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Schlagwort: dp world tour

Souverän über die Linie

OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz lässt mit einer starken zweiten Runde im Le Golf National keinerlei Diskussionen um den Cut aufkommen und zieht souverän ins Wochenende ein.

Lukas Nemecz hatte zum Auftakt mit später Startzeit etwas zu kämpfen, fand nach zwei Bogeys jedoch nach dem Turn auch wichtige Birdies, womit sich am Ende noch eine 72 (+1) ausging. Damit rangiert er nach den ersten 18 Löchern zwar nur knapp hinter der erwarteten Cutmarke, mit früher Startzeit und einer etwas besseren zweiten Runde scheint in Paris aber durchaus der nächste Wochenendeinzug noch locker möglich zu sein.

Nach einem sicheren anfänglichen Par muss Lukas bereits am Par 3 der 2 nach eingebunkertem Teeshot etwas zaubern, kratzt aus 3,5 Metern aber mit gefühlvollem Putt noch das Par. Standesgemäß reitet er danach am ersten Par 5 die Attacke, die jedoch abermals im Bunker endet. Diesmal streikt der Putter aus etwa drei Metern, weshalb er noch auf das erste Birdie des Tages warten muss.

Auf der 6 ist es dann aber soweit, da er aus einer guten Annäherung mit einem gelochten 2,5 Meter Putt erstmals profitieren kann, was ihn auch über die gezogene Linie nach vorne ziehen lässt. Ohne grobe Schwierigkeiten spult er die darauffolgenden Löcher ab und schnappt sich kurz vor dem Turn nach nur leicht zu kurzer Grünattacke das nächste Birdie, womit er sich erstmals sogar etwas Luft in Sachen Wochenende verschafft.

Trocken heimgespielt

Auch die Backnine beginnen sehr solide, bis er vom 12. Tee aus nur das Rough findet und nach zu kurzer Annäherung am Ende den ersten Fehler nicht mehr abwenden kann. Der 33-jährige lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, stabilisiert sein Spiel sofort wieder und holt sich schließlich am Par 3 der 16 mit einem sehenswerten Siebenmeterputt das nächste Birdie ab.

Auch die zähe 18 stellt den Steirer vor keine Probleme mehr, was schlussendlich in der 69 (-2) mündet und ihn als 47. ganz souverän ohne jegliche Probleme ins Wochenende einziehen lässt. Nun gilt es an den nächsten beiden Spieltagen an die gezeigte Leistung vom Freitag anzuknüpfen um möglichst viele Punkte im Kampf ums Spielrecht für kommende Saison auf die Habenseite zu ziehen.

“Mit dem schwierigen Finish hier war es dann doch etwas nervenaufreibend. Zum Glück war mein Coach hier in Paris für die Vorbereitung und mein langes Spiel war endlich wieder so wie ich es mir vorstelle, denn ich habe viele Fairways und Grüns getroffen. Mit dem Putten tu ich mir leider sehr schwer hier bei den etwas holprigen Grüns, aber ich hoffe, das sich die Qualität der Putts am Wochenende steigern kann”, so Lukas Nemecz nach dem geschafften Wochenendeinzug.

Rasmus Hojgaard (DEN) ist bislang eine Klasse für sich, denn der Däne geht bei gesamt 15 unter Par mit gleich sechs Schlägen Vorsprung auf Paul Barjon (FRA) in den Samstag.

Leaderboard Open de France

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Kurskorrektur nötig

OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz agiert mit später Startzeit im Le Golf National etwas zu fehleranfällig und muss am Freitag etwas den Kurs korrigieren um das Wochenende nicht zu verpassen.

Beim römischen Top-Event konnte sich Lukas Nemecz selbst mit einem Mittelfeldplatz etwas Luft verschaffen im Kampf um die neue Tourkarte. Vor der Open de France hat er als 109. im Race to Dubai immerhin knapp 70 Punkte Puffer. Im berühmten Le Golf National, einer weiteren Ryder Cup-Stätte, wird der Grazer seine Shot Making-Qualitäten auspacken müssen um beim 3 Millionen Euro-Event erneut zu punkten.

Rom-Champion Robert McIntyre, Thomas Pieters, Thorbjorn Olesen und die Hojgaard-Brothers sind die Zugpferde bei der im Vergleich zur Vorwoche nicht ganz so stark besetzten Traditions-Open.

Zum Auftakt erst am Nachmittag unterwegs, bremst sich der erste Abschlag nur im Rough ein, nachdem er auf der 10 allerdings ohne grobe Schwierigkeiten den Ball am Grün unterbringt, geht sich ein doch recht souveränes erstes Par aus. Nachdem allerdings gleich am Par 3 danach der Putter streikt und ihn aus knapp elf Metern zu drei Versuchen zwingt, driftet er schon früh in den Plusbereich ab. Zwar legt er sich danach sofort auf der 12 aus drei und auf der 13 aus knapp zwei Metern richtig gute Birdiechancen auf, weiterhin kommt der Putter jedoch nicht auf Temperatur.

