirklich, denn sofort folgt am Par 3 danach der nächste Fehler. Kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine erweist sich mit der 18 das zweite Par 5 seiner Runde als gewinnbringend und lässt ihn wieder auf Level Par zurückklettern. Die Probleme wollen aber nicht abreißen, denn nach dem Turn rutscht er erneut in den Plusbereich ab.

Birdies und spätes Bogey

Das Hin und Her geht auch danach munter weiter, denn mit darauffolgendem Birdie dreht er sein Score rasch wieder auf Anfang und holt sich danach am Par 5 der 6 auch wieder das Minus als Vorzeichen. Das bringt spät aber doch endlich richtig Stabilität in Bernds Spiel, denn mit weiterem Birdie danach schnürt er sogar den Doppelpack.

Statt der Runde am abschließenden Par 5 der 9 aber so richtig ein angenehmes Ende zu verpassen und sich auch wieder in Schlagdistanz zu den Top 10 zu bringen, brummt ihm die lange Bahn sogar noch ein Bogey auf und lässt so schlussendlich nicht mehr als die 71 (-1) zu, die ihn am Moving Day nur um ein paar wenige Plätze bis auf Rang 37 nach oben klettern lässt.

Jordan Smith (ENG) geht nach der 66 (-6) und bei gesamt 13 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Matthias Schwab und Matthew Fitzpatrick (ENG) in den Finaltag.

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Bayerische Adlershow

BMW INTERNATIONAL OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab lässt am Freitag im GC München Eichenried gleich zwei Adler auf der Scorecard landen und geht in mehr als aussichtsreicher Position ins Wochenende. Auch Bernd Wiesberger stemmt beim halben Heimspiel den Cut.

Matthias Schwab zeigte schon zum Auftakt durchaus starkes Golf, konnte bei fünf Birdies aber drei Bogeys nach Problemen aus dem Semirough nicht vermeiden. Mit der 70 (-2) legte der Rohrmooser beim halben Heimspiel – nach der Absage von Atzenbrugg pilgern zahlreiche rot-weiß-rote Golffans auf die bayerische Par 72 Wiese – aber eine gesunde Basis für eine erfolgreiche Woche und will nun am Freitag mit später Startzeit eine weitere rote Runde anhängen. Das Vorhaben soll richtig spektakulär in Erfüllung gehen.

Der Start glückt mit soliden anfänglichen Pars zunächst ohne Probleme, allerdings wird ihm danach die 3 erstmals zum Verhängnis und wirft ihn mit einem Bogey bis an die Cutlinie zurück. Lange verweilt er dort aber nicht, denn wie schon am Vortag lässt auch diesmal die 4 einen Schlag springen, womit er sich wieder auf den Ausgangspunkt zurückarbeitet.

Greifvögel im Doppelpack

Auf der 6 passt dann erstmals alles so richtig perfekt zusammen, denn Matthias marschiert nach gelochtem Dreieinhalbmeterputt vom Par 5 nach nur drei Schlägen zur 7. Teebox und bringt sich mit dem Eagle auch klar in Schlagdistanz zu den Top 10. Unglaublich spektakulär knackt er diese dann, denn kurz vor dem Turn attackiert er auch das zweite Par 5, legt den Ball wieder stark aufs Grün und lässt tatsächlich seinen zweiten Adler landen.

Erst auf der 11, dem dritten Par 5 der Runde, findet die Greifvogelshow dann ein Ende, denn aus gut zwanzig Metern kann diesmal der große Vogel nicht auf die Scorecard fliegen. Ein kleines Gezwitscher geht sich aber dennoch aus, denn das Birdie lässt sich der Schladming-Pro nicht nehmen. Erst auf der 14 wird es wieder etwas ungemütlicher, denn nach verzogenem Drive muss er sein zweites Bogey des Tages notieren.

Ungenau vom Tee

Nach einem weiteren wild abgebogenen Abschlag hat Matthias sogar noch Glück, dass die Zuschauer nicht nur den Ball finden, sondern auch noch das wilde Zeugs rundherum ziemlich niedertrampeln. Zwar kommt er nicht weiter als bis in den Bunker, mit dem Bogey ist er aber noch durchaus gut bedient. Noch einmal attackiert er zum Abschluss am Par 5, der Ball landet aber in der Tribüne. Von der Drop-Zone aus bringt er den Ball zwar stark bis auf zweieinhalb Meter zur Fahne, der abschließende Birdieputt will aber nicht fallen.

