Autor: Klemens Widhalm

Playoff-Start

THE BARCLAYS 2014 – 1. RUNDE: Bo Van Pelt setzt sich zum Auftakt in die Führungsposition. Rory McIlroy muss am Freitag gehörig zulegen.

Im Ridgewood CC finden mit der Barclays das erste der vier Playoff Turniere in diesem Jahr statt. Bo Van Pelt (USA) erwischt in New Jersey den besten Start und sichert sich die frühe Führung. Rory McIlroy (NIR) liegt nach den ersten 18 Löchern weit zurück.

Nach und nach wird nun von Woche zu Woche das Teilnehmerfeld kleiner, ehe zum Abschluss der diesjährigen Saison im East Lake Club in Georgia nur noch die besten 30 der FedEx-Cup Wertung am Start sind und so den neuen Champion ermitteln.

Bo Van Pelt biegt gleich zum Auftakt im Ridgewood CC in die richtige Richtung ab. Der US-Amerikaner notiert auf seinen ersten drei Bahnen jeweils ein Birdie und gönnt sich danach eine lange Auszeit, ehe er zum Schluss der Runde plötzlich noch einmal das Gaspedal voll durchdrückt.

Zunächst spielt er sich auf der 16 an die Führenden heran und überholt mit einem Eagle auf der 17 diese sogar und setzt sich mit der 65 (-6) so an die alleinige Spitzenposition. Allerdings sitzen ihm mit Cameron Tringale, Hunter Mahan,Charles Howell III, Ben Martin, Brendon Todd, Jim Furyk (alle USA),Brendon de Jonge (ZIM) und Paul Casey (ENG) gleich acht Spieler bei nur einem Schlag Rückstand im Nacken.

Steigerung nötig

Rory McIlroy löste mit dem Triumph bei der PGA Championship Jimmy Walker(USA) als Führenden in der FedEx-Cup Wertung ab. Der US-Amerikaner führte das gesamte Jahr über, ehe der Nordire ihn mit seinen beiden Majortriumphen noch vor den Playoffs überholen konnte. Allerdings muss sich McIlroy am Freitag bereits gehörig steigern. Die Nummer 1 der Welt kommt zum Auftakt über die 74 (+3) nicht hinaus und rangiert nur auf dem 102. Platz, was ihn in ernsthafte Cutgefahr bringt.

>> Leaderboard: The Barclays

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Pedal to the metal

VACON FINNISH OPEN 2014 – 2. RUNDE: H.P. Bacher gibt am Freitag in Finnland Vollgas und spielt sich in die geteilte Führung.

H.P. Bacher gibt bei den Vacon Open mit der 64 Vollgas und spielt sich in die geteilte Führung. Auch Manuel Trappel und Florian Prägant überspringen im Kytäjä Golf die gezogene Linie und gehen auch am Wochenende noch auf Birdiejagd.

Genau zur richtigen Zeit zeigt Hanspeter Bacher sich von der allerbesten Seite. Nach dem kometenhaften Aufstieg auf die European Tour und dem tiefen Fall danach, findet der Radstadt Pro spätestens in dieser Woche wieder seine Bestform. Bereits bei den Kärnten Open ließ er aufhorchen, diesmal mischt er klar um den Sieg mit.

Bereits der Start auf den Backnine gelingt mit zwei Birdies perfekt. Nur eine Bahn lässt sich der Longhitter danach eine Verschnaufpause, ehe er mit dem dritten roten Eintrag weiter nach vorne stürmt. Auch auf das einzige Bogey, das er auf der 16 (Par 3) notieren muss, weiß er noch vor dem Turn die richtige Antwort und dreht sein Tagesergebnis, kaum auf der vorderen Platzhälfte angekommen, noch tiefer in den roten Bereich.

Noch nicht genug

Genug hat Bacher damit aber noch lange nicht. Nach zwei weiteren Schlaggewinnen in Folge liegt er plötzlich nur noch um einen Stroke hinter dem führenden Franzosen Guillaume Cambis. Das abschließende Par 3, der 9, überredet er dann noch zu einem weiteren Birdie und er steht mit der 64 (-7) und bei gesamt 11 unter Par wieder im Clubhaus, was ihm die geteilte Spitzenposition einbringt.

“Ich hatte mit den zwei Birdies einen richtig guten Start, bin fokussiert geblieben und hab Schlag für Schlag gespielt. Gleich nach der Gewitterunterbrechung ist mir das Bogey passiert, aber ich hab recht schnell nachgelegt.”, spricht er auch die wetterbedingte Unterbrechung an, die genau während seiner Runde passierte. “Ein Sieg würde extrem viel für mich bedeuten. Ich hab in den letzten Wochen und Monaten sehr hart gearbeitet und derzeit sind alle ziemlich von meinem Spiel begeistert,” fügt er noch abschließend hinzu.

