Schlagwort: south african open

Vergebliche Zitterpartie

SOUTH AFRICAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele hofft im Randpark GC nach der 73 am Firethorn Course lange Zeit, dass die Cutmarke noch auf 1 unter Par zurückspringt. Schlussendlich verpasst er aber denkbar knapp den Wochenendeinzug. Bernd Wiesberger scheitert nach einer 71 am Bushwillow Course auch beim zweiten Turnier nach dem Comeback am Cut.

Martin Wiegele hatte zum Auftakt den Bushwillow Course mit einer 68 (-3) durchaus gut im Griff und startet so klar innerhalb des Cutbereichs in den zweiten Spieltag. Um beim Abstecher auf die European Tour in dieser Woche gutes Preisgeld mitnehmen zu können, muss der Routinier auch am Firethorn Course seine gute Form unter Beweis stellen.

Mit sicheren anfänglichen Pars findet er sich dann auch solide zurecht und arbeitet sich nach einem Birdie am Par 4, der 3 schon früh in Richtung Top 10 nach vor. Allerdings reißt der Schwung danach sichtlich, denn ein Bogeytriplepack von der 5 weg lässt ihn bis an die Cutmarke zurückfallen.

Zwischen Sein und Nichtsein bringt ihn dann ein Birdie auf der 14 wieder in die richtige Richtung, was er sich allerdings mit einem darauffolgendes Bogey sofort wieder zunichte macht. Schlussendlich unterschreibt Martin Wiegele die 73 (+2) und hofft danach bis zum Ende des Tages, dass sich die Cutmarke bei 1 unter Par einpendelt um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können.

Am Ende aber macht ihm die Linie den Gefallen nicht und Martin ist als 71. denkbar knapp am Wochenende zum Zuschauen verdammt. “Es ist eigentlich unglaublich, dass man mit so einem Spiel überhaupt in Gefahr kommt den Cut zu verpassen”, wirkt er nach dem langen Nägelbeißen richtiggehend zermürbt. “Die Löcher 4 bis 7 waren absoluter Wahnsinn. Von den Schlägen her hätte ich die unter Par spielen müssen und nicht 3 über.”

Erneut vorbei

Bernd Wiesberger lag zum Auftakt lange Zeit am etwas schwereren Firethorn Course klar im roten Bereich, erst späte Fehler ließen schließlich nicht mehr als die 71 (Par) zu. Am Freitag muss er auf Bushwillow nun eigentlich zwingend eine Runde im Minusbereich notieren um sein erstes Wochenende nach dem Comeback erreichen zu können.

Das Vorhaben soll schlussendlich aber erneut nicht aufgehen, obwohl sich der Start mit einem anfänglichen Par 5 Birdie durchaus gut anlässt. Danach spult der Oberwarter zwar sicher die Pars ab, kann am scorefreundlicheren Bushwillow Course aber nicht weiter nachlegen und tanzt damit lange Zeit genau an der Cutlinie.

Nach zehn Bahnen mit der angegebenen Schlaganzahl entpuppt sich dann das Par 5, der 12 wieder als gewinnbringend, denn mit seinem zweiten Birdie des Tages spielt er sich endgültig über die gezogene Linie in Richtung Wochenende.

Lange währt die Freude aber nicht, denn da sich auf der 13 nur ein Bogey ausgeht, rutscht er postwendend wieder zurück. Des Schlechten noch nicht genug schnürt er auf der 14 sogar den schwarzen Doppelpack und verliert so langsam aber sicher immer mehr die rote Linie aus den Augen.

Nachdem er dann auch auf der 16 noch einen Schlag abgeben muss, ist klar, dass er auch beim zweiten Turnier nach dem Comeback das Wochenende verpassen wird. Ein Birdie auf der 17 lässt zwar noch einmal kurz Hoffnung aufflackern, schlussendlich ist die zweite 71 (Par) aber als 88. zu wenig um Preisgeld mitnehmen zu können.

Lokalmatador Charl Schwartzel marschiert mit einer 63 (8) und bei gesamt 12 unter Par bis an die Spitze nach vor.

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Bushwillow im Griff

SOUTH AFRICAN OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele legt sich im Randpark GC mit einer 68 am Bushwillow Course eine gute Basis für das Erreichen des Wochenendes. Bernd Wiesberger muss sich nach späten Fehlern am Firethorn Course mit der 71 zufrieden geben.