Doch auch mit der 69 (-3) bringt sich der Rohrmooser vor dem Wochenende als 13. in mehr als nur aussichtsreiche Position. Zwar fehlen auf Leader Martin Kaymer (GER) bereits sechs Schläge, dass Matthias aber durchaus in der Lage ist dem Platz viele Schläge abzuknöpfen stellte er heute mit den beiden Eagles klar unter Beweis.

Nach der Runde meint er: “Die Runde heute war abwechslungsreich. Die beiden Eagle gelangen jeweils nach starkem Spiel aber die Bogeys waren wie gestern. Wieder die Folge von Fehlern beim Abschlag. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Eine gute Basis fürs Wochenende.”

Ebenfalls im Weekend

Bernd Wiesberger wusste am Donnerstag ebenfalls mit guter Birdiequote zu überzeugen, zwei Doppelbogeys und ein weiterer Fehler ließen aber nicht mehr als die 72 (Par) zu. Zumindestens liegt der Oberwarter so nach dem ersten Spieltag noch auf Cutkurs, Polster konnte er sich am Donnerstag aber keinen erspielen.

Ein anfängliches Par sorgt am Freitag dann für einen soliden Start in den zweiten Spieltag. Nach einer gewasserten Grünattacke am Par 5 danach kommt aber schon früh erstmals Stress auf, den wichtigen Parputt aus knapp fünf Metern stopft Bernd aber souverän. Aus etwas kürzerer Distanz gelingt der Putt dann auf der 12 nicht, weshalb er sich weiterhin mit Pars begnügen muss.

Richtig entspannt geht es auch danach nicht wirklich weiter, denn auf der 15 muss er aus zweieinhalb Metern erneut das Par kratzen. Erst auf der 16 bricht dann endlich der Birdiebann, denn der Putter hat die Distanz noch abgespeichert und stopft zum ersten roten Eintrag. Ein durchwachsener Chip und ein eher missratener Putt ermöglichen dann auf der 18 (Par 5) nur das Par.

Fehler gut weggesteckt

Erst auf der 5 kommt dann nach einem starken Wedge wieder Farbe aufs Tableau, denn mit dem zweiten Birdie des Tages verschafft er sich im Kampf um den Cut erstmals etwas Luft. Ein wild verzogener Drive – Bernd muss sogar von der angrenzenden Bahn weiterspielen – kostet dann aber den ersten Schlag, nachdem der Parputt aus gut vier Metern nur neben dem Loch liegen bleibt.

Erneut muss er danach auch am Par 3 nach einem deutlich verzogenen Abschlag wieder etwas zaubern, die Übung gelingt mit gestopftem Zweimeterputt aber. Zum Abschluss zündet er noch ein starkes Wedge und stopft im Anschluss am Par 5 den fälligen Birdieputt. Mit der 70 (-2) hat der Burgenländer schließlich Gewissheit, dass er als 47. auch am Wochenende noch mit von der Partie sein wird. Wie bereits bei der Vorwoche cuttet er auch in München jedoch wieder nur auf den letzten Drücker, da das lange Spiel die sonst gewohnte Konstanz erneut vermissen ließ.

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Auf die Lauer gelegt

BMW INTERNATUIONAL OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab hat die neu angelegten Grüns des GC München Eichenried zum Auftakt durchwegs gut im Griff und legt sich nach einer 70 in guter Position auf die Lauer. Bernd Wiesberger mit kunterbunter 72.

Statt nach Atzenbrugg können die Golffans heuer nach München pilgern um Matthias Schwab und Bernd Wiesberger live zu sehen. Bereits in der Vergangenheit war die BMW International Open schon so etwas wie das zweite Heimturnier, vor allem für die Fans in den westlichen Bundesländern. In der zweijährigen Rotation zwischen Köln und München ist Deutschlands wichtigstes Golfturnier heuer wieder am bayrischen Weißwurstäquator zu Gast.