In Folge geht schließlich auch etwas die Genauigkeit mit den Eisen verloren, immerhin macht er mit weiteren Pars nicht vieles verkehrt. Allerdings nur bis zur 18, denn am schwierigen Par 4 bringt er den Ball vom Tee aus zwar perfekt ins Spiel, bunkert sich danach allerdings ein und kann aus dem Sand das Par nicht mehr kratzen. Zwar versandet auch die Grünattacke am Par 5 der 3, diesmal aber scrambled er sich aus dem Bunker zum ersten Birdie und holt sich so immerhin einen Schlagverlust wieder zurück.

Doppelbogey nach Ausgleich

Das bringt langsam aber sicher auch den Putter auf die benötigte Temperatur, denn mit einem weiteren Birdie zwei Löcher danach aus knapp drei Metern stellt er sein Tagesscore immerhin wieder auf Level Par. Lange kann er sich darüber jedoch nicht freuen da er auf der 7 aus dem Rough das anvisierte Ziel nicht findet und nach zusätzlichen Problemen im Kurzspiel am Ende sogar in ein Doppelbogey schlittert.

Stark holt er sich zum Abschluss der Runde dann aus drei Metern am Par 5 der 9 noch ein Birdie ab und steht so zumindest mit der 72 (+1) beim Reocrding, womit er sich als 73. zwar knapp nicht auf Cut-Kurs bringt, aber immerhin mit einer guten zweiten Runde noch durchaus gute Chancen hat das Wochenende noch zu erreichen. Rasmus Hojgaard packt am diffizilen Par 71 Terrain eine fantastische 62 (-9) aus und diktiert damit nach der Auftaktrunde das Tempo.

Leaderboard Open de France

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Hoffnungsvoll

OPEN DE FRANCE – VORSCHAU: Nachdem Lukas Nemecz sich im Vorfeld bei Coach Christoph Bausek in Paris noch den letzten Feinschliff holen kann, startet der Steirer durchaus hoffnungsvoll ins Pariser 3 Millionen Event.

Gleich die zweite Woche hintereinander schnuppert Lukas Nemecz Ryder Cup Luft, denn erst am Sonntag verließ er mit dem Marco Simone GC in Rom das zukünftige Terrain für den Kontinentalvergleich mit den USA. Ab Donnerstag steht der 33-jährige nun im Le Golf National in den Teeboxen, wo Europa die Vereinigten Staaten 2018 in die Schranken wies.

Zuletzt hatte Lukas vor allem mit seinen Eisen, die eigentlich seine größte Stärke darstellen, etwas zu kämpfen, was in einer wahrlich kunterbunten Performance in Rom auch scoretechnisch ersichtlich war. Am Ende verließ er die “ewige Stadt” nur mit einer Mittelfeldplatzierung, konnte so jedoch immerhin seinen Platz in der Jahreswertung halten, womit er (noch) einen recht ansehnlichen Vorsprung von 70 Punkten auf die Tourkartenmarke aufweist.

In Paris hat Lukas Nemecz nun außerdem die Möglichkeit im Vorfeld des Turniers mit Coach Christoph Bausek an den letzten Stellschrauben zu drehen, wie er selbst sagt: “Ich freue mich, dass jetzt mein Coach Christoph Bausek nach Paris kommt und ich hoffe, dass mein Eisenspiel so wieder zu gewohnter Stärke kommt.”

Ein starkes Ergebnis würde ihm wohl nicht nur mit Sicherheit etwas Ruhe in Sachen Tourcard bescheren, auch das Selbstvertrauen würde er vor den letzten Events der Saison so wohl noch stärken. Zwar sind mit Rory McIlroy (NIR) oder auch Matt Fitzpatrick (ENG) nicht mehr die ganz, ganz großen Kaliber in Frankreich am Start, mit Italien-Champion Robert MacIntyre (SCO) oder auch den Hojgaard-Brothers (DEN) ist das Turnier aber durchaus ansehnlich besetzt.

Der Wetterbericht verspricht nahezu perfektes Golfwetter, denn bei gut 20 Grad Celsius sollte es nach derzeitiger Prognose an allen vier Spieltagen trocken bleiben. Los geht es für Lukas Nemecz am Donnerstag um 14:00 MEZ mit Julien-Alexandre Sale (FRA) und Ross McGowan (ENG) auf der 10.