Südafrikas Open, eines der traditionsreichsten Golfturniere weltweit, wurde heuer mit der Joburg Open zu einem 1 Million Euro-Turnier zusammengelegt. Übernommen wurde dazu das Format der Joburg Open, wo im Randpark GC auf den Kursen Firethorn und Bushwillow gespielt wird. Das ermöglicht ein Riesenfeld von 240 Spielern und somit auch einen European Tour-Einsatz für Martin Wiegele.

Dieser findet sich dann mit einem anfänglichen Birdie am Bushwillow Course auch sofort gut zurecht und lässt danach mit recht souveränen Pars in der frühen Phase seiner Runde nichts anbrennen. Das Par 3, der 8 entpuppt sich dann jedoch erstmals als etwas zu harte Nuss und lässt ihn mit dem ersten Bogey wieder auf Level Par zurückfallen.

Martin verweilt aber nur kurz am Ausgangspunkt, denn kaum auf der zweiten Platzhälfte angekommen dreht er sein Score wieder zurück in den Minusbereich. Dass er sich vor Weihnachten in durchaus guter Form befindet macht er dann auf der 12 klar, wo er mit seinem dritten Birdie des Tages erstmals sogar bis ins Mittelfeld nach vorne marschiert.

Lange hält das Zwischenergebnis zwar nicht, da ein Bogey die Aufbruchsstimmung rasch wieder abbremst, Martin lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und hat mit gleich zwei Birdies danach die mehr als passende Antwort parat. Da er die Runde mit einem soliden Par beendet, notiert er zum Auftakt die 68 (-3), womit er sich als 27. ganz klar innerhalb des Cutbereichs einreiht.

“Es war ein solider Start”, freut er sich über die gelungene erste Runde. “Ich fühle mich gut und hab selten etwas retten müssen bis auf einen Socket wo ich auf der 13 leider vergeblich ums Par gekämpft hab. Auf der 1 und der 12 hab ich Birdies zwei Par 5 mit Zweiputts vom Vorgrün gemacht und auf der 10 ist sogar aus zehn Metern der Putt gefallen.”

Späte Fehler zur 71

Bernd Wiesberger unternimmt nach dem verpassten Cut beim Comeback auf Mauritius den zweiten Schritt am steinigen Weg zurück zu alter Form. Da am Freitag nach jeweils einer Runde von Firethorn und Bushwillow nur die besten 70 von 240 den Cut schaffen, wird sich die Aufgabe für den 33-jährigen Oberwarter nicht gerade einfach gestalten.

Der Start gelingt Bernd am etwas schwierigeren Firethorn Course mit anfänglichen Pars dann aber durchwegs solide und ein recht frühes Birdie am Par 5, der 4 sorgt rasch für ein gutes Gefühl. Angestachelt vom ersten roten Eintrag legt er danach am Par 3 sofort weiter nach und macht so den starken Start endgültig perfekt.

Auch danach zeigt er sich um einiges sicherer als noch in der Vorwoche und macht mit weiteren Pars nichts falsch, weshalb er mit dem Zwischenscore von 2 unter Par auf den Backnine ankommt. Erst danach kommen auch die Probleme der Vorwoche zurück, denn ein wild nach links verzogener Drive auf der 10 lässt ihn dann erst mit dem dritten Schlag das Grün erreichen, was das erste Bogey zur Folge hat.

Am Par 5, der 12 bringt er die Grünattacke dann zwar nur rechts neben dem Kurzgemähten unter, nach gutem Chip und gestopftem Putt kann er sein Score aber wieder auf 2 unter Par stellen. Nach etlichen Pars sorgt dann auf der 16 ein weiterer verzogener Abschlag und eine Annäherung in den Grünbunker für das zweite Bogey des Tages.

Auch auf der 18 findet der Drive das Fairway nicht und Bernd muss sich so mit einem abschließenden Schlagverlust sogar nur mit der 71 (Par) zufrieden geben, was ihm vor der zweiten Runde als 95. einen kleinen Rückstand von einem Schlag auf die Cutmarke einbrockt.

Local Hero Louis Oosthuizen ist am Donnerstag am Bushwillow Course mit der 62 (-9) das Maß der Dinge in Johannesburg.

