Schlagwort: challenge tour

Martin Wiegele Foshan

Goldenes Ticket

FOSHAN OPEN 2015 – VORSCHAU: Die goldenen Pferde für sein Hole-in-One 2014 brachten Martin Wiegele bislang weder Glück noch Reichtum, aber immerhin eine skurile Einladung zur heurigen Foshan Open.

“Der Promoter ist mir noch etwas schuldig,” fasst Martin Wiegele die endlose Geschichte um seinen Hole-in-One-Preis aus dem Vorjahr zusammen – und Veranstalter Keith Hardman lädt den Grazer tatsächlich zum letzten regulären Event der Challenge Tour Saison 2015, zur Foshan Open 2015 ein.

Platz 39 war für Martin Wiegele im Vorjahr bei der Foshan Open nicht wirklich prickelnd, dafür aber das Geschehen auf Loch 16 am 2. Spieltag. Nach seinen berühmten beiden Hole-in-One bei der Kärnten Open (am selben Loch!) beweist Wiegele auch in China sein besonderes Händchen für Par 3-Tee Shots und locht am 24. Oktober 2014 direkt zum Ass ein.

Hole-in-One Preis in China gestrandet

Das Kunstwerk mit den goldenen Pferdchen sollte sich jedoch als äußerst widerspenstiges Gespann erweisen: “Der Wert des Kunstwerks wurde mit 35.000 Euro angegeben, aber der reine Goldwert beträgt nur 8.000 Euro,” so die erste Enttäuschung. Noch schlimmer kam es, als Wiegele seine Pferdchen mit nach Hause nehmen wollte: “Man darf nur 50 Gramm Gold aus China ausführen und auch der Postversand ist nicht erlaubt,” war Wiegeles Goldschatz in Foshan gestrandet.

“Ich habe sogar den Botschafter eingeschaltet und alle Hebeln  in Bewegung gesetzt, weil ich hätte gerne den Preis in Österreich gehabt um den Wert herauszufinden. In China könnte ich das Kunstwerk nur zum reinen Goldpreis loswerden, was ich nicht möchte.”

Nach enttäuschender Challenge Tour-Saison erhielt nun Wiegele tatsächlich eine Einladung zum 500.000 Dollar-Event von Foshan: statt vorzeitigem Saisonende kommt Martin somit zu einer hochwillkommenen letzten Chance, auf der Zielgerade doch noch fett auf der Challenge Tour zu punkten. Mit aktuell Rang 144 in der Order of Merit verhilft Wiegele jedoch nur ein absolutes Topergebnis zu einer brauchbaren Kategorie für 2016.

Wiegele eröffnet am Donnerstag um 6:10 Uhr MESZ gemeinsam mit den Chinesen Zhu und He, mit denen er sich 5 Stunden lang über goldene chinesische Kunstwerke unterhalten kann. Auf den heurigen Hole-in-One-Preis auf Loch 16 sind wir gespannt.

>> Tee-Time Foshan Open

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Tobias Nemecz 2015

Im Wechselbad

NORDIRLAND OPEN  -1. RUNDE: Tobias Nemecz, Lukas Nemecz und Martin Wiegele starten in Nordirland mit Runden im schwarzen Bereich.

Im Finish der Challenge Tour Saison sind gute und vor allem ertragreiche Ergebnisse von hoher Wichtigkeit. Aus österreichischer Sicht ist das bisherige Jahr eher enttäuschend verlaufen. Auch den Auftakt in die Northern Ireland Open haben sich die rot-weiß-roten Vertreter bei dem 170.000 Euro Challenger anders vorgestellt. Tobias Nemecz kommt mit der 73 (+2) noch am besten aus den Startlöchern.

Lukas Nemecz liegt nach der 75 (+4) im hinteren Drittel und hat in aller erster Linie Aufholbedarf. Für Martin Wiegele scheint die Situation nach der 80 bereits aussichtslos, allerdings kämpft der Steirer wieder mit Hüftproblemen. “Es ist kein stechender Schmerz, also hoffentlich ist nur eine Sehne oder so beleidigt”, überlegt der Grazer sogar sich aus dem Turnier zurückzuziehen, sollten sich die Schmerzen nicht bessern.