Matthias Schwab ist in München-Eichenried erstmals dabei, nachdem er im Vorjahr in Köln nicht über einen 40. Platz hinauskam. Bernd Wiesberger kam mit der scorefreundlichen Münchner “Golfwiesn” immer gut zurecht, konnte allerdings nur einmal, 2013, mit den ultratiefen Scores mithalten, als er bei 15 unter Par den hervorragenden 4. Platz erreichte. Gemeinsam mit dem Burgenländer sind auch Titelverteidiger und Nummer 1 im Race to Dubai, Matt Wallace (ENG), sowie Martin Kaymer (GER), Sergio Garcia (ESP) und Thorbjorn Olesen (DEN) aus Pebble Beach eingeflogen und sorgen für ein exzellentes Lineup.

Bogey ausradiert

Gleich der Start geht in den Morgenstunden bei Matthias Schwab etwas daneben, denn die 10 entpuppt sich als etwas zu harte Nuss und knöpft dem Schladming-Pro prompt den ersten Schlag ab. Der Rohrmooser setzt am darauffolgenden Par 5 aber sofort den Konter und gleicht sein Score postwendend wieder aus. Da auch die 12 dann einen roten Eintrag abwirft, lässt er den zähen Start endgültig in Vergessenheit geraten.

Nach dem kunterbunten Beginn lässt er es dann betont ruhiger angehen und notiert reihenweise bis zum Turn meist recht sichere Pars. Die Frontnine beginnen dann allerdings wie seine ersten neun Bahnen, denn mit seinem zweiten Bogey rutscht er wieder auf Level Par zurück. Matthias lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und überredet danach die 4 wieder zu einem Birdie, was ihn auch wieder in den Minusbereich abtauchen lässt.

Gutes Ende

Auch das Par 5 der 6 hat der Steirer gut im Griff, nimmt auf der langen Bahn das nächste Birdie mit und knackt damit derzeit auch bereits die Top 10. Lange verweilt er dort aber nicht, denn eine Bahn später muss er auch das dritte Bogey des Tages eintragen, was ihm den eben herausgeholten Schlag sofort wieder ausradiert.

Das abschließende Par 5 lässt dann aber am Ende noch einen weiteren Schlaggewinn springen und Matthias unterschreibt so die 70 (-2), die ihn nach der Auftaktrunde nicht nur klar auf Cutkurs bringt, sondern ihm als in etwa 30. außerdem eine recht gute Verfolgerposition auflegt. “Ich hab solides Golf gespielt, hab die Bälle gut getroffen und hatte generell wenige Probleme. Fünf Birdies sind zufriedenstellend, die Bogeys waren leider nach Drives ins Semirough, von wo aus ich nicht gut rauskam”, fasst er danach zusammen.

Von Beginn an zäh

Bernd Wiesberger macht am Nachmittag mit anfänglichen Pars zunächst nichts falsch, tritt sich auf der 4 dann aber das erste Bogey ein, das ihn bei dem dichtgedrängten Leaderboard um viele Ränge zurückwirft. Der Burgenländer kontert aber sofort, denn nach starker Annäherung spielt auf der 5 auch der Putter mit und lässt das erste Birdie des Turniers für Bernd springen.

Nach knapp verschobenem Birdieputt am Par 5 der 6 muss er auf der 7 nach verzogenem Drive am Ende sogar ums Bogey kämpfen und da der Putt aus drei Metern auslippt, muss er sich schließlich mit einer mehr als unangenehmen Doublette anfreunden. Da auch auf der 9 der Birdieputt nur die Lochkante rasiert und er so auch das zweite Par 5 ungenützt lässt, taucht er nur bei 2 über Par auf den Backnine auf.

Auch auf der 10 lassen ihn die Eisen – wie schon in Pebble Beach letzte Woche – einigermaßen im Stich, denn aus dem Grünbunker muss er erneut etwas zaubern um das Par zu kratzen. Der Sandschlag passt aber bis auf einen Meter zur Fahne. Über den Putt darf er nun allerdings lange nachdenken, denn eine Gewitterpause zwingt die Spieler zurück ins Clubhaus.

Plötzlich hellwach

Erst mit knapp dreistündiger Verzögerung kann wieder gespielt werden und Bernd lässt bei seinem fälligen Putt schließlich nichts anbrennen. Die Pause scheint Bernd auch sichtlich gutgetan zu haben, denn mit der 11 kann er am Donnerstag endlich auch ein Par 5 zu einem Birdie überreden. Das bringt den Oberwarter sichtlich auf den Geschmack, denn auch die 13 wirft einen roten Eintrag ab, womit er sein Score wieder auf Level Par zurückdrehen kann.