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Formaufbau in Südafrika

SOUTH AFRICAN OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger teet nach Mauritius auch bei den South African Open auf und hofft auf seinen ersten Cut nach dem Comeback. Durch das riesige Feld von gleich 240 Spielern kommt im Randpark GC auch Martin Wiegele zu Europan Tour Ehren.

Knapp sieben Monate lang musste Bernd Wiesberger verletzungsbedingt passen, da ihm ein schmerzhafter Golfschwung mit seinem 3er Holz eine Sehne derart stark beleidigte, dass er sich sogar einem operativen Eingriff unterziehen musste. Dementsprechend motiviert und voller Tatendrang konnte der Burgenländer sein Comeback-Turnier auf Mauritius vergangene Woche kaum erwarten.

Allerdings wurde er mit zu ungenauen Drives und verbesserungswürdiger Putt-Performance aber vor allem am Freitag mit einem deutlichen Missed Cut hart auf den Boden der Realität zurückgeholt. Vor allem physisch sah man deutlich, dass der Oberwarter noch nicht dort ist wo er selbst bereits gern wäre, weshalb der Start in Südafrika umso wichtiger scheint um weiter am Formaufbau feilen zu können.

Ein Wochenendeinzug wäre beim riesigen Starterfeld von gleich 240 Spielern – gespielt wird sowohl am Firethorn als auch am Bushwillow Course – mit Sicherheit bereits ein Erfolg, denn lediglich die Top 70 dürfen auch am Samstag und Sonntag noch abschlagen.

Preisgeld und zwei weitere Runden auf Wettkampfniveau würden wohl auch in Punkto Turnierryhthmus durchaus wichtig sein, denn nach den SA Open wird Bernd kommende Woche auch bei den Alfred Dunhill Championship in Malelane die Schläger schwingen und so vor der Weihnachtspause das “Comeback-Event-Triple” perfekt machen.

European Tour Ehren

Durch das große Starterfeld kommt in dieser Woche auch Martin Wiegele zu European Tour Ehren. Der Routinier, der nach seiner Hüft-Operation bereits am Ende der letzten Challenge Tour Saison teils durchaus gutes Golf zeigte, hofft in Johannesburg auf eine gute Frühform um einen Weihnachtsbonus in Form von Preisgeld mit in die Heimat nehmen zu können.

Neben Wiesberger und Wiegele ist auch Bernard Neumayer nach Südafrika gereist, der hauptberuflich auf der Pro Golf Tour spielende Pro verpasste jedoch am Dienstag bei starkem Wind die Qualifikation. Beim Traditionsturnier, die South African Open wurden heuer mit den Joburg Open zu einem 1 Millionen Euro Event zusammengelegt, dürfte laut derzeitiger Prognose nur der Donnerstag trocken bleiben, denn ab Freitag sind im südafrikanischen Sommer jederzeit Gewitter möglich.

Bernd Wiesberger beginnt das Turnier im Marquee Flight gemeinsam mit den Local Heroes Charl Schwartzel und Haydn Porteous um 10:55 MEZ am Firethorn Course. Martin Wiegele startet um 12:10 MEZ im Flight mit den beiden südafrikanischen Youngsters Franklin Manchest und Ruan Conradie am Bushwillow Course.

 

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Premierensieg

BMW SOUTH AFRICAN OPEN – FINAL: Chris Paisley (ENG) lässt am Finaltag nichts mehr anbrennen und feiert im Glendower GC seinen allerersten European Tour Sieg der Karriere.

Es war eindeutig die Woche des Chris Paisley. Der 31-jährige Engländer wusste bereits von Donnerstag an zu überzeugen und cuttete nach Runden von 66 (-6) und 65 (-7) Schlägen als Co-Leader mit Adrien Saddier (FRA) ins Wochenende. Zwar hatte er danach am Moving Day einigermaßen zu kämpfen, kratzte aber noch die 70 (-2) und konnte sich so noch knapp in Führung halten. Dass ihm am Samstag nichts leicht von der Hand ging bewies auch sein Statement danach, wo er meinte, dass er stolz ist an diesem Tag noch so ein Score ins Clubhaus zu bringen.