Ebenfalls im Wochenende

Manuel Trappel kann zwar am Freitag nicht mehr an die starke Leistung des Vortages anschließen, cuttet als 36. aber souverän über die Linie. Insgesamt notiert er auf seiner zweiten Runde vier Birdies, muss aber ebenso viele Schlagverluste verdauen, was die 71 (Par) zur Folge hat.

Florian Prägant dreht am zweiten Spieltag sein Ergebnis in den roten Bereich und steht damit ebenfalls im Wochenende. Nach der 71 (Par) zum Auftakt, dreht der Kärntner an der Birdieschraube, notiert deren gleich fünf und steht nach drei Bogeys mit der 69 (-2) beim Recording, was ihm Platz 45 einbringt.

Lukas Nemecz erlebt am Freitag ein Wechselbad der Gefühle. Der junge Steirer muss vom Vortag die 73 (+2) wettmachen, startet aber mit einem frühen Bogey in den zweiten Tag. Danach allerdings dreht er sein Ergebnis mit drei Birdies klar in die richtige Richtung. Auch danach kann er auf einen weiteren Schlagverlust mit zwei weiteren Birdies gut reagieren. Erst die 17 (Par 4) bremst ihn mit einem Doppelbogey jäh und er verpasst nach der 70 (-1) als 83. den Einzug in den Samstag.

Schwungarbeit

Martin Wiegele kann sich am Freitag nur von der 73 (+2) zur 72 (+1) verbessern, was ihn als 107. klar am Cut scheitern lässt. Der Routinier arbeitet derzeit intensiv mit ÖGV-Coach Fred Jendelid, der zuletzt aus gesundheitlichen Gründen verhindert war, an seinem Schwung.

>> Leaderboard Vacon Open

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Zwangspause

TIGER WOODS – ZWANGSPAUSE: Tiger Woods muss erneut eine Zwangspause einlegen und fehlt dem US-Team auch im diesjährigen Ryder Cup.

Tiger Woods (USA) muss wegen seiner überbeanspruchten Rückenmuskulatur erneut eine Zwangspause einlegen und wird dem US-amerikanischen Team auch im Ryder Cup nicht zur Verfügung stehen.

Es hat sich bereits in den letzten Wochen angekündigt. Zunächst musste Woodsbei “seinem” Turnier, den Bridgestone Invitational in der Finalrunde das Handtuch werfen, nachdem er nach einem Bunkerschlag wieder mit schmerzverzerrtem Gesicht über den Platz ging.

Auch sein Start beim letzten Major des Jahres, den PGA-Championship, stand lange Zeit in den Sternen, doch durch Massagen und Physiotherapie entschloss er sich schlussendlich doch an den Start zu gehen. Bereits am zweiten Spieltag sah man Tiger die großen Schmerzen an unter denen er sich über die Anlage in Kentucky schleppte. Den Cut verpasste er klar und der zweite Spieltag in Louisville wird der letzte für einige Zeit gewesen sein.

“Meine Ärzte haben mir gesagt, dass ich meine Rückenmuskulatur schonen muss. Das Ganze muss jetzt einmal ausheilen, deshalb darf ich weder spielen noch trainieren.”, gibt der Publikumsliebling in einem Statement der versammelten Presse preis. Mit einer Rückkehr auf die PGA-Tour wird frühestens Anfang Dezember bei der World Challenge in Orlando, Florida gerechnet.

US-Team ohne Woods

Damit fällt Woods auch für den Ryder Cup in Gleneagles aus. “Ich bin Tom Watson sehr dankbar, dass er mich als Captain’s Pick im Hinterkopf hat, aber ich muss ihn bitten mich nicht zu nehmen. Das ist für mich extrem enttäuschend. Ich spiele unwahrscheinlich gerne für die USA und der Ryder Cup bedeutet mir sehr viel, aber wir haben mit Sicherheit eine schlagkräftige Truppe am Start.”, so Woods zur Absage.

US Ryder Cup Captain Tom Watson wünscht Tiger nur das Beste: “Mein oberster Wunsch für Tiger ist, dass er wieder vollkommen gesund wird und ich hoffe, dass er bald zurückkehrt. Natürlich bin ich etwas enttäuscht, dass wir Tiger nicht dabei haben, aber seine Gesundheit geht klar vor.”

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In allen Regionen

VACON FINNISH OPEN 2014 – 1. RUNDE: Österreichs Challenge Tour Pros finden sich nach dem ersten Spieltag in Finnland in allen Regionen des Leaderboards wieder.

Die Österreicher finden sich nach dem ersten Spieltag der Vacon Open in allen Bereichen des Leaderboards wieder. H.P. Bacher erwischt mit der 67 den besten Start am Kytäjä Golf. Nemecz und Wiegele müssen am Freitag bereits gehörig zulegen.

Langsam aber sicher schwinden die Chancen auf wichtiges Preisgeld der Challenge Tour. Die Saison biegt in die Zielgerade ein und es stehen in nächster Zeit die großen Turniere an, wo die Österreicher nur über die Order of Merit noch einen Startplatz ergattern können. Dementsprechend wichtig ist das Turnier in Hyvinkää für die rotweißrote Fraktion.