Zu später Stunde ist Bernd nun hellwach, denn auch die 14 lässt mit einem Chip-in einen Schlag springen und der fünffache European Tour Champion taucht so auch erstmals in die roten Zahlen ab. Nach leicht verzogenem Abschlag bleibt Bernd auf der 17 (Par 3) noch ein unangenehmer Test zum Par, den er diesmal nicht nur nicht besteht, sondern danach auch noch den Retourputt am Loch vorbeischiebt, was sogar im zweiten Doppelbogey mündet.

Bei einfallender Dunkelheit kann Bernd gerade noch die 18 zu Ende bringen und schafft es vom Par 5 ogar noch ein Birdie mitzunehmen und so sein Score noch zur 72 (Par) zu drehen. Damit befindet er sich vor dem zweiten Spieltag als 61. genau an der Cutmarke.

Matthias Schwabs Flightpartner Andrea Pavan (ITA) setzt mit einer 66 (-6) die frühe Bestmarke.

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Halbes Heimspiel

BMW INTERNATIONAL OPEN – VORSCHAU: Matthias Schwab und Bernd Wiesberger hoffen beim halben Heimspiel im GC München Eichenried auf eine erfolgreiche European Tour Woche.

Nachdem das Heimturnier in Atzenbrugg heuer nicht zustande kam, muss das deutsche European Tour Event unweit der österreichischen Grenze in Bayern als Ersatz für die zahlreichen rot-weiß-roten Golffans herhalten. Dementsprechend motiviert werden auch Österreichs European Tour Asse Matthias Schwab und Bernd Wiesberger sein um den vielen erwarteteten Daumendrückern einiges zum Jubeln geben zu können.

Vor allem erstgenannter brennt regelrecht auf den Einsatz in München. Denn nach der verpassten US Open Qualifikation in Walton Heath hatte der Youngster eine Woche Zwangspause, die so eigentlich nicht eingeplant war. Um auf der als durchwegs scorefreundlich bekannten Wiese gut mithalten zu können, wird Österreichs Shooting-Star des letzten Jahres aber etliche Birdies auf die Scorecard zaubern müssen.

Für Matthias ist es auch das erste Antreten am Weißwurstäquator, denn der Rohrmooser war zwar auch bei den letztjährigen BMW International Open mit von der Partie, wo er einen 40. Platz mit in die Heimat nahm, da das Turnier aber im Zweijahresrhythmus mit Köln wechselt, kennt er bislang nur das nördlichere der beiden Gelände aus eigener Erfahrung.

US Open abhaken

Für Bernd Wiesberger geht es nach dem durchwegs verpatzten US Open Auftritt – der Burgenländer lief in Pebble Beach an allen vier Spieltagen vergeblich einer roten Runde nach und beendete das Turnier nur auf dem auch für ihn persönlich wohl sehr enttäuschenden 76. Platz – nun darum wieder die Leichtigkeit, die ihn beim Sieg in Dänemark ausgezeichnet hatte, zu finden.

Dazu muss der Burgenländer aber vor allem sein langes Spiel wieder auf Schiene bringen, denn in Pebble Beach streute er fast durchgehend von Tee bis Grün, was ihn durchaus oft in die Bredouille brachte. Dass Bernd aber mit der Münchner “Golfwiesn” durchaus per “Du” ist, zeigte er schon in den letzten Jahren einige Male. Mit den ultratiefen Scores konnte er aber bislang nur ein einziges Mal wirklich mithalten, denn 2013 durfte er sich über einen starken 4. Platz freuen.

Längerer Platz, neue Grüns

Nach der doch teils massiven Kritik der Vorjahre, vor allem an den Grüns, wurde München-Eichenried ein doch spürbares Face-Lift verpasst: einige Löcher wurden verlängert, vor allem aber komplett neue Grüns gesetzt, die jetzt viel ondulierter und härter (schneller) zu putten sind.