Alles im Griff

Am Finaltag lässt er sich dann von Local Hero Branden Grace, der am Moving Day bis auf einen Schlag an ihn herankam, nicht aus der Ruhe bringen und locht schon auf der 2 den ersten Birdieputt, der seinen Motor sichtlich auf Touren bringt. Wie schon die gesamte Woche über trumpft er dann vor allem mit unglaublich niedriger Fehlerquote auf und nachdem er schon auf den Frontnine noch zwei weitere Birdieputts locht, verschafft er sich einen angenehmen Puffer auf die ersten Verfolger.

Auch nach dem Turn hält er das Tempo weiter hoch, locht auf der 10, der 13 und der 15 die nächsten Putts zu roten Einträgen und stellt sein Spiel so sprichwörtlich auf Cruise Control. Ganz trocken spult er die verbleibenden Bahnen ab und darf sich nach der fehlerlosen 66 (-6) schlussendlich bei gesamt 21 unter Par über seinen allerersten Sieg auf der European Tour freuen. Rang 2 geht an Branden Grace, der mit der 68 (-4) bereits einen Respektabstand von drei Schlägen auf Paisley aufweist.

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Meilenstein in Reichweite

BMW SOUTH AFRICAN OPEN – 3. RUNDE: Chris Paisley (ENG) hat im Glendower GC auch am Moving Day sein A-Game mit im Bag, geht so als Führender in den Finaltag und könnte am Sonntag in Ekurhuleni seinen allerersten European Tour Sieg der Karriere feiern.

Chris Paisley wusste mit Runden von 66 (-6) und 65 (-7) Schlägen schon an den ersten beiden Tagen voll zu überzeugen und teilte sich so überlegen die Spitze mit dem Franzosen Adrien Saddier. Am Moving Day geht dem Engländer dann zwar nicht mehr alls so traumwandlerisch sicher von der Hand, nachdem er lange Zeit aber gekonnt Schlagverluste von seiner Scorecard fernhält und parallel dazu drei der vier Par 5 Bahnen auszunützen weiß, hält er sich hartnäckig an der Spitze.

Zwar geht sich gegen Ende auf der 16 (Par 4) nur ein Bogey aus, die 70 (-2) genügt schlussendlich aber um auch nach dem Samstag bei gesamt 15 unter Par als Führender übernachten zu können. Findet Paisley auch am Sonntag noch das richtige Rezept, könnte sich am Ende mit seinem ersten European Tour Sieg der Karriere ein echter Meilenstein ausgehen.

Dazu wird er aber zwingend weitere Birdies benötigen, denn Local Hero Branden Grace sitzt ihm bereits dicht im Nacken. Der Südafrikaner weiß den Moving Day voll auszunützen und stürmt mit der 66 (-6) bis auf einen Schlag an Paisley heran. Rang 3 teilen sich bei gesamt 12 unter Par Jacques Blaauw (RSA), Chase Koepka (USA) und Adrien Saddier.

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Zweikampf ins Weekend

BMW SOUTH AFRICAN OPEN – 2. RUNDE: Chris Paisley (ENG) und Adrien Saddier (FRA) gehen als Co-Leader mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf die Konkurrenz im Glendower GC ins Wochenende.

Anders als vom Publikum vor Ort erhofft geben bislang in dieser Woche noch nicht die Südafrikaner das Tempo vor. Mit Chris Paisley und Adrien Saddier haben zwei Europäer beim ko-sanktionierten Event der European und Sunshine Tour ihr Visier an den ersten beiden Tagen am Genauesten eingestellt.

Während der Engländer mit Auftritten von 66 (-6) und 65 (-7) zwei annähernd gleich starke Runden abspult, hebt sich Saddier sein bestes Golf für Freitag auf. Der Franzose startete zwar “nur” mit der 68 (-4), dreht dann aber gehörig an der Birdieschraube und marschiert mit der 63 (-9) zu Paisley an die geteilte Spitze nach vor.

Erst mit drei Schlägen Respektabstand folgt mit Jacques Kruyswijk der erste Südafrikaner. Nach der 67 (-5) rangiert er bei gesamt 9 unter Par auf dem alleinigen 3. Rang. Insgesamt gesehen sind die Local-Heros durchaus stark vertreten, rangieren immerhin gleich sechs Südafrikaner – darunter auch Retief Goosen – unter den Top 10. Titelverteidiger Graeme Storm (ENG) scheitert bei gesamt 1 über Par sogar am Cut.