Der Start in das Turnier war für Tobias Nemecz zurückhaltend. Der Steirer, der in seiner Rookie Saison zum ersten Mal in Irland am Start ist, benötigt im recht kühlen Galgorm Castle eine Aufwärmphase von sieben Löchern, ehe die ersten Birdies auf die Scorekarte kommen. Davor gab es allerdings bereits drei Bogeys. Nemecz biegt rechtzeitig auf die Birdiespur ab und holt sich auf den kommenden Bahnen gleich fünf Birdies, ehe am Ende erneut eine Schwächephase mit teuren Fehlern auftritt. Zwei Bogeys und auf der 18 auch noch ein Doppelbogey kosten wertvolle Plätze.

Auch sein Bruder Lukas muss früh Bogeys hinnehmen, hält aber auf den Frontnine mit den nötigen Birdies dagegen. Auf den Backnine kommt eine Flaute auf. Im Gegenzug patzt ein Triplebogey die Scorekarte an. “Das Wetter war voll in Ordnung. Der Platz ist einfach tricky vom Tee, wobei heute die Eisenschläge einfach nicht gut genug waren, um mir gute Chancen zu erarbeiten. Am 18 Loch leider ein ärgerliches Triplebogey. Mal schauen, was der morgige Tag noch hergibt”, versucht der Steirer Gas zu geben.

Martin Wiegele kontert ein Bogey mit einem Birdie aus, kassiert dann aber reihenweise Schlagverluste, weil eben auch die Hüfte zwickt. “Leider war das nichts, aber mir tut die Hüfte etwas mehr weh”, sagt Wiegele. “Also das war natürlich nicht klass, jetzt muss ich mit einem Physio den Hüftbeuger bearbeiten”, kommt der Steirer nicht um Überstunden herum.

An der Spitze befindet sich gleich eine Gruppe aus fünf Spielern, die nach der 65 (-6) das Feld anführen. Darunter befinden sich unter anderem Daan Huizing und John Hahn.

>> Leaderboard Northern Ireland Open

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Rucksack aufgeladen

LE VAUDREUIL CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele lädt sich in Frankreich mit der 76 einen Rucksack auf, der am Freitag schwer zu entladen sein wird.

Erst am Mittwoch noch als einziger Österreicher in die Le Vaudreuil Challenge gerutscht, kann Martin Wiegele am Donnerstag von seinem gewünschten Golf nur wenig umsetzen. “Leider ist heute zum schlechten Putten, erstmals seit Wochen auch schlechtes Spiel hinzugekommen und da kannst halt gar nix mehr erreichen”, ärgert sich der Routinier über die 76 (+5) bei dem 200.000 Euro Challenger.

Der erste Arbeitstag hat bereits auf der 11 mit einem Tripplebogey denkbar schlecht begonnen. Der Drive landet links unter einem Baum, beim Versuch herauszuspielen bleibt Wiegele an einem Baum hängen und muss die Kugel weiterhin Flach halten, um die Probleme nicht noch größer werden zu lassen. Der Grazer schlägt aber zu fest in den Bunker, benötigt von dort zwei Versuche inklusive zweier Putts steht das Tripplebogey schon auf der Scorekarte, was zu diesem Zeitpunkt mental ein absoluter Dämpfer ist.

Nach einem Dreiputtbogey vom Vorgrün auf der 13 gelingt erst auf der 1 das erste Birdie. Der Steirer versenkt einen Putt aus fünf Metern, kassiert aber prompt ein Bogey auf der 2. Zum Abschluss der durchwachsenen Auftaktrunde setzt es auf der 9 einen weiteren Schlagverlust, nachdem Wiegele den Abschlag nach rechts verzieht. Die flache Annäherung bleibt im Rough hängen. Mit Pitch und Zweiputt besiegelt der Schlagverlust die enttäuschende Auftaktrunde, die den Steirer jenseits der 100er Marke bewegt.

An der Spitze werden munter Birdies gescort. Der Neuseeländer Ryan Fox gibt einen gnadenlosen Birdietakt vor. Mit der 62 (-9) legt Fox die Messlatte ordentlich hoch. Am nächsten ist ihm Robert Coles (ENG) mit der 63 gekommen.

>> Leaderboard Le Vaudreuil Challenge

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Martin Wiegele 2015

Unsaubere Attacke

CHALLENGE DE ESPANA 2015 – 3. RUNDE: Martin Wiegele und Lukas Nemecz leisten sich bei der Samstags-Attacke zu viele Fehler um damit am Touristenkurs von La Gomera voranzukommen.