 

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GOLF TV-PROGRAMM

Golf live im TV. Täglich das komplette Programm von SKY, ORF Plus bis Eurosport, mit allen Beginnzeiten, Live-Übertragungen und Wiederholungen. Alle Sendetermine auf Satellit und Kabel.

Update vom: 19.09.2022 

LIVE: OPEN DE FRANCE (DP World Tour)

LIVE: PRESIDENTS CUP (USA vs Internationals)

Woche 38 / 2022: Di. 20.09.2022 - Di. 27.09.2022

GOLF TV-PROGRAMM

TAG
ZEIT
TURNIER
SENDER
LIVE?
DO
22.09.
15:30-18:30 Open de France
DP World Tour
(Paris / FRA)
1. Runde
Sky Sport
Top Event

LIVE
DO
22.09.
18:30-19:00 Presidents Cup
USA vs Internationals
(Charlotte / USA)
Opening Ceremony
Sky Sport
Golf

LIVE
DO
22.09.
19:00-00:00 Presidents Cup
USA vs Internationals
(Charlotte / USA)
1. Tag
Sky Sport
Golf

LIVE
DO
22.09.
19:00-19:30 Players -
Das Golfmagazin
ORF Sport
Plus
Magazin
FR
23.09.
09:00-09:30 Players -
Das Golfmagazin
ORF Sport
Plus
Magazin
FR
23.09.
15:30-17:30 Open de France
DP World Tour
(Paris / FRA)
2. Runde
Sky Sport
Top Event

LIVE
FR
23.09.
17:30-00:00 Presidents Cup
USA vs Internationals
(Charlotte / USA)
2. Tag
Sky Sport
Top Event

LIVE
FR
23.09.
23:00-23:30 Players -
Das Golfmagazin
ORF Sport
Plus
Magazin
SA
24.09.
13:00-14:20 Presidents Cup
USA vs Internationals
(Charlotte / USA)
3. Tag
Sky Sport
Top Event

LIVE
SA
24.09.
13:30-14:00 Players -
Das Golfmagazin
ORF Sport
Plus
Magazin
SA
24.09.
15:00-18:00 Open de France
DP World Tour
(Paris / FRA)
3. Runde
Sky Sport 1
LIVE
SA
24.09.
20:30-00:00 Presidents Cup
USA vs Internationals
(Charlotte / USA)
3. Tag
Sky Sport
Top Event

LIVE
SO
25.09.
15:00-18:00 Open de France
DP World Tour
(Paris / FRA)
4. Runde
Sky Sport
Golf

LIVE
SO
25.09.
16:30-17:00 Players -
Das Golfmagazin
ORF Sport
Plus
Magazin
SO
25.09.
18:00-19:30 Presidents Cup
USA vs Internationals
(Charlotte / USA)
4. Tag
Sky Sport
Top Event

LIVE
SO
25.09.
22:15-00:00 Presidents Cup
USA vs Internationals
(Charlotte / USA)
4. Tag
Sky Sport
Top Event

LIVE

FARBCODES

LIVE WIEDERHOLUNG MAGAZIN

 

NEU: SKY führte am 14. Juli 2022 "SKY Sport Golf" ein, wo neben den üblichen Live Übertragungen auch rund um die Uhr Wiederholungen, Aufzeichnungen und Highlights aller Turniere, sowie Magazine zu sehen sind.

Hinweis: TV-Beginnzeiten können sich aufgrund von Programmänderungen
und Wetterbedingungen kurzfristig verschieben.

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RACE TO DUBAI 2022

Die Rangliste der DP World Tour 2022

(Ranking nach Turnier: ITALIAN OPEN)