Hanspeter Bacher jedenfalls kann am ersten Tag seine Chance nützen und spielt sich weit nach vorne. Der Radstadt Pro notiert gleich auf seinen ersten beiden Bahnen rote Einträge und biegt so schnell in die richtige Richtung ab. Auch auf einen zwischenzeitlichen Schlagverlust weiß er noch auf den Frontnine die passende Antwort und kommt so bei einem Zwischenstand von 2 unter Par auf die zweite Platzhälfte.

Zweimal noch fällt dann der Putt zum Birdie, was ihn schlussendlich mit der 67 (-4) zum Recording kommen lässt. Mit der tiefroten Runde schafft sich Bacher eine hervorragende Ausgangsbasis für die kommenden Tage und nimmt die zweite Runde vom 7. Platz aus in Angriff.

Ebenfalls stark

Manuel Trappel zeigt mit später Tee-Time ebenfalls eine beachtliche Leistung. Der Vorarlberger startet auf den Backnine und verzeichnet auf eben diesen ein Birdie. Nach dem Turn bringt er dann zwar mehr Farbe aufs Tableau, bei vier weiteren Birdies kann er zwei Bogeys aber gut verkraften. Nach der 68 (-3) startet er von Rang 15 aus in die zweite Runde.

Florian Prägant beginnt seinen ersten Tag ebenfalls auf den Backnine und läuft schon früh einem Bogey hinterher. Noch vor dem Wechsel auf die vorderen neun Löcher gelingt ihm aber der Ausgleich auf Level Par und er taucht danach sogar in den roten Bereich ab. Einmal reicht dann das Talent ein weiteres Mal nicht aus und er muss noch einen zweiten Schlagverlust verzeichnen. Mit der 71 (Par) platziert er sich als 69. im Mittelfeld.

Par 5 Probleme

Mit etwas ungewohnten Problemen hat Lukas Nemecz zum Auftakt zu kämpfen. Der Murhof Pro startet auf der hinteren Hälfte und verzeichnet auf eben dieser ein Bogey, dieses aber ausgerechnet auf einem Par 5. Nach dem Turn gelingt ihm der schnelle Ausgleich, ehe ihm die einzige lange Bahn der Frontnine noch einen weiteren Schlag kostet. Auch im Finish will dann nichts Zählbares mehr gelingen. Mit einem weiteren Bogey gegen Ende steht er nur mit der 73 (+2) wieder im Clubhaus und muss als 103. am Freitag bereits gehörig zulegen.

Auch Martin Wiegele bleibt mit den Par 5 Löchern zum Auftakt per Sie, wie zwei blaue Notizen auf der Scorecard beweisen. Schon der Start misslingt beim routinierten Steirer mit zwei schnellen Bogeys gehörig. Zwar kann er danach auch immer wieder Birdies notieren, fällt durch anschließenden Schlagverluste aber immer wieder zurück und steht am Ende wie Lukas Nemecz mit der 73 (+2) und Rang 103 wieder im Clubhaus.

“Das war leider kein guter Tag heute. Zum Glück ist aber Fred Jendelid in dieser Woche wieder dabei. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er jetzt länger nicht und da haben sich ein paar Kleinigkeiten eingeschlichen. Es war jetzt aber etwas kurzfristig um alles unter Kontrolle zu bringen.”, erklärt Martin Wiegele nach der Runde etwas enttäuscht.

Paul Maddy und Charlie Ford (beide ENG) teilen sich nach der 64 (-7) die Führungsposition in Finnland.

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Bitterer Major-Sonntag

PGA CHAMPIONSHIP 2014 – FINAL: Bernd Wiesberger fehlt nach grandiosen Leistungen der Vortage der krönende Abschluss, er fällt auf Rang 15 zurück. McIlroy feiert seinen vierten Majorsieg.

Bernd Wiesberger kann am Finaltag der PGA Championship nicht mehr an die grandiosen Leistungen der letzten Tage anschließen und fällt im Valhalla GC mit birdleloser 74 (+3) auf Rang 15 zurück. Rory McIlroy (NIR) bleibt weiterhin unschlagbar und feiert in Louisville seinen vierten Majorsieg.

Mit einer starken 68 (-3) war Bernd Wiesberger in das letzte Major des Jahres gestartet, setzte am Freitag die zweite 68 (-3) drauf und ging so als geteilter 7. ins Wochenende. Die Sternstunde gelang ihm dann am Samstag. Im Flight der Massen mit Phil Mickelson (USA) behauptete sich Bernd Wiesberger mit der fehlerlosen 65 (-6), der besten Runde im Feld. Bei gesamt 12 unter Par verdiente er es sich als Zweiter, mit Rory McIlroy im Schlussflight auf die letzten 18 Löcher gehen zu dürfen.