Zweistellig unter Par musste man auf 54 Löchern in Tecina Golf erreichen um bei der Challenge de Espana 2015 aus den Top 10 in den Finaltag zu gehen. Die Attacke aus dem Mittelfeld heraus will den beiden Finalisten aus der Steiermark, Martin Wiegele und Lukas Nemecz aber nicht nach Wunsch aufgehen.

Martin Wiegele locht zwar weiterhin massenweise Birdies – am Samstag findet der Grazer gleich 6 Stück auf La Gomera – doch beim “Hobeln” fliegen zu viele “Späne” auf die Scorekarte um davon zu profitieren. Das Doppelbogey (Ball links im Wasserhindernis versenkt) am ersten Par 3 und drei weitere Schlagverluste nach Dreiputts lassen nicht mehr als die 70 (-1) zu. Damit verliert Wiegele sogar 17 Ränge und geht bei 7 unter Par von Platz 35 aus auf die abschließenden 18 Löcher: “Wieder mit super Spiel und sehr schlechtem Putten über den Platz schleppen müssen,” vermeldet Wiegele einmal mehr, “ich brauch derzeit sehr viel Geduld und Glauben dass das Putten irgendwann kommen wird.”

Noch schlimmer ergeht es Lukas Nemecz, der gleich sechsmal mit Bogeys patzt. Statt vier, fünf Birdies wie an den Vortagen reicht sein Spiel am Samstag nur für zwei rote Einträge. Die 75 (+4) markiert die schwächste 3. Runde unter allen Finalisten und den Rückfall im Klassement bis auf Rang 68.

Der Waliser Rhys Davies verteidigt mit der 67 souverän seinen Vorsprung und nimmt bei 19 unter Par gleich vier Schläge Guthaben auf seinen ersten Verfolger, Charles Russo (FRA), in den Schlusstag mit.

>> Leaderboard Challenge de Espana

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Florian Praegant 2015

Keine Verbesserungen

SWISS CHALLENGE – FINAL: Florian Prägant bleibt nach farbenfrohen Backnine mit der 71 (Par) im Golf Sempachersee im Mittelfeld stecken. Martin Wiegele, Manuel Trappel und Lukas Nemecz versäumen mit schwarzen Runden einen Vorstoß im Klassement.

Florian Prägant geht dank eines Eagle-Birdie Finishes vom Samstag als 32. in aussichtsreichster Position aller Österreicher auf die letzte Runde. Bei einem dichtgedrängten Leaderboard hat der Kärntner nach vorne hin noch fast alle Optionen offen um ein Spitzenresultat aus der Schweiz mit in die Heimat zu nehmen.

Prägant startet am schwierigen, mit hüfthohem Rough gespickten, Platz in Luzern souverän und reiht Par an Par. Allein Birdies wollen lange Zeit keine gelingen. Erst auf den Backnine fällt dann auf der 10 der erste Putt zu einem roten Eintrag, der ihn etwas weiter nach vorne bugsiert.

Nach einer weiteren Parserie macht es sich dann auf der 15 (Par 4) aber eine Doublette breit, die ihn wieder einiges an Boden kostet. Mit anschließendem Bogey ist der Absturz im Klassement endgültig perfekt. Erst ein wieder starkes Finish mit zwei Birdies rettet ihm dann mit der 71 (Par) noch den Mittelfeldplatz. Große Sprünge in der Order of Merit sind mit Rang 37 aber nicht möglich.

Am hinteren Ende

Martin Wiegele 2015

Martin Wiegele, Manuel Trappel und Lukas Nemecz bleiben in der Schweiz mit schwarzen Runden am hinteren Ende des Klassement stecken. Wiegele wechselt bei seinem letzten Auftritt Bogeys und Birdies ab, die Schlagverluste behalten am Ende aber knapp die Oberhand was in der 72 (+1) und dem geteilten 53. Rang endet. “Es war wieder ein ähnliches Bild wie an den Vortagen. Ich hab viele Grüns getroffen, aber auch viele Putts gebraucht.”, fasst er seinen Turnierverlauf kurz und knapp zusammen.