RACE TO DUBAI 2022

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 MCILROY, Rory 9 3.899,6
2 FITZPATRICK, Matt 9 3.096,9
3 HOVLAND, Viktor 10 2.711,4
4 ZALATORIS, Will 6 2.661,5
5 LOWRY, Shane 10 2.471,4
6 PIETERS, Thomas 13 2.308,7
7 FOX, Ryan 18 2.204,5
8 MERONK, Adrian 18 2.111,2
9 THOMAS, Justin 7 2.051,6
10 LAWRENCE, Thriston 24 1.783,0
11 FLEETWOOD, Tommy 11 1.595,2
12 FERGUSON, Ewen 22 1.552,6
13 LARRAZÁBAL, Pablo 16 1.368,6
14 SMITH, Jordan 19 1.310,5
15 MACINTYRE, Robert 18 1.282,1
16 HATTON, Tyrrell 12 1.254,4
17 RAHM, Jon 8 1.243,0
18 BLAND, Richard 13 1.207,3
19 PEREZ, Victor 16 1.198,9
20 OLESEN, Thorbjørn 20 1.151,4
21 MORIKAWA, Collin 9 1.100,8
22 KITAYAMA, Kurt 6 1.095,0
23 OTAEGUI, Adrian 18 1.086,0
24 ARNAUS, Adri 19 1.074,2
25 BEKKER, Oliver 23 1.048,7
26 LONG, Hurly 20 1.045,4
27 RAMSAY, Richie 19 1.007,5
28 HORSFIELD, Sam 8 1.002,7
29 CABRERA BELLO, Rafa 14 989,4
30 WILSON, Oliver 21 976,3
31 SYME, Connor 21 960,7
32 WU, Ashun 21 911,8
33 LI, Haotong 13 877,9
34 SHINKWIN, Callum 18 875,5
35 KIEFFER, Maximilian 17 840,1
36 SCOTT, Adam 9 812,9
37 SHARMA, Shubhankar 17 811,9
38 CAMPILLO, Jorge 23 808,6
39 ZANOTTI, Fabrizio 17 807,0
40 MANSELL, Richard 19 775,4
41 POWER, Seamus 7 771,3
42 LANGASQUE, Romain 22 767,0
43 SAMOOJA, Kalle 20 761,9
44 LAW, David 22 759,9
45 HERBERT, Lucas 10 742,8
46 DETRY, Thomas 16 736,0
47 SODERBERG, Sebastian 21 730,3
48 BURMESTER, Dean 15 729,8
49 ANCER, Abraham 5 723,0
50 REAVIE, Chez 1 710,0
weiters:
58 SCHNEIDER, Marcel 21 662,5
60 PAUL, Yannik 19 654,1
87 WIESBERGER, Bernd 13 512,2
89 SCHMID, Matti 21 509,5
109 NEMECZ, Lukas 22 422,5
121 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 23 355,7
155 SIEM, Marcel 19 233,3
187 STRAKA, Sepp 6 141,4
209 HEISELE, Sebastian 10 76,7
225 SCHMITT, Maximilian 5 54,2
255 RUSCH, Benjamin 1 28,5
257 DE BRUYN, Jannik 3 28,1
258 KNAPPE, Alexander 1 27,6
260 RITTHAMMER, Bernd 4 25,6
274 VAHLENKAMP, Timo 1 17,9
274 KAYMER, Martin 3 17,9
290 SCHOTT, Freddy 2 10,7
307 GIRRBACH, Joel 2 5,8
311 MEYER, Velten 1 3,8

 

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

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Kunterbunte Woche

ITALIAN OPEN – FINAL: Lukas Nemecz agiert auch am Finaltag im Marco Simone GC noch einmal richtig farbenfroh, sorgt mit einer 70 (-1) aber am zukünftigen Ryder Cup Gelände für einen versöhnlichen Abschluss. In den folgenden Wochen wird er wohl jedoch noch Ergebnisse benötigen um nicht im Finish der Saison noch die Tourcard für kommendes Jahr zu verspielen.

Lukas Nemecz zeigte auf den Backnine am Samstag eine richtig starke Leistung, verlor nach dem Turn jedoch den Faden und musste sich schließlich am Moving Day mit einer 73 (+2) zufrieden geben, die ihn im absoluten Niemandsland des Klassements einreihte. Am Sonntag muss der Steirer nun noch gehörig aufs Gas drücken, will er in Italien noch ein im Hinblick auf die Jahresrangliste gewinnbringendes Ergebnis mitnehmen.

Das Vorhaben bekommt jedoch gleich auf der 1 einen gehörigen Dämpfer, da er sich aus knapp zwölf Metern ein anfängliches Dreiputtbogey eintritt. Dieses steckt er jedoch richtig gut weg, denn schon auf der 2 rollt der Birdieversuch aus gut zwei Metern ins Loch, womit er sein Tagesergebnis prompt wieder auf Level Par zurückdreht. Nach einer starken Rettungsaktion danach auf der 3, kühlt am Par 3 der 4 erneut der Putter ab und lässt ihn mit dem nächsten Dreiputt wieder über Par abdriften.

Gute Reaktion

Diesmal bleibt der Konter zum Leidweisen des 33-jährigen aus und da am Par 3 der 7 der Teeshot das Ziel rechts verfehlt und er sich in Folge nicht mehr zur 3 scramblen kann, rutscht er sogar immer weiter in den Plusbereich ab. Immerhin geht sich kurz vor dem Wechsel auf die letzten neun Löchern aus gut zwei Metern am Par 5 der 9 das zweite Birdie aus, allerdings mündet ein knapp überschlagenes Grün und ein Ausflug in den Grünbunker gleich danach auf der 10 sogar in einem Doppelbogey.