Deutschlands Local Hero Max Kieffer ist schon gespannt auf das Set-Up: “Einige Löcher sind relativ lang. Ein langes Eisen auf einem so trickreichen Grün zu verwenden, davon bin ich nicht der größte Fan. Deshalb muss man eher auch mal einen Abschlag nach vorn machen und die Fahnen dann in eine einfachere Position stecken. Aber dafür kann man auf den kurzen Löchern, wo man die Wedges hat, die Fahnen in schwierige Spots stecken. Ich denke, dann wird es ein wirklich gutes Set-up

Das Starterfeld kann sich passend zur Festival-Saison durchaus sehen lassen, denn neben Titelverteidiger und der Nummer 1 im Race to Dubai Matt Wallace (ENG) sind auch Local Hero Martin Kaymer (GER), Sergio Garcia (ESP) und Thorbjorn Olesen (DEN) aus Pebble Beach angereist. Los geht’s für Matthias Schwab am Donnerstag bereits um 07:50 MEZ auf der 10. Bernd Wiesberger folgt um 13:30 MEZ von der 1 weg.

 

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Nicht ganz nach Plan

BMW INTERNATIONAL OPEN – FINAL: Matthias Schwab kann von den erstmals durchwegs scorefreundlichen Verhältnissen im GC Gut Lärchenhof nicht wirklich richtig profitieren und tritt mit einer 70 nahezu auf der Stelle.

Es wollte in dieser Woche nicht wirklich vieles in die Richtung von Matthias Schwab laufen. Zwar stemmte sich der Schladming-Pro zum Auftakt gekonnt gegen den trickreichen Wind und brachte sich mit einer 72 (Par) in durchaus vielversprechende Ausgangslage, am Freitag allerdings haderte er sichtlich mit seiner Performance auf den Grüns und rutschte mit gleich zwei Doppelbogeys und der 75 (+3) deutlich im Klassement zurück.

Am Samstag ging ihm dann zwar mit der 71 (-1) seine erste rote Runde der Woche auf, richtig zufrieden zeigte sich der Rohrmooser damit aber nicht, da er sich vor allem von den Annäherungen, die meist nicht zwingend zu den Fahnen wollten, viel mehr erwartet hätte. Dennoch konnte er mit der zartrosa Performance zehn Ränge gutmachen und startet so als 42. in die letzte Runde.

Wochenbestleistung

Der Start gelingt dann am Sonntag durchaus verheißungsvoll, denn nach zwei anfänglichen Pars kann er zum ersten Mal in dieser Woche das Par 5, der 3 zu einem Birdie überreden und taucht so schon früh in den roten Bereich ab. Zwar verpasst er es auf der zweiten langen Bahn der Frontnine gleich nachzulegen, holt das verpasste Birdie aber am Par 3 danach postwendend nach und macht so erstmals am Sonntag einen spürbaren Satz im Klassement.

Der junge Steirer hat auch auf den Backnine sein Visier weiterhin richtig scharf gestellt, kann mit der 11 ein weiteres Par 3 zu einem Birdie überreden und taucht so erstmals im Turnier in einen roten Gesamtscore ab. Da mit der 15 auch noch das letzte Par 5 am Finaltag einen Schlag springen lässt, pirscht sich Matthias erstmals sogar wieder an die Top 20 heran.

Lange bleiben diese aber nicht in Schlagdistanz, da er sich auf der 16 (Par 3) auch das erste Bogey des Tages eintritt. Da ihm dann zum Abschluss auch noch die 18 einen Schlag abknöpft, muss er sich schließlich mit der 70 (-2) begnügen, mit der er im Klassement keinen Vorstoß mehr realisieren kann und als 40. regelrecht auf der Stelle tritt.

Mit der gesamten Woche wird er sich wohl nur bedingt zufrieden zeigen, da meist nicht alle Aspekte seines Spiels ineinander greifen wollten. Was etwa am Finaltag wirklich möglich gewesen wäre zeigt Thorbjorn Olesen. Der Däne zerlegt die Par 72 Wiese regelrecht und unterschreibt die 61 (-11) mit der er sich vor den Finalgruppen sogar deutlich an die Spitze setzt.

“Das war heute leider die Runde der vergebenen Möglichkeiten. Es wäre eine gute Runde heute klar möglich gewesen, aber ich hab viele Putts daneben geschoben”, wird der Rookie auch am Finaltag mit den kölner Grüns nicht mehr wirklich warm.