Fehlende Präzision

Am Sonntag fehlt dann aber die Präzision, die das Spiel von Bernd an den ersten drei Tagen auszeichnete. Bereits zu Beginn hat er zu kämpfen um die Pars auf die Scorekarte notieren zu können. Des Öfteren verzieht er die Drives leicht, gerade genug um nicht am Fairway zu landen. Das größere Problem ist jedoch die Distanzkontrolle mit den Eisen, sonst seine Paradedisziplin, die bei den meisten Annäherungen um 10 Meter auf oder ab streuen .

Immer wieder gehen die Schläge aufs Grün übers Ziel hinaus und Bernd kann sich kaum zwingende Birdiechancen erarbeiten. Auf der 6, dem schwersten Loch des Platzes, erwischt es ihn dann erstmals. Er bringt sein 3er Holz nur links im Rough unter und hat von dort keine Chance das Grün zu erreichen. Der Chip danach bleibt etwas zu kurz und der Parputt rollt knapp am Loch vorbei.

Danach konsolidiert sich sein Spiel, allein Birdies wollen am Sonntag einfach keine gelingen. Immer wieder findet er zwar das Grün, liegt aber meist um die 10 Meter entfernt, und die Schläge am Kurzgemähten wollen am Finaltag einfach nicht im Loch verschwinden.

Platz für Platz abgerutscht

Auf Loch 12 reicht es dann erneut nicht um das Par zu notieren. Bernd liegt links neben dem Fairway und bringt das Eisen nur rechts vors Grün. Der schwere Chip über den Bunker gerät zu weit, was zwei Putts später das nächste Bogey perfekt macht. Auf der 15 geht’s dann von Bunker zu Bunker und plötzlich liegt der Reiters Hotels Pro bei 3 über Par und außerhalb der Top 10.

Zum Drüberstreuen lippt dann auch noch der Birdieputt auf der 18 aus und Bernd muss mit der birdiefreien 74 (+3) am Finaltag vorlieb nehmen. Mit dem 15. Platz verpasst Bernd auch die Chance eine neue Bestmarke in der Majorhistorie Österreichs aufzustellen. Markus Brier setzte im Jahr 2007 mit einem 12. Platz bei den Open Championship das bisherige Highlight.

An den ersten drei Tagen war Bernd Wiesberger sowohl bei den Fairwaytreffern, als auch bei der Greens in Regulation Statistik ganz vorne im Feld zu finden. Am Sonntag lässt er diese Präzision vermissen, was sich in dem Weltklassefeld unerbittlich rächt.

Werbung für Bernd und Golfland Österreich

Für seinen übers gesamte Turnier betrachtet fantastischen Auftritt, der ihn auch im Weltgolf weiter bekannt macht und unbezahlbare Werbung für das Golfland Österreich bringt, kassiert Wiesberger knapp 100.000 Euro Preisgeld, das ihn im Race to Dubai vom 44. auf den 34. Rang nach vorne bringt.

Weiter unschlagbar

Rory McIlroy bleibt auch in Kentucky unschlagbar. Nach den Open Championship und den Bridgestone Invitational holt sich der Nordire auch den Sieg beim PGA Championship und stemmt die Wanamaker Trophäe in die Höhe.

Dabei startete “Rors” alles andere als gut in den Sonntag. Auch er hat mit verzogenen Annäherungen zu kämpfen und verliert zu Beginn zwei Schläge. Dann aber gibt er der Runde den Turnaround, notiert auf der 7 ein Birdie und marschiert auf der zweiten Platzhälfte mit einem Eagle und zwei weiteren Birdies der Konkurrenz um einen Schlag davon. “In dieser Art und Weise zu gewinnen, von einem Rückstand zurückzukommen, das bedeutet mir eine Menge. Ich weiß nun, dass ich es mit allen aufnehmen kann und nach so einem harten Kampf am Ende als Sieger hervorgehe.”

Schlussendlich notiert er am Sonntag die 68 (-3), die bei gesamt 16 unter Par zum Sieg reicht. Phil Mickelson locht auf der 18 fast seinen Chip zum Eagle und geht so beinahe noch ins Stechen, der Ball rollt aber Zentimeter am Loch vorbei und “Lefty” muss sich nach der 66 (-6) mit dem Runner-up Finish zufriedengeben. Rickie Fowler (USA) teilt sich nach der 68 (-3) den 3. Platz mit Henrik Stenson (SWE) (66). Fowler beendet damit alle vier Majorturniere dieses Jahres in den Top 5.

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Ungebremst zurück

NORWEGIAN CHALLENGE 2014 – FINAL: Manuel Trappel und Martin Wiegele fallen am Finaltag in Norwegen weiter zurück.

Manuel Trappel und Martin Wiegele fallen am Finaltag der Norwegian Challenge weiter zurück und verpassen die Chance auf wichtiges Preisgeld vom Miklagard GC.

Manuel Trappel bringt sich zunächst mit der 67 (-5) und danach mit der 70 (-2) in eine hervorragende Ausgangslage in Norwegen. Vom 5. Platz aus geht der Vorarlberger ins Wochenende und hat die Chance auf einen absoluten Spitzenplatz.