Mit einem gestopften Viermeterputt zum Birdie auf der 11 und einem darauffolgenden Par 5 Birdie auf der 12 hat er allerdings rasch passende Antworten parat. Das stabilisiert auch sein Spiel sichtlich wieder und da er zum bereits vierten Mal in dieser Woche am kurzen Par 4 der 16 ein Erfolgserlebnis verbuchen kann, stellt er sein Score kurz vor Ende der Runde endgültig wieder auf Level Par.

Am abschließenden Par 5 erreicht er schließlich mit der Attacke das Kurzgemähte, und bringt trotz etwas zu forschem ersten Putt den Birdieversuch aus drei Metern im Loch unter, was ihm zum Abschluss mit der 70 (-1) noch seine erste Runde unter Par und eine Verbesserung auf etwa Rang 55 ermöglicht. Insgesamt in dieser Woche notierte Lukas neben zwei Eagle gleich 13 Birdies, beendet das Turnier nach drei Doppelbogeys und 13 Bogeys jedoch bei einem Gesamtscore von 2 über Par, was die Risk & Reward Charakteristik des zukünftigen Ryder Cup Geländes wohl richtiggehend hervorhebt.

Ergebnisse nötig

Mit der sonntäglichen leichten Verbesserung am Leaderboard sorgt Lukas zwar dafür, dass er im Race to Dubai keine weiteren Ränge verliert, als 109. kann er den Abstand zur wichtigen Marke der Top 120 so jedoch nicht maßgeblich vergrößern, weshalb er bei den kommenden Turnierstarts wohl noch zwingend Ergebnisse benötigt um nicht im Finish der Saison noch die Tourcard für kommende Saison zu verspielen.

“Der Platz hat definitiv seine Tücken. Bis auf den heutigen Tag war es zusätzlich auch sehr windig. Vor allem gestern hat es auf den Backnine echt gestürmt. Spielerisch war es vor allem vom langen Spiel her einfach nicht gut diese Woche, immerhin hab ich mich mental ein paar Mal sehr gut zurückgekämpft. Ich freue mich, dass jetzt die nächsten Tage mein Coach Christoph Bausek nach Paris kommt und ich hoffe, dass dann mein Eisenspiel wieder zu gewohnter Stärke kommt”, fasst er das Turnier zusammen.

Robert MacIntyre (SCO) setzt sich am ersten Extraloch gegen US Open Champion Matt Fitzpatrick (ENG) durch und sichert sich im Marco Simone GC bei gesamt 14 unter Par den Sieg.

Leaderboard Italian Open

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Faden gerissen

ITALIAN OPEN – 3. RUNDE: Lukas Nemecz zeigt eine Hälfte lang am Moving Day richtig starkes Golf und arbeitet sich um etliche Ränge nach vor. Auf den Frontnine geht der gewinnbringende Schwung dann jedoch total verloren, weshalb der Steirer den Finaltag im Marco Simone GC nach der 73 (+2) nur vom 67. Rang aus in Angriff nimmt.

Lukas Nemecz konnte seine zweite Runde am Freitag gerade noch in der einfallenden Dunkelheit beenden und brachte schlussendlich eine 71 (Par) ins Ziel. Bei einem Gesamtscore von 1 über Par muss der 33-jährige bis zur Fortsetzung am nächsten Tag hoffen, dass die Cutmarke nicht noch auf Even Par springt. Am Samstag kann er dann aber durchatmen, nachdem er die Gewissheit hat, dass er auch am Wochenende noch mit von der Partie sein wird.

Da aufgrund der Verzögerungen die dritte Runde von zwei Tees gestartet wird, kann der Grazer am Samstag erst mit letzter Startzeit auf der 10 zu Werke gehen, zündet allerdings gleich eine perfekte Annäherung und schnappt sich aus zwei Metern ein anfängliches Birdie. Bereits zwei Löcher später legt er mit einer sehenswerten Grünattacke und einem sicheren Zweiputt vom Vorgrün einen weiteren Schlaggewinn nach und legt so einen durchaus sehenswerten Start in den Moving Day hin.

Rhythmus verloren gegangen

Mit einem richtig starken Abschlag legt er sich am kurzen Par 4 der 16 sogar die Eaglechance auf. Zwar kann er den Adler aus vier Metern nicht auf der Scorecard landen lassen, das bereits dritte Birdie stellt allerdings nur noch Formsache dar. Direkt nach dem Turn geht der Schwung dann aber wie von Geisterhand total verloren, denn nach Problemen im langen Spiel muss er auf der 1 zunächst sogar ein Doppelbogey einstecken und rutscht mit verpasstem Up & Down danach auf der 2 sogar wieder auf Level Par zurück.