Mit dem selben Ergebnis kommt Manuel Trappel ins Clubhaus. Der Vorarlberger liegt nach Bogey und einem Triplebogey zeitweise schon bei bereits +4, kämpft sich mit Birdies und Eagle aber sogar auf Level Par zurück, ehe ein abschließendes Bogey auch ihm die 72 (+1) einbrockt. Mit Rang 58 verlässt er die Schweiz nur mit ein wenig Preisgeld.

Lukas Nemecz kommt auch am Sonntag über eine tiefschwarze Runde nicht hinaus. Nachdem der Steirer am Moving Day die schlimme 81 (+10) notieren musste, steigert er sich auf den letzten 18 Bahnen zwar zur 74 (+3) rangiert damit aber am Ende des Feldes und wird nur 67. und somit Letzter in Luzern. Somit muss Golf-Österreich weiterhin auf das erste Topresultat im neuen Challenge Tour Jahr warten.

Florian Prägant und Lukas Nemecz werden in der nächsten Woche im Rahmen der European Tour bei den Lyoness Open in Atzenbrugg aufteen. Lukas’ Bruder Tobias, sowie H.P. Bacher und Manuel Trappel stehen in Belgien bei der KPMG Trophy am Abschlag. Auch Leo Astl und Jürgen Maurer, die in der Schweiz am Cut scheiterten, sind in der nächsten Woche im Tullnerfeld in den Teeboxen.

Daniel Im (USA) und Gary Boyd (ENG) müssen bei gesamt 11 unter Par ins Stechen um den Sieger zu ermitteln. Dort setzt sich der US-Amerikaner dann am ersten Extraloch mit Birdie gegen Bogey durch und gewinnt die Swiss Challenge.

>> Leaderboard Swiss Challenge

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Florian Praegant 2015

Rettendes Finish

SWISS CHALLENGE – 3. RUNDE: Florian Prägant macht mit einem starken Finish im Golf Sempachersee etliche Plätze im Klassement gut. Martin Wiegele und Manuel Trappel treten am Moving Day auf der Stelle. Lukas Nemecz erwischt einen rabenschwarzen Tag.

Schon der Start beginnt für Florian Prägant am Samstag in der Schweiz vielversprechend. Der Kärntner kommt mit zwei schnellen Birdies verheißungsvoll aus den Startlöchern und macht so schon früh Plätze gut. Ein zwischenzeitliches Bogey bremst den Schwung zwar etwas ein, mit weiterem Birdie zu Beginn der Backnine radiert er den Fehler aber wieder aus.

Plötzlich allerdings steht Flo Prägant nach einer Doublette scoretechnisch aber wieder am Anfang und hat so erneut eine breite Masse an Spielern vor sich. Erst ein enorm starkes Finish mit Eagle und Birdie katapultiert ihn dann wieder nach vorne. Nach der 68 (-3) geht er als 32. auf die letzte Runde und wahrt bei dem extrem engen Leaderboard klar die Chance auf eine Topplatzierung.

Ohne Vortrieb

Martin Wiegele 2015

Weniger gut ergeht es Martin WiegeleManuel Trappel und Lukas Nemecz. Wiegele kommt zwar wie Flo Prägant mit frühem Birdie gut auf die Runde, gibt den Schlag auf der 5 aber wieder ab und läuft danach die kompletten verbleibenden Bahnen über weiteren roten Einträgen hinterher. Mit der 71 (Par) tritt der Routinier auf der Stelle und geht nur als 47. auf die Schlussrunde.

“Ich hab heute wieder gut gespielt aber einfach nichts gelocht. Bei dem einen Bogey hab ich das Grün links verfehlt und konnte den Save nicht machen. Das Gute ist aber, dass ich bei dem engen Leaderboard trotzdem nicht weit weg bin. Morgen also eine gute Runde und dann ist noch einiges drin.”, so Martin Wiegele nach dem Moving Day.

Auch Manuel Trappel steckt im hinteren Bereich fest. Der Vorarlberger beginnt die Runde zwar ähnlich souverän wie am Freitag, fällt mit einem Doppelbogey aber weit zurück. Mit zwei Birdies kontert er zwar noch auf den Frontnine sehr gut, verabsäumt es dann aber auf der zweiten Platzhälfte daran anzuknüpfen und verliert mit weiteren Bogeys bei nur einem Birdie erneut an Boden. Nach der 72 (+1) geht er nur als 56. in den Finaltag.