Wohl in Paris dabei

Derzeit rangiert Matthias Schwab für eine Teilnahme am Rolex Series Event in Paris kommende Woche noch an 15. Stelle der in seiner Kategorie, was ihm den letzten Startplatz ermöglichen würde. Die European Tour wird nach dem deutschen Event jedoch ein weiteres Re-Ranking vornehmen, was dem Aufsteiger durch seine beständige Saison noch zusätzlich entgegenkommen wird.

Zwar kann man noch nicht wirklich mit hundertprozentiger Sicherheit sagen ob es sich für einen Start in Frankreich nun tatsächlich ausgehen wird, die Chancen auf eine Teilnahme am zukünftigen Ryder Cup Kurs steigen für Österreichs Zukunftshoffnung aber wohl noch zusätzlich. Matthias selbst jedenfalls rechnet bereits fix, dass er in Paris aufteen wird: “Ich freue mich schon auf nächste Woche in Frankreich.”

Matt Wallace (ENG) packt am Sonntag eine 65 (-7) aus, distanziert so bei gesamt 10 unter Par Thorbjorn Olesen, Atzenbrugg Champion Mikko Korhonen (FIN) (67) und Local-Hero Martin Kaymer (68) noch um einen Schlag und feiert in Köln den Sieg.

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Mehr erwartet

BMW INTERNATIONAL CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab notiert am Samstag im GC Gut Lärchenhof mit der 71 zwar seine erste rote Runde der Woche, hätte sich am Moving Day aber wohl mehr als nur einen kleinen Move erwartet.

Matthias Schwab haderte am Freitag Nachmittag vor allem mit seiner Performance am Kurzgemähten, was ihm unter anderem sogar zwei Doppelbogeys auf den Backnine aufbrummte. Trotz der eher mäßigen Runde cuttete der Schladming-Pro aber sogar noch mit einem Schlag Puffer auf die gezogene Linie ins Wochenende und hofft nun am Moving Day eigentlich die Grüns entschlüsseln zu können um sich wieder in Richtung der Topränge orientieren zu können.

Der Start in den dritten Spieltag gelingt dann auch äußerst souverän. Matthias notiert auf den ersten vier Bahnen recht sichere Pars und taucht am Par 4, der 5 danach erstmals am Samstag in den roten Bereich ab. Der Rohrmooser verpasst es jedoch an das Erfolgserlebnis rasch anzuknüpfen, notiert zwar weitere solide Pars, kann zu Beginn der zweiten Neun dann auf der 10 aber ein Bogey nicht verhindern und rutscht wieder auf Level Par zurück.

Zwar stabilisiert sich sein Spiel nach dem ersten Fehler sofort wieder, Matthias muss sich aber eweiterhin in Geduld üben. Erst das Par 5, der 15 lässt dann wie schon am Vortag wieder einen Schlag springen und ermöglicht dem Aufsteiger erneut das Abdriften in den Minusbereich. Die verbleibenden drei Bahnen absolviert Österreichs größte Zukuntshoffnung dann ohne Probleme, weitere Schläge kann er aber nicht mehr aus dem deutschen Par 72 Gelände quetschen.

Schlussendlich unterschreibt er so die 71 (-1), womit er zwar die erste rote Runde der Woche ins Clubhaus bringt, mehr als einen kleinen Move vom 52. auf den 42. Platz ist damit aber nicht machbar. Matthias selbst hätte sich am Samstag wohl eindeutig mehr erwartet und wollte sich eigentlich wieder an die richtig lukrativen Ränge herantasten. Mit einer sehr guten Schlussrunde hat der junge Steirer aber wohl immer noch die Möglichkeit sich mit einem starken Ergebnis in Richtung Paris zu verabschieden.

“Ich hab heute solides Golf gespielt, aber für eine richtig gute Runde waren die langen Schläge nicht präzise genug und es sind auch schlicht zu wenige Putts gefallen. Leider hab ich die Bälle auch nicht nah genug an die Fahnen gebracht”, analysiert Matthias Schwab seine dritte Runde.

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Doubletten-Double

BMW INTERNATIONAL OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab kämpft sich am Freitag regelrecht durch den GC Gut Lärchenhof, cuttet aber trotz zweier Doppelbogeys auf den Backnine noch recht sicher ins Wochenende.