Danach stabilisiert er sein Spiel zwar wieder, ein verzogener Drive auf der 6 wird dann jedoch wieder kostspielig, da er sich nach verpasstem Grün einmal mehr nicht zum Par scramblen kann und so erstmals am Samstag sogar das Plus als Vorzeichen hinnehmen muss. Nach einem überschlagenen Grün muss er auf der 8 dann rasch den nächsten Fehler notieren, womit er mit der 73 (+2) endgültig klassementtechnisch im absoluten Niemandsland festhängt und die Finalrunde nur vom 67. Platz aus in Angriff nimmt.

US Open Champion Matt Fitzpatrick (ENG) startet nach der 69 (-2) und bei gesamt 10 unter Par als Leader in den Sonntag.

Leaderboard Italian Open

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Nur Hebenstreit weiter

TOURSCHOOL STAGE 1C – FINAL: Lediglich Daniel Hebenstreit schafft im Haugschlag Resort den Sprung in die Zwischenrunde. Bernard Neumayer und Alexander Kopp scheitern denkbar knapp um lediglich einen einzigen Schlag.

Exakt 15 Jahre nach seinem historischen Sieg als bislang einziger Österreicher bei einer European Tourschool, will es Martin Wiegele noch einmal wissen: “Seit rund 15 Jahren war ich auf Grund meiner Erfolge befreit, in einer Tour School antreten zu müssen. Diese Frist ist heuer abgelaufen. Mein Ziel ist es, eine Karte für die große Tour zu erspielen, sonst wären die Selbstkosten für die School von rund 2.000 Euro absolut umsonst gewesen.”

Nach coronabedingter Pause kehrt die Stage 1 der Tourschool nach Österreich zurück, als einer von 9 Standorten, wobei das Golfresort Haugschlag für Ebreichsdorf einspringt. Neben Wiegele steigen auch zahlreiche Zukunftshoffnungen wie Max Lechner, Lukas Lipold, Clemens Gaster, Daniel Hebenstreit, Tobias Möser, Bernard Neumayer oder Alex Kopp sowie Routinier Weinhandl in den dreistufigen Qualifikationsprozess um Spielrechte auf der DP World- und Challenge Tour ein. 70 Kontrahenten aus 26 Nationen rittern über vier Runden um den Aufstieg in die Zwischenrunde, wobei in etwa das beste Fünftel das Etappenziel erreichen werden.

70er-Runden waren bei wechselhaften Bedingungen am Eröffnungstag in Haugschlag gefordert um sich auf Kurs Richtung Zwischenrunde der European Tourschool zu bringen. Am anspruchsvollen Waldviertler Geläuf sollte das nur zwei von neun Österreichern gelingen. Daniel Hebenstreit, heuer stärkster Österreicher auf der Alps Tour, schüttelt mit der 67 die drittbeste Tagesrunden aus dem Ärmel und schafft sich bei 5 unter Par bereits einen wichtigen Puffer.

Alexander Kopp hatte zuvor mit früher Startzeit immerhin die 70 hereingebracht und schwimmt damit im besten Fünftel des Feldes mit, das nach vier Tagen aufsteigen wird. Routinier Uli Weinhandl hat mit der 71 nur geringen Rückstand. Auch Bernard Neumayer hat nach der Par-Runde noch wenig Stress. Martin Wiegele, Lukas Lipold, Tobias Möser sowie der Niederösterreicher Max Lechner stehen nach Auftaktrunden von 74 Schlägen (+2) dagegen bereits mächtig unter Druck.

Mit über zwei Stunden Verspätung kann nach heftigen Regenfällen erst in Haugschlag gespielt werden. Das gibt vor allem Martin Wiegele mehr Zeit den Putter aufzuheizen, der das mit der drittbesten Tagesrunde von 66 Schlägen dankt. Bernard Neumayer mit der 68 und Daniel Hebenstreit mit der 73 erreichen ebenfalls ein Halbzeitergebnis von 4 unter Par und teilen sich den 7. Platz. Dieses rotweißrote Trio ist somit perfekt auf Aufstiegskurs, den die Top 12 und Schlaggleichen nach vier Runden fixieren werden. Die weiteren Österreicher haben bereits teils beträchtlichen Rückstand auf die aktuell entscheidende Marke von 3 unter Par.

Der Wetterumschwung ist am Freitag auch in Haugschlag nicht zu leugnen, denn mittlerweile merkt man, dass der Herbst bereits vehement in der Alpenrepublik anklopft. Daniel Hebenstreit kann damit auch am dritten Spieltag am besten umgehen, denn der Niederösterreicher marschiert mit einer sehenswerten 68 (-4) zurück ins Clubhaus und erarbeitet sich damit sogar bereits einen gewissen Puffer für den Finaltag. Gänzlich anders ergeht es Martin Wiegele und Bernard Neumayer, die mit 74er (+2) Runden knapp hinter die Aufstiegsränge zurückrutschen. Alle übrigen Österreicher benötigen am finalen Samstag wohl bereits richtig tiefe Runden um sich noch in Stage 2 arbeiten zu können.