Lukas Nemecz erwischt einen rabenschwarzen Tag. Der Steirer streut auf seiner Runde viel zu viele Fehler ein und steht am Ende nur mit der 81 (+10) wieder beim Recording. Damit fällt er fast bis auf den letzten Platz zurück und kann die letzten 18 Bahnen nur von Rang 66 aus in Angriff nehmen.

Der Südafrikaner Oliver Bekker notiert am Samstag die 70 (-1) und führt bei gesamt 10 unter Par.

>> Leaderboard Swiss Challenge

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Manuel Trappel 2015

Zur Hälfte durch

SWISS CHALLENGE – 2. RUNDE: Während Manuel Trappel am Freitag mit der 69 Boden gutmacht und sich noch souverän ins Wochenende spielt, fällt Martin Wiegele im Golf Sempachersee mit der 73 zurück, cuttet aber dennoch klar ins Wochenende. Lukas Nemecz und Florian Prägant cutten nach langem Zittern ebenfalls.

Manuel Trappel beginnt seinen zweiten Auftritt mit einer langen Parserie. Gleich 10 an der Zahl reiht der Vorarlberger aneinander, ehe ihm auf der 11 das erste Birdie den nötigen Vortrieb verschafft. “Das erste Birdie war wirklich super um einen Schritt vorwärts zu machen.”, so Trappel nach der Runde.

Danach nimmt die Runde so richtig Fahrt auf, was in noch drei weiteren Birdies, allerdings auch in zwei Bogeys mündet. Mit der 69 (-2) spielt sich der ehemalige Europameister aber bis auf Rang 49 nach vor und cuttet so souverän ins schweizer Wochenende. “Ich hab heute wieder gut gespielt. Neben dem hohen Rough sind auch die Grüns recht schwer zu lesen, was es noch schwieriger macht.”, erklärt Manuel Trappel, der bislang in dieser Saison jeden Cut auf der Challenge Tour stemmte.

Martin Wiegele startet mit zwei frühen Bogeys alles andere als nach Plan, bessert die anfänglichen Fehler aber mit drei Birdies noch auf den Frontnine wieder aus. Nach einem Birdie-Bogey Auftakt auf den Backnine verwaltet er sein Score lange Zeit solide, bis es ihn mit einem Triplebogey auf der 16 (Par 3) richtig schwer erwischt. “Ich hatte ein gutes Eisen, aber leider links lang. Beim Chip ist mir ein Socket passiert, der bis ins Wasser gerollt ist. Mit Kunstschlag hab ich ihn zwar rausgebracht, aber mit einem Dreiputt von außerhalb des Grüns war der Supergau perfekt.”, erklärt er das Triplebogey.

Die Antwort mit Birdie folgt zwar prompt, verpufft aber mit einem abschließenden Bogey auf der 18 sofort wieder. “Ich hab mich nicht getraut zu chippen und aus dem Semi geputtet.” Nach der 73 (+2) verliert der Routinier im Klassement ordentlich an Boden, cuttet aber dank der starken Auftaktrunde ebenfalls als 49. souverän ins Wochenende. “Mein Spiel war eigentlich an beiden Tagen recht klasse. Der Start war mit zwei Dreiputts halt alles andere als schön und das Triplebogey ist halt leider so passiert.”, so Martin Wiegele abschließend.

Nach langem Zittern

Lukas Nemecz 2015Lukas Nemecz und Florian Prägant sitzen vor den Nachmittagsflights am heißen Stuhl. Die beiden teilen sich schlussendlich Rang 58, was gerade noch fürs Wochenende reicht. Nemecz muss vor allem enorm farbenfrohe Backnine verdauen.

Gleich zwei Doubletten muss der Steirer einstecken, was sogar die drei Birdies zunichte macht. Mit einem weiteren roten Eintrag auf der 1 kommt er aber mit der 71 (Par) zum Recording. Florian Prägant muss auf der ersten Platzhälfte ein Doppelbogey notieren, steht dank dreier Birdies nach dem Turn aber mit der roten 70 (-1) wieder im Clubhaus.

Weit zurück

Leo Astl, H.P. BacherJürgen Maurer und Tobias Nemecz hingegen scheitern klar an der gezogenen Linie. Astl verpasst nach der 72 (+1) den Cut als 77. Bacher ist als einziger Österreicher am Freitag am Nachmittag unterwegs und kommt über die 75 (+4) nicht hinaus. Als 111. muss er somit weiter auf das erste Challenge Tour Wochenende der neuen Saison warten.