Seit dem Samstag aber will dann nicht mehr viel gelingen. Bereits am Moving Day geht es mit der 73 (+1) am Leaderboard etwas zurück, am Sonntag benötigt er dann mit der 76 (+4) schon einen Fallschirm um nicht zu hart aufzuschlagen.

Dabei beginnt die Runde noch souverän, allein Birdieputts wollen keine im Loch verschwinden. Auf der 7 und der 9 reicht dann das Talent zweimal nicht aus und der ehemalige Amateur Europameister tritt im Klassement den Rückzug an.

Zwar kann er zu Beginn der Backnine noch einmal kurz Gegensteuern, mit drei weiteren Schlagverlusten muss er aber mit der 76 (+4) leben und beendet die Norwegian Challenge nur auf Rang 47. Damit verpasst Manuel Trappel auch wichtiges Preisgeld für die Order of Merit.

Am Rückzug

Auch Martin Wiegele erarbeitet sich mit Runden von 70 (-2) und 71 (-1) Schlägen an den ersten beiden Tagen einen Platz im Finalfeld. Der Routinier freute sich vor dem Turnier bereits auf Norwegen, konnte er doch an eben dieser Wirkungsstätte seinen ersten großen Erfolg der Karriere feiern.

Doch auch bei ihm gibt es am Wochenende nur eine Richtung und diese zeigt nach Süden. Auch er verpasst am Samstag mit der 73 (+1) einen Move nach vorne und nimmt den Finaltag aus dem Niemandsland des Klassements in Angriff.

Am Sonntag verhagelt es ihm dann bereits den Start gehörig. Gleich vier Bogeys muss er auf den ersten fünf Löchern notieren und bleibt damit ganz weit hinten stecken. Nur einmal kann er kurz durchatmen, nachdem ein Birdie gelingt. Erst gegen Ende gelingt zählbares, mit der 75 (+3) beendet er den Challenger aber im hinteren Bereich des Leaderboards. Der 63. Platz beschert dem Steirer diesmal nur wenig Preisgeld aus dem hohen Norden.

Der Franzose Benjamin Hebert sichert sich bei gesamt 15 unter Par den Sieg vor dem Deutschen Florian Fritsch bei 13 unter Par.

>> Leaderboard Norwegian Challenge 

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Unstoppable!

PGA CHAMPIONSHIP 2014 – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger spielt am Samstag entfesseltes Golf und geht im Finalflight am Sonntag mit Rory McIlroy auf die letzten 18 Löcher im Valhalla GC.

Bernd Wiesberger setzt am Moving Day bei den PGA Championship im Valhalla GC neue Maßstäbe im österreichischen Golfsport. Der Burgenländer notiert die Tagesbestmarke von 65 Schlägen (-6) und geht bei nur einem Schlag Rückstand auf Rory McIlroy (NIR) mit dem Nordiren im Finalflight auf die letzten 18 Löcher. “So etwas hätte ich vor der Woche nicht erwartet, obwohl ich früh und gut vorbereitet hierherkam. Aber ich weiß, dass ich es auf draufhabe auf einer ganz großen Bühne mithalten zu können.”

“Es geht hier gerade ein absoluter Traum in Erfüllung. Allein, dass ich mit Phil Mickelson in einem Flight spielen kann ist sowas wie ein Kindheitstraum von mir. Er war und ist immer eines meiner größten Vorbilder im Golf,” meint er nach seiner Wahnsinnsrunde im Interview.

So etwas hat es in Österreichs Golfgeschichte bislang noch nicht gegeben. Bereits an den ersten beiden Tagen dreht Bernd Wiesberger in Kentucky richtig auf und geht als geteilter 7. ins Wochenende. Am Moving Day spielt der Reiters Hotels Pro dann entfesseltes Golf und sorgt dafür, dass nun auch die amerikanischen TV-Kommentatoren seinen Namen unfallfrei aussprechen können.

Im Flight der Massen – Bernd ist am Samstag mit dem US-amerikanischen Publikumsliebling Phil Mickelson unterwegs – fühlt sich der Oberwarter von Beginn an wohl und spielt unwahrscheinlich sicheres Golf. Ein ums andere Mal bringt er präzise Teeshots auf die Fairways und hat auch das Visier in Richtung Grün perfekt eingestellt.

Erste Birdies

So ist es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet, auf der 4 ist es so weit. Auch danach kommt der Pro aus Bad Tatzmannsdorf nie in die Verlegenheit ein Bogey notieren zu müssen. Noch vor dem Turn gelingt dann das zweite Birdie und Bernd klopft vehement an der absoluten Spitzengruppe an.

Auch auf den Back 9 gibt es keine Wackler, kein Verziehen und keine Unsicherheiten in allen Aspekten seines Spiels. Die Belohnung für die Traumperformance folgt. Die 12 spendiert ihm nach einer messerscharfen Annäherung sein insgesamt drittes Birdie.