Bei etwas gedämpfteren Scores als an den ersten Tagen reicht Daniel Hebenstreit am Ende eine 72 (Par) um als 5. ganz sicher den Aufstieg in die Zwischenrunde im November zu schaffen. Richtig dramatisch geht es allerdings dahinter zu, denn Bernard Neumayer (73) und Alexander Kopp (70) beenden die Stage 1 als 13. und verpassen damit nur hauchdünn den Sprung in die nächste Stufe.

Leaderboard Tourschool Stage 1C

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Langes Zittern

ITALIAN OPEN – 2. RUNDE: Lukas Nemecz kann seine zweite Runde im Marco Simone GC gerade noch in der einfallenden Dunkelheit beenden, muss nach der 71 (Par) allerdings über Nacht um den Cut zittern, ehe er am Samstag bei der Fortsetzung durchatmen kann.

Lukas Nemecz brachte sich zum Auftakt spät mit Eagle und Birdie zurück auf Cutkurs. Bei Einbruch der Dunkelheit rangiert Nemecz immerhin auf Position 65, während Matt Fitzpatrick am 15. Grün beim Zwischenstand von 5 unter Par als alleiniger Führender die Sachen einpackt.

Mit später Startzeit am Freitag ausgestattet, nimmt Lukas die zweite Runde erst um 15:00 MEz in Angriff, findet sich jedoch sofort sehr gut zurecht. Nach zwei anfänglichen Pars scheint dann die 12 zur absoluten Lieblingsbahn des Steirers zu avancieren, denn wie schon zum Auftakt, geht sich auch am Freitag wieder am Par 5 mit richtig starker Grünattacke ein Eagle aus, was ihn in Windeseile deutlich im Klassement in die richtige Richtung pusht.

Nach einem wild verzogenen Abschlag muss er auf der 14 allerdings vom Tee sogar neu durchladen und kann in Folge das Doppelbogey nicht mehr abwenden, womit er rasch sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurückfällt. Den Rückschlag steckt der 33-jährige aber gut weg und drückt sein Score schon zwei Bahnen danach dank einer starken Annäherung wieder in den Minusbereich, den er jedoch nach verzogenem Teeshot am Par 3 der 17 auch prompt wieder verlässt.

Da er auf der 2 aus dem Rough den Ball nicht am Kurzgemähten unterbringt und sich aus unangenehmer Lage nicht mehr zum Par scramblen kann, rutscht er erstmals sogar in die schwarzen Zahlen ab und somit auch hinter die prognostizierte Cutlinie zurück. Lukas fightet jedoch sofort wieder zurück und stopft nach starkem Teeshot am Par 3 der 4 aus einem guten Meter den fälligen Putt, womit er sein Score wieder auf Anfang stellt.

Kurz vor Ende der Runde wird es auf der 8 dann noch richtig stressig, denn aus dem Rough muss er vorlegen und erreicht so erst mit dem dritten Schlag das Grün. Den wichtigen Zweimeterputt zum Par bringt er aber im Loch unter und hält sich so weiterhin noch über der Cutmarke.

Kurz nach dem Abschlag am abschließenden Par 5 der 9 ertönen schließlich die Sirenen wegen der einfallenden Dunkelheit. Lukas spielt die Bahn noch zu Ende und muss nach dem Par und der 71 (Par) über Nacht noch zittern, kann bei der Fortsetzung am Samstag schlussendlich als 63. aber durchatmen.

Leaderboard Italian Open

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Abschied mit Stil

BMW PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Bernd Wiesberger rehabilitiert sich am Sonntag mit einer knallroten 66 (-6) für die zähe zweite Runde und legt so im Wentworth Club durchaus einen Abschied mit Stil hin, wenngleich ihm ein 23. Platz am Ende nicht wirklich weiterhilft. Shane Lowry (IRL) schnappt sich den Sieg.

Bernd Wiesberger hatte am Freitag mit einigem Leerlauf zu kämpfen und cuttete nach stressigem Finish am Ende sogar nur “on the number”. Aufgrund des Ablebens von Queen Elizabeth II. am Donnerstag wurde das Turnier auf drei Runden verkürzt, weshalb der Südburgenländer nun vom hinteren Ende aus bei bislang guten Scores nur noch 18 Löcher hat um erheblich Boden gutzumachen, denn nur ein Topergebnis würde ihn in Sachen Weltrangliste und Qualifikation für das große Tourfinale in Dubai wirklich weiterhelfen.