Maurer tritt sich unter anderem auf zwei Löchern gleich sieben Schlagverluste ein und scheitert nach der 79 (+8) als 137. klar. Tobias Nemecz startete bereits mit der Bürde der 78 (+7) vom Vortag in den zweiten Spieltag und verpasst nach der 75 (+4) das Wochenende als 141. deutlich.

Der Südafrikaner Oliver Bekker notiert am Freitag die 66 (-5) und führt bei gesamt 9 unter Par.

>> Leaderboard Swiss Challenge

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Martin Wiegele 2015

Rare Swiss Birdies

SWISS CHALLENGE 2015 – 1. RUNDE: Martin Wiegele findet bislang als einziger Österreicher im Golfclub Sempachersee ausreichend Birdies um mitzuhalten. Der Grazer scort mit der 69 (-2) seine beste Auftaktrunde im heurigen Jahr.

Bereits auf den Eröffnungsrunden hatte Martin Wiegele bislang in der heurigen Challenge Tour seine Hoffnungen auf Topergebnisse begraben müssen. Bei der Swiss Challenge erwischt der Grazer Routinier endlich einmal einen guten ersten Tag und ordnet sich nach der 69 (-2) auf dem erfreulichen 16. Platz ein.

Bereits das Eröffnungsloch, die 8, spendiert Wiegele Rückenwind in Form eines Birdies, doch lange Zeit geht auf den engen, von hüfthohen Rough umrahmten Spielbahnen nichts nach vorne weiter. Zwischenzeitlich fällt der Steirer zweimal auf Even Par zurück und findet erst auf den beiden Schlussbahnen den anfänglichen Birdieschwung zurück.

Die weiteren 7 Österreicher agieren überwiegend solide, keiner bringt jedoch eine Runde von Even Par oder besser ins Clubhaus. Das bedeutet für alle außer Wiegele Rückstand auf die Cutmarke, die in Richtung Even Par tendiert.

Nemecz Lukas 2015

Einen Birdiestart erwischt zwar auch Lukas Nemecz, der sogar auf die Front 9 in -2 absolviert, danach jedoch einen Durchhänger mit Doppelbogey und zwei Bogeys verzeichnet und am Ende mit der 72 (+1) und Platz 64 vorlieb nehmen muss.

Jürgen Maurer kann erst im Finish mit dem Eagle seine Cutchancen retten, indem auch er mit der 72 am Freitag nur einen Schlag aufholen muss. Manuel Trappel und Florian Prägant kommen mit nur zwei Birdies nie richtig in die Gänge und notieren 73er-Runden die Platz 86 bedeuten. Leo Astl spielt seine 73 sogar mit nur einem Birdie. Hans Peter Bacher hatte als einziger Österreicher am Vormittag die Birdieschonkost bereits angekündigt, nachdem dem Radstädter am Weg zur 74 nur ein roter Scorekarteneintrag gelungen war. Tobias Nemecz demoliert seine Chancen massiv mit Triple- und Doppelbogey und bringt nur die 78 herein.

Mit dem runderneuerten und deutlich erschwerten Golfplatz am Sempachersee kommen die beiden Engländer Gary Boyd und Jack Senior am Besten zurecht, die sich nach 66er-Runden die Führung bei -5 teilen. Der Deutsche Julian Kunzenbacher folgt mit nur einem Schlag Rückstand. Trotz des selektiven Layouts liegen die besten 63 Spieler nur durch 5 Schläge getrennt.

>> Leaderboard Swiss Challenge

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Leicht angeschrieben

CZECH CHALLENGE – FINAL: Benjamin Weilguni dreht im Golf & Sp Kunetická Hora nach verhaltenem Beginn seine Finalrunde noch in den roten Bereich und schreibt mit Rang 60 leicht in der Order of Merit an.

Dank einer Wildcard steht Benjamin Weilguni in dieser Woche in Tschechien am Start. Nach der durchwachsenen dritten Runde setzte sich der Atzenbrugg Pro selbst das Ziel am Finaltag noch einmal einen guten Score aufs Tableau zu posten. Das Vorhaben gelingt am Ende nur bedingt.