Perfektes Finish

Was Österreichs Nummer 1 dann auf den letzten drei Löchern abbrennt, verdient das Prädikat Weltklasse. Auf der 16 passt die Annäherung auf nicht einmal einen Meter, was das nächste Birdie zur Folge hat. Ein Loch später haben die Massen dann schon den Eaglejubel auf den Lippen, die Annäherung am Par 4 bleibt aber doch noch an der Lochkante hängen. Das Birdie notiert er im Vorbeigehen.

Endlich kann er danach auch ein Par 5 in dieser Woche zu einem roten Eintrag überreden. Bernd entscheidet sich zur Attacke, verzieht aber erstmals am Samstag ein Eisen leicht und bleibt am geteilten Fairway auf der rechten Seite vor dem Grün hängen.

Was bleibt, ist ein difiziler Chip über den Grünbunker, den er aber fast zum Eagle locht. Zum dritten Mal auf den letzten drei Löchern ist das Birdie nur Formsache und er macht die 65 (-6) perfekt, die ihm den alleingen 2. Platz bei gesamt 12 unter Par einbringt.

Lange Zeit sieht es so aus, als könne er sich sogar mit Rory McIlroy die Führung teilen, der Nordire locht aber den doch längeren Birdieputt auf der 18 und liegt nach der 67 (-5) so bei insgesamt 13 unter Par alleine in Führung. Bernd wird am Sonntag mit der Nummer 1 der Welt im Finalflight der PGA Championship die letzten 18 Löcher in Angriff nehmen.

Ein neuer Maßstab

Bernd Wiesberger setzt mit der Traumwoche in Louisville neue Maßstäbe im österreichischen Golfsport. Bislang war das beste Ergebnis nach drei Runden ein 20. Platz vonMarkus Brier 2007 bei den Open Championship, mit Tiger Woods (USA) als Spielpartner am Moving Day. Beendet hat Brier das Major schlussendlich auf Rang 12, was nach wie vor das beste Ergebnis eines Österreichers bei einem Majorturnier darstellt.

Rickie Fowler (USA) lauert nach der 67 (-5) nur einen Schlag hinter dem Oberwarter auf Rang 3. Platz 4 teilen sich Phil Mickelson – er bringt ebenfalls die 67 (-5) zum Recording – und Jason Day (AUS), der die 69 (-2) notiert.

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Von Rot auf Schwarz

NORWEGIAN CHALLENGE 2014 – 3. RUNDE: Manuel Trappel und Martin Wiegele fallen mit 73er Runden im Klassement zurück.

Nach zwei roten Runden im Miklagard GC müssen bei der Norwegian Challenge sowohl Manuel Trappel als auch Martin Wiegele mit 73er (+1) Runden vorlieb nehmen und fallen im Klassement zurück.

Manuel Trappel erarbeitete sich mit der 67 (-5) zum Auftakt und der 70 (-2) am Freitag eine hervorragende Ausgangsbasis für das Wochenende. Vom 5. Platz aus nimmt der Vorarlberger den Moving Day in Angriff und hat die komplette Spitzengruppe nur wenige Schläge vor sich.

Der Start gelingt dann auch am Samstag nach Plan. Auf der 4 und der 5 fallen die ersten Putts zu Birdies und er orientiert sich weiter nach oben und klopft sogar an den Top 3 an. Dann allerdings verpufft der Schwung jäh. Noch vor dem Turn passieren die ersten Bogeys und er kommt nur bei Level Par auf die Backnine.

Auch dort will der Rhythmus nicht mehr wirklich zurückkommen. Zwar gelingt das dritte Birdie, das ihn wieder in den roten Bereich zurückbringt, mit drei Bogeys danach fällt er im Klassement aber weit zurück und kann auf der 18 mit einem letzten roten Eintrag nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Auf der norwegischen Birdiewiese fällt Manuel Trappel mit der 73 (+1) bis auf den 27. Rang zurück und muss am Finaltag nun die Zügel wieder anziehen um wichtiges Preisgeld für die Order of Merit zurück nach Österreich zu nehmen.

Schlechte Chancenverwertung

Martin Wiegele wollte eigentlich am Moving Day das Feld von hinten aufrollen. Auf einer seiner absoluten Lieblingswiesen – auf genau diesem Kurs feierte der Steirer seinen ersten großen Sieg – passt jedoch am Samstag schlicht die Chancenauswertung nicht.

Schon die 1 hält in Form einer Doublette einen mehr als nur durchwachsenen Beginn parat. “Ich hab auf der 1 nach einem perfekten Drive mit dem Sandwedge drübergedünnt und schon wars passiert.” Mit Willen und Kampfkraft stemmt er sich dann aber dagegen und dreht bis zum Turn sein Ergebnis mit drei Birdies sogar in den roten Bereich.