Matthias Schwab wusste zum Auftakt bei schwierigen Verhältnissen mit trickreichem Wind und fettem Rough durchaus zu überzeugen und arbeitete sich nach zwei frühen Bogeys noch zur 72 (Par). Am Freitag will der Schladming-Pro eigentlich mit später Startzeit schnell den benötigten Rhythmus finden um sich vor dem Wochenende in Richtung der Top 10 orientieren zu können.

Wie schon zum Auftakt findet Matthias dann jedoch erneut nicht wirklich gut in den Tag und muss schon früh auf der 2 das erste Bogey notieren. Der Rohrmooser lässt sich vom Fehler aber nicht aus der Ruhe bringen, bleibt bei weiterhin schwierigen Verhältnissen – erneut ist der Wind öfters sehr schwierig einzuschätzen – seinem Gameplan treu und kann am Par 4, der 5 sein Score wieder auf Level Par ausgleichen.

Tiefschwarzes Intermezzo

Danach spult er souverän die nächsten Bahnen ab, ehe es auf der 12 erstmals richtig wild wird. Matthias marschiert vom Par 4 nur mit einem Doppelbogey zum nächsten Abschlag und rutscht so spürbar im Klassement um etliche Ränge zurück. Des Schlechten noch nicht genug geht sich auch auf der 14 (Par 4) nur eine Doublette aus und lässt so plötzlich wie aus dem Nichts einen Kampf um den Cut entbrennen.

Auf seinem achten Par 5 im Turnier bricht dann aber endlich der Bann der langen Bahnen und Matthias verschafft sich mit einem Birdie wieder etwas Luft zum Atmen. Da er die verbleibenden Löcher ohne grobe Probleme abspult, unterschreibt er schließlich die 75 (+3) und cuttet so trotz der beiden Doppelbogeys am Ende als 52. und mit sogar noch einem Schlag Puffer auf die gezogene Linie ins Wochenende.

“Heute ist einfach vieles richtig dumm gelaufen. Der Wind und die äußeren Verhältnisse waren gar nicht so das Problem, aber das Putten hat überhaupt nicht funktioniert heute”, beschreibt Matthias nach der Runde sein Hauptproblem am Freitag. Scott Hend (AUS) geht nach der 67 (-5) und bei gesamt 6 unter Par als Führender ins Wochenende.

Noch vieles drin

Mit der zähen zweiten Runde reißt beim Aufsteiger zwar der Kontakt zu den Toprängen etwas ab – Matthias hat vor den letzten beiden Runden bereits sechs Schläge Rückstand auf die Top 10 – mit einem starken Moving Day könnte er sich bei einem durchgehend eher dichtgedrängten Leaderboard aber auf jeden Fall wieder in Position bringen. Schlüssel zum Erfolg werden wohl auch am Wochenende die Teeshots sein, die bei dem fetten Rough fast zwingend die Fairways treffen müssen um sich wirklich gute Chancen auflegen zu können.

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ESP aktiviert

BMW INTERNATIONAL OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab hat zu Beginn seiner Auftaktrunde mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, findet mit Fortdauer aber den Knopf für die Stabilitäskontrolle und bringt im GC Gut Lärchenhof mit grundsolider zweiter Platzhälfte noch eine souveräne 72 zum Recording.

Matthias Schwab muss auch bei der BMW International Open die österreichischen Fahnen auf der European Tour alleine hochhalten, nachdem sich Bernd Wiesbergers Handgelenksverletzung weiter hinzieht. Im Zweijahresrhythmus der Deutschen Open ist heuer der Golfclub Gut Lärchenhof bei Köln an der Reihe, wieder einmal Neuland für den Schladminger in seiner Rookie-Saison.

Matthias konnte die freie Woche zum Regenerieren in den Schladminger Bergen nutzen und muss jetzt vor allem wieder den Putter zum Funktionieren bringen, der ihm sowohl in Italien als auch in Österreich ein absolutes Topergebnis vermasselte. Extra dafür bekam er in Schladming fürs Training sogar ein Tourgrün zur Verfügung gestellt und hofft das erarbeitete gute Gefühl nach Köln mitnehmen zu können.