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Graeme Storm

Mit Extraschicht

SOUTH AFRICAN OPEN – FINAL: Graeme Storm (ENG) setzt sich im Glendower GC in einem wahren Finalkrimi erst am dritten Extraloch gegen Rory McIlroy (NIR) durch und schnappt sich in Südafrika den Sieg.

Graeme Storm läutet sein Jahr 2017 perfekt ein. Der Engländer, der schon zu Beginn der neuen Saison mit einem 4. Platz bei den Alfred Dunhill Championship aufhorchen ließ, präsentiert sich in dieser Woche von Beginn an hochkonzentriert und mischt vom ersten Spieltag an ganz vorne mit.

Die stärkste Leistung zeigt er mit Sicherheit am Freitag, wo er der Konkurrenz nach einer 63er (-9) Runde bis auf drei Schläge entwischt. Eben diesen Vorsprung verwaltet er dann auch am Moving Day und geht so mit einer komfortablen Führung in den Finaltag.

Wieder spannend

Rory McIlroyJust am Sonntag will dann aber nicht mehr alles so traumwandlerisch sicher funktionieren, was sich auch dadurch zeigt, dass McIlroy nach 16 Bahnen plötzlich um einen Schlag führt. Ein eingebunkerter Abschlag am Par 3, der 17 brummt dem Nordiren dann aber ein Bogey auf und beide marschieren bei gesamt 18 unter Par auf die letzte Bahn. Mit der 68 (-4) von McIlroy und der 71 (-1) von Storm muss am Ende ein Stechen die Entscheidung bringen.

Das Playoff entwickelt sich dann zu einem regelrechten Thriller. Zwar platziert Storm seine Abschläge fast durchgehend solide auf den Fairways, McIlroy zieht sich aber immer wieder spektakulär aus der Affäre. Nach zwei Extralöchern ist so immer noch keine Entscheidung gefallen.

Erst als zum bereits dritten Mal die 18 in Angriff genommen wird, bringt der Nordire seine Annäherung nicht am Grün unter und muss so Storm mit einem Par den Vortritt lassen. Wegen hartnäckiger Rückenschmerzen stand am Freitag Vormittag sogar bereits eine Aufgabe von McIlroy im Raum, ehe er sich doch entschloss sich über den Tag zu quälen. Angesichts dessen ist der 2. Platz mit Sicherheit zufriedenstellend für die ehemalige Nummer 1 der Welt.

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Rory McIlroy 2015

Erster Verfolger

SOUTH AFRICAN OPEN – 3. RUNDE: Rory McIlroy (NIR) kommt Graeme Storm (ENG) am Moving Day zwar um keinen Schlag näher, ist nun im Glendower GC aber erster Verfolger des führenden Engländers.

Es hat vor Beginn der zweiten Runde schon fast nach einer Aufgabe von Rory McIlroy ausgesehen. Mit starken Rückenschmerzen – laut eigenen Angaben stach es sogar beim tiefen Einatmen – quälte sich der nordirische Superstar aber über die südafrikanische Wiese und wusste dabei mit der 68 (-4) sogar zu überzeugen.

Bei drei Schlägen Rückstand auf Graeme Storm geht er als geteilter 5. sogar in vielversprechender Ausgangslage ins Wochenende. Grund genug also um aus der Verfolgerposition weiterhin die Zähne zusammenzubeißen und die nach wie vor spürbaren Rückenprobleme so gut es geht zu ignorieren.

Angriffslustig

McIlroy arbeitet dann am Moving Day auch angriffslustig am Verringern des Rückstands. Nach zwei Birdies, einem spektakulären Eagle am Par 4, der 7 und einem Bogey kommt er auf den Frontnine aber dennoch nicht näher an Storm heran, da dieser seinerseits immer wieder Schläge findet, die ihn unangefochten an der Spitze halten.

Erst ein Birdietriplepack von der 11 bis zur 13 spülen die ehemalige Nummer 1 der Welt dann bis auf einen Schlag heran, ehe Storm erneut kontert und den Vorsprung wieder ausbaut. Ein abschließendes Bogey beschert McIlroy dann die 67 (-5), die ihn zwar in die erste Verfolgerrolle auf Rang 2 spült, ihn aber um keinen Schlag näher an den Engländer heranbringt, da dieser seinerseits mit der fehlerlosen 67 (-5) beim Recording erscheint.