Hartnäckiger Nebel sorgt gleich in den Morgenstunden zunächst für eine Verzögerung, wovon sich Bernd jedoch nicht beeindrucken lässt, denn mit solidem Spiel von Tee bis Grün geht sich auf der 1 ein ganz sicheres anfängliches Par aus. Zwei Löcher später gelingt dann das erste Highlight, denn der Oberwarter locht auf der 3 fast die Annäherung und lässt sich nur noch wenige Zentimeter zum ersten Birdie übrig. Am ersten Par 5 gleich danach zeigt sich, dass auch der Putter gut auf Temperatur ist, denn aus 2,5 Metern leuchtet rasch Birdie Nummer 2 auf der Scorecard auf.

Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er sich aus drei Metern auf der 6 schon den dritten roten Eintrag krallt und so bereits im soliden Mittelfeld ankommt. Erst auf der 11 kommt erstmals wirklich etwas Stress auf, nachdem er aus dem Fairwaybunker den Ball nicht am Grün unterbringt. Dank eines starken Chips kann er den ersten Schlagverlust aber verhindern. Das Kurzspiel gelingt auch danach weiterhin am Sonntag auf den Punkt, denn nach Pitch und Putt leuchtet am Par 5 der 12 der vierte Schlaggewinn auf.

Fehler perfekt ausgekontert

Am Par 3 der 14 kann ihn dann nach verfehltem Grün allerdings auch ein Chip nicht mehr vor dem ersten Fehler bewahren, womit er auch angesichts der weiterhin sehr tiefen Scores sofort etliche Ränge einbüßt. Der achtfache European Tour Sieger hat aber die passende Antwort parat und stopft zunächst auf der 16 aus fünf und danach am Par 5 der 17 aus 2,5 Meter die fälligen Birdieputts und dockt damit vorerst endgültig an den Top 10 an.

Zum Abschluss schließt er auch noch mit der 18 Frieden, denn nach nur knapp verfehlter Grünattacke schnürt er mit Chip und Putt noch den finalen roten Hattrick und unterschreibt so sogar eine mehr als sehenswerte 66 (-6). Diese pusht ihn zwar zum Ende seiner Runde vorerst unter die Top 10, nachdem allerdings auch danach weiterhin ultratief gescored wird, rutscht er noch bis auf Platz 23 zurück. Shane Lowry (IRL) packt auf die 66 (-6) und die 68 (-4) der ersten beiden Spieltage am Sonntag noch eine 65 (-7) drauf und schnappt sich damit beim Flagship-Event der DP World Tour bei gesamt 17 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Jon Rahm (ESP) (62) und Rory McIlroy (NIR) (67) den Sieg.

“Das war ein unglaublich emotionaler Sieg für mich, aber auch für die Good Guys, die ihre Heimattour unterstützen,” zeigt sich Lowry aus mehreren Gründen überglücklich über das kräftige Lebenszeichen vor ausverkauftem Haus in Wentworth.

Endgültiger Abschied?

Bernd Wiesberger zeigte in Wentworth, dass er absolut noch in der Lage ist in einem topbesetzten Feld auf europäischem Boden mitzuhalten. Durch die lange Pause vom Turniergolf merkte man dem Burgenländer aber doch die fehlende Konstanz an, was sich etwa am Samstag in einer eher durchwachsenen 72 (Par) bemerkbar machte. Mit der 66er Finalrunde zeigte er am Sonntag zwar die absolut richtige Reaktion, wirklich Kapital kann er aus dem durchaus sehenswerten Auftritt jedoch trotz eines massiven Vorstoßes im Klassement nicht schlagen.

Zum einen lässt er aufgrund der zähen zweiten Runde einiges an Preisgeld liegen und auch in punkto Weltranglistenposition und Ryder Cup Qualifikation hilft ihm das Abschneiden nur bedingt weiter. 77.000 Euro Preisgeld bringt der 23. Rang ein, während im World Ranking nur 1,91 Pünktchen aufs Konto wandern, was sogar einen Rückfall vom 109. auf den 111. Rang bedeutet.

Im Race to Dubai kann er zwar 12 Plätze gutmachen (Position 85), rangiert jedoch nach wie vor deutlich hinter der Cut-off Marke fürs große Tourfinale in Dubai. Ob und wann Bernd das nächste Mal auf der DP World Tour zu sehen sein wird steht noch in den Sternen, denn derzeit hat er auf seinem Turnierkalender noch keine weiteren Turniergolf-Stationen veröffentlicht.

Auch aus Wentworth könnte es für Bernd am Sonntag ein endgültiger Abschied gewesen sein, denn sollte beim erwarteten Gerichtsurteil im Februar die DP World Tour Recht bekommen, dürfte er aufgrund seines Wechsels nicht mehr auf der großen europäischen Golfbühne abschlagen, womit er in Zukunft auch beim Flagship Event nur eine Zuseherrolle einnehmen würde.

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