Der Start ins Turnier gelingt dem Schladming-Pro allerdings überhaupt nicht wie geplant, denn auf der 10 muss er gleich auf seiner ersten Bahn ein Bogey notieren. Auch danach findet Matthias noch nicht zum erhofften Rhythmus und muss auf der 14 schon den bereits zweiten Schlag abgeben. Nach einem weiteren verpassten Erfolgserlebnis auch am zweiten Par 5 der Runde, bricht kurz vor dem Turn auf der 18 endlich der Birdiebann und Matthias holt sich einen Schlag wieder zurück.

Auf Tempomat geschaltet

Die Frontnine beginnen äußerst solide, wenngleich er auch das dritte Par 5 noch nicht zu einem Birdie überreden kann. Den Makel holt er allerdings postwendend am darauffolgenden Par 3 nach und gleicht so bei unangenehmen Windverhältnissen sein Score wieder aus. Die noch verbleibenden Bahnen spult der Aufsteiger ohne gröbere Probleme gekonnt ab und marschiert so mit der 72 (Par) über die Ziellinie.

Zwar verpasst Matthias damit zum ersten Mal seit den Barclays Kenia Open im März eine rote Auftaktrunde, durch den äußerst trickreichen Wind konnte im Klassement aber noch niemand richtig davongaloppieren, weshalb er nach dem ersten Spieltag vom 23. Rang aus lediglich vier Schläge Rückstand auf den führenden Franzosen Sebastien Gros aufweist. Im März wurde er nach einem schleppenden Start in Nairobi sogar noch 8., was zusätzlich ein durchaus gutes Omen sein könnte.

“Es war schwierig zu spielen mit dem starken Wind, dem dicken Rough und den schnellen Grüns. Der Start verlief nicht optimal mit den beiden Bogeys, aber ich schaffte es den Score zusammenzuhalten und wieder zurück auf Even Par zu kommen”, erklärt Matthias Schwab die schwierigen Verhältnisse zum Auftakt.

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Vollgas in Köln

BMW INTERNATIONAL OPEN – VORSCHAU: Matthias Schwab steht ab Donnerstag im GC Gut Lärchenhof am Abschlag und hofft bei gedämpften Temperaturen in Köln auf einen heißen Putter.

Nach den zuletzt anstrengenden Wochen und einer verdienten Woche Regeneration in der Heimat geht es für Matthias Schwab ab Donnerstag in Deutschland mit den BMW International Open weiter. Der Rohrmooser hofft vor allem seinen Putter in dieser Woche so richtig auf Temperatur bringen zu können, vermasselte ihm doch ausgerechnet das Gerät fürs Kurzgemähte in Italien und danach in Atzenbrugg ein absolutes Topergebnis.

Im langen Spiel hingegen wusste der Aufsteiger durchgehend richtig zu überzeugen und glänzte vor allem vom Tee mit traumwandlerisch sicheren Drives, die reihenweise regelrecht die Fairways in zwei Hälften teilten. Kann Matthias auch auf den Grüns diesmal überzeugen und die durchaus vorhandenen Chancen ausnützen, könnte in es in dieser Woche richtig erfolgreich werden.

Die Konkurrenz ist im GC Gut Lärchenhof – das Turnier wechselt jahrweise zwischen dem Gelände in Köln und dem GC München-Eichenried – aber durchaus namhaft. Auf den Rookie warten etwa solche Kaliber wie Tommy Fleetwood (ENG), Sergio Garcia (ESP) oder auch Local-Hero Martin Kaymer (GER), die allesamt direkt von den US Open angereist sind.

Vor allem der Engländer kommt in absoluter Topform, denn nach der besten Runde der gesamten Turnierwoche musste er sich beim Major in Shinnecock Hills lediglich Brooks Koepka (USA) hauchdünn geschlagen geben. Titelverteiger des mit 2 Millionen Euro dotierten European Tour Events in Deutschland ist der Argentinier Andres Romero.

Das Wetter sollte sich rechtzeitig zum Start am Donnerstag eher von seiner mäßigen Seite zeigen. Erwartet werden Spitzentemperaturen von gerade mal 20 Grad Celsius. Noch dazu wird sich die Sonne nur durchaus selten zeigen und auch Regen ist alles andere als unwahrscheinlich. Matthias Schwab startet zum Auftakt im Flight mit José-Filipe Lima (POR) und Richard Sterne (RSA) um 09:00 MEZ von der 10 weg ins deutsche Turnier.

 

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