Bei etwas geringeren Rückenschmerzen wird der nordirische Publikumsmagnet aber am Sonntag wohl alles in die Waagschale werfen und versuchen den Druck auf Storm Stück für Stück zu erhöhen. Mit raschen Birdies könnte sich die Schlussrunde nach nur wenigen Bahnen bereits enorm spannend gestalten.

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Rory McIlroy

Mit im Geschäft

SOUTH AFRICAN OPEN – 2. RUNDE: Rory McIlroy (NIR) präsentiert sich auch am Freitag im Glendower GC trotz schmerzhaften Rückens weiterhin in guter Form und geht aus starker Verfolgerposition ins Wochenende.

Der Megastar des Turniers enttäuscht seine Fans bislang nicht. Zwar geht Rory McIlroy nicht als Führender in die letzten beiden Runden, beim ersten European Tour Event im Jahr 2017 mischt er aber ganz vorne mit und hat so die Spitze breit vor sich aufgefächert.

Zum Auftakt musste die ehemalige Nummer 1 der Welt nach der 67 (-5) nur zwei Spielern bei einem Schlag Rückstand den Vortritt lassen und unterstrich so bereits seine Ambitionen, gleich zu Beginn der Saison ordentlich im Race to Dubai anschreiben zu wollen. Am Freitag dreht er sein Ergebnis dann trotz stechender Rückenschmerzen erneut in die 60er und positioniert sich nach der 68 (-4) auf dem geteilten 5. Rang.

Damit liegt er zwar in sehr vielversprechender Verfolgerposition, Graeme Storm (ENG) entwischt ihm aber nach einer bärenstarken 63 (-9) bei gesamt 12 unter Par um bereits drei Schläge. Kann McIlroy jedoch seine berühmt berüchtigte Kampfkraft am Wochenende wieder ausspielen, könnte dieser Rückstand schnell dahinschmelzen.

“Es ist eigentlich ein Wunder, dass ich noch im Turnier bin. Ich hab mir irgendwas im Rücken gezerrt und wirklich schon daran gedacht aufzugeben. Dass ich jetzt so weit vorne mit dabei bin überrascht mich selbst. Ich werd jetzt versuchen den Rücken wieder hinzubekommen, denn es sticht sogar beim tiefen Einatmen”, so McIlroy nach der Runde über seinen lädierten Rücken.

Wegen einer hartnäckigen Gewitterunterbrechung musste das Turnier um 15:50 MEZ für den Tag abgebrochen werden. Die zweite Runde wird am Samstag ab 06:15 MEZ zu Ende gespielt. Kurz darauf startet der Moving Day.

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Gut gerutscht

SOUTH AFRICAN OPEN – 1. RUNDE: Rory McIlroy (NIR) ist sichtlicht gut ins neue Jahr gerutscht. Der nordirische Superstar liegt im Glendower GC von Südafrika nach dem ersten Spieltag nur um einen Schlag hinter der Spitze auf Rang 3.

South Africa oder United Kingdom? Diese Frage drängt sich beim Betrachten des ersten Leaderboards im neuen Jahr auf der European Tour geradezu auf. Mit Trevor Fisher Jnr. und Keith Horne geben zwei Südafrikaner nach 66er (-6) Runden in Ekurhuleni den Ton am ersten Spieltag an.

Dahinter mischen sich dann unter die südafrikanische Abordnung – mit Thomas Aiken, Dean Burmester und Jbe Kruger teilen sich unter anderem gleich drei weitere Lokalmatadoren die erste Verfolgerposition – auch Spieler vom Vereinigten Königreich. Jordan L. Smith etwa hält aus englischer Sicht mit einem 67er (-5) Auftritt den Union Jack an der Südspitze Afrikas hoch.

Mittendrin findet sich mit Nordirland aber auch einer der Publikumsmagneten. Rory McIlroy zeigt, dass er den Jahreswechsel gut überstanden hat und präsentiert sich im Glendower GC richtig angriffslustig. Die ehemalige Nummer 1 der Welt glänzt vor allem auf den Backnine mit einem Birdie-Viererpack. Erst nach dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte schleichen sich dann auch ein paar Fehler ein.

Mit der 67 (-5) liegt aber auch er lediglich einen Schlag hinter dem Fürungsduo und sorgt so mit dem geteilten 3. Rang für einen gelungenen Start ins neue Jahr.

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