Doch die Backnine beginnen ähnlich verhagelt wie die Frontnine. Wieder muss er zwei Schläge abgeben, diesmal jedoch mit zwei Bogeys. Und wieder kämpft, kratzt und zwickt er um zurückzukommen, was erneut gelingt. Einmal noch wiederholt sich das bereits Gesehene dann, bis ihm ein abschließender Schlagverlust endgültig die Parrunde zunichte macht. Nach der 73 (+1) geht er nur von Rang 58 aus in den Schlusstag und hadert im Clubhaus mit der Chancenauswertung: “Das war heute leider einfach katastrophal!”

Benjamin Hebert (FRA) führt bei gesamt 15 unter Par.

>> Leaderboard Norwegian Challenge 

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On fire durch Valhalla

PGA CHAMPIONSHIP 2014 – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger sorgt mit der zweiten 68 für ein Karrierehighlight und liegt nur drei Schläge hinter dem Führenden Nordiren Rory McIlroy.

Bernd Wiesberger schafft am Freitag bei den PGA Championship ein absolutes Karrierehighlight. Der Burgenländer ringt dem Valhalla GC in Kentucky die zweite 68 (-3) ab und geht von Platz 7 aus in den Moving Day.

Schon nach der ersten Runde deutete es sich an, dass Bernd Wiesberger in dieser Woche alle Aspekte seines Spiels im Griff hat. Der Oberwarter brachte zum Auftakt die 68 (-3) ins Clubhaus und platzierte sich damit nur ganz knapp hinter den Top 10.

Am Freitag scheint es dann in den Morgenstunden in Louisville so, als würden die Regengötter etwas gegen die letzte Ruhestätte der Wikinger haben. “It’s raining cats and dogs here!”, war die erste Twittermeldung die aus Kentucky hereinflatterte. Und die Katzen und Hunde machten bereits nach nur 15 Minuten Spielzeit ein Weiterspielen unmöglich.

Heftigster Regen sorgte für eine knapp 50 minütige Unterbrechung, da sich mittlerweile schon das Wasser auf den Grüns und den Fairways staute. Danach flaute der Regen aber zumindestens teilweise ab, weswegen dann planmäßig Wasserball gespielt werden konnte.

Bernd Wiesberger betrifft die Verzögerung nur peripher – der Reiters Hotels Pro ist erst mit später Tee-Time unterwegs – diese verschiebt sich jedoch nochmals nach hinten, weshalb er er erst um 21:15 MEZ seine zweite Runde in Angriff nehmen kann.

Bogey zum Auftakt

Der Start misslingt dann gleich einmal. Zwar agiert Bernd wie schon am Tag zuvor grundsouverän vom Tee, die Annäherung bleibt aber etwas zu kurz, was gleich einmal den ersten Schlagverlust zur Folge hat. Doch der scheint Österreichs Nummer 1 nur noch weiter anzuspornen, denn was danach folgt ist aus rotweißroter Sicht so noch nicht dagewesen.

Ein ums andere Mal zimmert der Pro aus Bad Tatzmannsdorf zunächst seine Abschläge auf die Fairways und danach die Annäherungen auf die Grüns. Zum Drüberstreuen müssen sie in Louisville teilweise schon das Kurzgemähte mit Teflon überziehen, damit der Putter von Bernd nicht kleben bleibt.

Auf der 4 und der 5 wird er dann erstmals für sein starkes Golf belohnt. Zunächst fällt der Birdieputt nach lasergenauem Eisen, am Loch danach geht es sich auch aus knapp 7 Metern aus. Auch die 6, “The Bear” wie das weltberühmte Dogleg über den Creek genannt wird, absolviert er mit Bravour, obwohl der Abschlag diesmal links im Rough landet.

Noch vor dem Turn klingelt es dann ein weiteres Mal in der Birdiekassa. Der dritte rote Eintrag glückt mit dem dritten Singleputt auf der 9 und Bernd pirscht sich immer weiter an die Spitze heran.

Zielgenau

Auch nach dem Turn hat er sein Spiel perfekt im Griff. Einziges Manko sind auch am Freitag die Par 5 Bahnen, worin er nach eigener Aussage das größte Verbesserungspotenzial sieht. Allerdings muss man am zweiten Spieltag die äußeren Verhältnisse berücksichtigen. Durch die Wassermassen spielt sich der ohnehin lange Platz immer länger, weswegen er keine Chance sieht die Grüns mit dem zweiten Schlag zu attackieren.

Das nächste Birdie gelingt aber auch ohne Par 5, denn die selbst aufgelegte Chance auf der 12 (Par 4) lässt er sich nicht nehmen und macht wieder einen Schritt näher an die Spitze heran. Zum ersten Mal auf den Backnine geht sich dann nach einem leicht links verzogenen Drive das Par nicht aus, da er einen Ast trifft und der Ball von dort im Wasser landet.

Die Antwort lässt aber nicht lange auf sich warten, denn Bernd zirkelt auf der 16 – dem drittschwersten Loch des Tages – den Ball perfekt aufs Grün und holt sich den verlorengegangenen Schlag postwendend wieder zurück.