Dafür verantwortlich zeigt sich ein mehr als verhaltener Start. Nur mit angezogener Handbremse beginnt Benni Weilguni seine letzten 18 Bahnen in Tschechien und tritt sich früh zwei Schlagverluste ein. Erst die 9 dreht die Runde mit dem ersten Birdie in die richtige Richtung.

Angespornt vom roten Eintrag agiert er danach um einiges souveräner und kippt die Runde mit einem Birdiedoppelschlag auf der 12 und der 13 in den roten Bereich. Auf der 16 fällt sogar noch ein weiteres Birdie, das er sich mit abschließendem Bogey aber wieder ausradiert. Mit der 71 (-1) schreibt er zwar in der Order of Merit an, große Sprünge gehen sich als 60. aber nicht aus.

“Das war heute eindeutig besser als gestern. Ich hab nach den zwei Bogeys gut gekämpft und mein Ziel, das Turnier unter Par zu beenden, erreicht. Es war nicht leicht, da die Fahnen sehr tricky gesteckt waren. Das Turnier war eine gute Erfahrung und natürlich eine perfekte Vorbereitung auf die Lyoness Open in zwei Wochen.”, fasst er den tschechischen Challenger zusammen.

Hin und her

Benjamin Weilguni cuttete als einziger der vier Österreicher ins Wochenende. Vor allem die Auftaktrunde am Donnerstag gelang mit der 68 (-4) durchwegs gut. Mit einer zartrosa 71 (-1) ließ er dann am Freitag nichts anbrennen und zog ohne Probleme ins Wochenende ein.

Am Moving Day erwischte es ihn mit der 77 (+5) spürbar, worauf er meinte, dass einfach zu viele schlechte Schläge bei schwierigen Bedingungen passierten. Mit der abschließenden 71 (-1) verlässt er Tschechien aber wohl mit einem guten Gefühl für die kommenden Aufgaben. Lukas und Tobias Nemecz, sowie Martin Wiegele scheiterten bereits am Freitag teilweise deutlich an der gezogenen Linie.

Jens Fahrbring (SWE) sichert sich bei gesamt 17 unter Par den Sieg in Tschechien.

>> Leaderboard Czech Challenge

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Im freien Fall

CZECH CHALLENGE – 3. RUNDE: Benjamin Weilguni kann am Moving Day im Golf & Spa Kunetická Hora zu keiner Zeit an die Leistung der ersten beiden Tage anschließen und fällt im Klassement weit zurück.

Benjamin Weilguni hoffte nach dem locker geschafften Cut laut eigener Aussage auf zwei gute Runden am Wochenende und auf einen weiterhin heißen Putter. Die Hoffnung wird am Samstag dann relativ schnell im Keim erstickt. Zwar startet der Atzenbrugg-Pro mit einem frühen Birdie auf der 4, muss im Anschluss daran aber zwei Bogeys einstecken, die ihn am Leaderboard zurückreichen.

Danach ist es auch die Temperatur des Putters, die nicht mehr wirklich an die ersten beiden Spieltage herankommt. Fünf Löcher lang läuft er vergeblich dem nächsten roten Eintrag hinterher. Ein weiterer Schlagverlust auf der 12 wirft ihn dann endgültig aus den Top 40 des Turniers. Im Anschluss daran geht die Birdieverfolgungsjagd weiter, bis es am Ende ganz dick kommt.

Zunächst kann der einzige Österreicher im tschechischen Wochenende eine Doublette auf der 16 (Par 5) nicht verhindern und muss danach noch ein weiteres Bogey notieren. Mit der 77 (+5) verliert Benjamin Weilguni am Moving Day gehörig an Boden und pendelt sich erst auf Rang 62 wieder ein. Am Finaltag heißt es nun wieder in die Form der ersten Tage zurückzufinden um so noch ein paar Ränge wieder gutmachen zu können.

“Wie sagt man so schön: ‘Bad day at the office’. Ich bin heute nie wirklich ins Spiel gekommen und hab bei schwereren Bedingungen zu viele schlechte Schläge gemacht. Mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Jetzt wird noch einmal Energie gesammelt und morgen werd ich dann noch einen guten Score posten.”, fasst Benjamin Weilguni seine dritte Runde zusammen und gibt sich richtiggehend zerknirscht.

Der Chilene Nico Geyger notiert am Samstag die 67 (-5) und führt bei gesamt 15 unter Par.

>> Leaderboard Czech Challenge

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