Auf der 18, dem dritten Par 5 der Runde, passt dann der Abschlag erneut und Bernd entscheidet sich zu attackieren. Die Annäherung gerät aber etwas zu lang. Mit Chip und Zweiputt notiert er zum Abschluss aber das Par und macht die zweite 68 (-3) perfekt.

Damit stemmt Bernd Wiesberger nicht nur den ersten Cut bei einem Majorturnier auf US-amerikanischem Boden, der Oberwarter geht sogar vom ausgezeichneten 7. Platz aus in den Moving Day und liegt nur drei Schläge hinter dem Führenden Rory McIlroy (NIR).

In bestechender Form

Der Nordire agiert nach seinem Sieg bei den Open Championship und dem Sieg beim WGC im Firestone CC weiterhin in bestechender Form. Die alte und neue Nummer 1 der Welt packt am Freitag auf seine 66er (-5) Auftaktrunde, die 67 (-4) drauf und liegt bei gesamt 9 unter Par in alleiniger Führung. Erste Verfolger sind Jason Day (AUS) und Jim Furyk (USA) bei -8. Phil Mickelson (USA) teilt sich den 7. Platz mitBernd Wiesberger.

Tiger Woods (USA) schleppt sich einmal mehr unter starken Schmerzen 18 Löcher lang über den Platz, der Cut ist nach der zweiten 74 (+3) aber in weiter Ferne. Der Publikumsliebling verpasst den Finaleinzug als 117. klar. Auch US Open ChampionMartin Kaymer (GER) kann das Wochenende nur noch im TV verfolgen. Er verpasst nach der 74 (+3) als 75. den Cut um einen einzigen Schlag.

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Mit Ambitionen

NORWEGIAN CHALLENGE 2014 – 2. RUNDE: Manuel Trappel cuttet als 5. in den Moving Day und hat alle Chancen auf dickes Preisgeld aus Norwegen.

Manuel Trappel bringt am Freitag bei der Norwegian Challenge erneut eine rote Runde zum Recording und cuttet in den Top 10 ins Wochenende. Auch Martin Wiegele darf am Samstag im Miklagard GC erneut aufteen.

Nach der fehlerfreien 67 (-5) brachte sich Manuel Trappel bereits zum Auftakt in eine gute Position für die weiteren Tage. Am Freitag kann er dann trotz durchwachsenem Beginn – der Vorarlberger startet mit einem Bogey auf der 10 – das Tempo hochhalten und cuttet mit der 70 (-2) in den Top 10 ins Wochenende.

Schon früh kann er auf das anfängliche Bogey reagieren, notiert zwei Birdies und hat auch auf den zweiten Schlagverlust die passende Antwort noch vor dem Turn parat. Auf den Frontnine lässt er die Sache dann etwas geruhsamer angehen, ehe er auf der 6 seinen Eagleputt versenkt und damit erstmals heftig an den Top 5 anklopft.

Erst ein abschließendes Bogey macht ihm die zweite Runde in den 60ern noch zunichte. Dennoch geht sich vor dem Moving Day mit der 70 (-2) der geteilte 5. Platz aus und somit eine perfekte Ausgangslage.

Starker Beginn

Martin Wiegele startet auf einer seiner Lieblingswiesen – im Miklagard GC feierte der Routinier seinen ersten großen Sieg der Karriere – wie aus der Pistole geschossen und notiert schon auf den ersten beiden Bahnen jeweils ein Birdie.

Danach ebbt der Schwung aber ab. Nur einen Schlagverlust muss der Steirer auf der 7 noch verarbeiten, danach spielt er lange Zeit grundsolide, ehe er gegen Ende noch einmal ein Birdie und ein Bogey auf die Scorecard bringt. Mit der 71 (-1) cuttet er als 46. ins Wochenende in Norwegen.

Schwaches Finish

Sowohl Jürgen Maurer, als auch Benjamin Weilguni geben am Ende ihrer Runde den sichergeglaubten Einzug ins Wochenende noch aus der Hand. Maurerstartet auf den Backnine und bleibt bei zwei Birdies fehlerfrei. Erst auf den Frontnine erwischt es ihn. Zunächst bessert er beide roten Einträge wieder aus und fällt mit drei abschließenden Bogeys mit der 75 (+3) bis auf den 88. Platz zurück.

Benjamin Weilguni ergeht es ähnlich. Er geht bei 2 unter Par auf die Backnine und beendet seine Runde mit zwei Bogeys und einer Doublette. Am Ende steht er mit der 74 (+2) beim Recording und liegt nur auf Rang 112.

Den Rang teilt er sich mit Lukas Nemecz, der in dieser Woche in keinen Spielrhythmus findet. Auch er kommt nur mit der 74 (+2) zurück ins Clubhaus und verpasst wie sein Landsmann auf Platz 112 den Cut.

Der Deutsche Florian Fritsch führt auch nach dem zweiten Spieltag. Er hat bei gesamt 13 unter Par einen Schlag Vorsprung auf den ersten Verfolger Benjamin Hebert (FRA).

>> Leaderboard Norwegian Challenge 

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