Autor: Joachim Widl

WorldHandicap_730

World Handicap ab 2020

Alles über das ab 2020 geltende World Handicap System – was ist neu, worin liegen die Vorteile, was ändert sich konkret für den Hobbygolfer?

Ein weltweit standardisiertes Handicap, lokal von den nationalen Golfverbänden administriert, soll nach einer zweijährigen Übergangsphase ab 2020 die weltweite Teilnahme an Turnieren erleichtern und die aktuelle Spielstärke besser abbilden.

Die sechs großen Weltverbände einigen sich endlich auf ein weltweites Handicapsystem, das schrittweise bis 2020 eingeführt werden soll. Mit an Bord die EGA (European Golf Association) und damit auch der ÖGV. Kernpunkt der Einigung, die von R&A, USGA und der EGA am 20.2.2018 veröffentlicht wurde: ein weltweit standardisiertes System zur Errechnung eines weltweit gültigen Handicaps für jeden Golfer, das allerdings lokal von den Nationalen Verbänden errechnet und administriert wird.

Welche Vorteile soll das World Handicap bringen?

1. Golfer können sich weltweit sowohl in Turnieren als auch nur zum Spaß auf Basis eines fair errechneten Handicaps messen.

2. Weltweit werden Handicaps erstmals nach den gleichen, einheitlichen Standards errechnet.

3. Ein modernes, leicht verständliches System für alle Länder

Wie wird das World Handicap kalkuliert werden?

Zur Berechnung des aktuellen Handicaps werden die 8 besten der letzten 20 Golfrunden hergenommen (ohne zeitliche Begrenzung) um jeweils die aktuelle Spielstärke abzubilden.

Minimal müssen 54 Löcher turniermäßig gespielt werden um erstmals zu einem Handicap zu kommen. EGA-Verbände können dieses Minimum auf ein Score herabsetzen.

Das Course Rating System der USGA wird weltweit zum Rating der Golfplätze eingesetzt um die universelle Vergleichbarkeit der Scores zu ermöglichen. Auch der Einfluss von Wetter und besonderen Erschwernissen bei Turnieren wird eingerechnet.

Handicaps werden sofort nach dem Einreichen der Scorekarte upgedatet und weltweit abrufbar sein.

Weiterhin kommt das Stableford System zur Anwendung, womit es maximal für ein Doppelbogey einen Punkt gibt. Das höchste Handicap bleibt für Männer und Frauen einheitlich 54.

Für den Hobbygolfer, der einfach nur raus auf den Platz möchte, soll sich nichts ändern. Er behält sein Handicap unverändert, solange keine neue Turnierrunden dazukommen. Anders als bisher ist somit die Berechnung (Formeln) für das Handicap, sobald ein neues Turnierergebnis (9 oder 18 Loch) dazukommt. Auch wird es im Ermessen der Nationalen Golfverbände liegen, wie rasch und umfassend sie für ihre Clubs und deren Mitglieder das neue Handicap-System einführen werden.

>> EGA – Information (Englisch)

>> R & A – World Handicap System (Englisch)

 

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Wiesberger_1801_730

Wichtige USA-Wochen

TURNIER VORSCHAU 8/2018: Bernd Wiesberger startet in eine richtungsweisende US-Saison, während Matthias Schwab beim Finale des Desert-Swing in Katar aufteet.

Die heurige US-Saison beginnt für Bernd Wiesberger mit der Honda Classic, und es ist nach dem bitteren Abschied aus den Top 50 der Weltrangliste die vielleicht wichtigste Phase seiner Karriere.

Zum Einspielen auf die WGC-Events in Mexiko und Texas sowie fürs Masters, für die er alle bereits fix qualifiziert ist, nutzt Bernd eine Einladung nach Florida zur Honda Classic. Im PGA National war er bereits vor zwei Jahren zu Gast, verpasste aber nach zwei Wasserbällen und Doppelbogeys in Runde 1 klar den Cut. Immerhin tappte er bei beiden Umläufen kein einziges Mal in die berüchtigte Bear Trap und gab auf den Löchern 15 bis 17 keinen einzigen Schlag ab.

Das 6,6 Millionen Dollar-Turnier ist im Vergleich zur Vorwoche nicht allzu stark besetzt: neben Rickie Fowler und Rory McIlroy teet aber auch Tiger Woods in seiner Wahlheimat Florida auf.

Doch noch Petro-Dollars?

Matthias Schwab ist bei der letzten Station im heurigen Desert Swing der European Tour im Golfeinsatz. Im windanfälligen Doha GC geht es für Österreichs Aufsteiger vorerst einmal um die Pflicht den Cut der besten 65 zu überstehen um erste Petro-Dollars aus dem Pott von 1,750.000 US Dollar zu erspielen.

Da die europäischen Big Names wie Fleetwood, Noren, McIlroy oder Garcia allesamt in Florida spielen, ist die Konkurrenz in der Wüste von Doha überschauber. Der Inder Shubhankar Sharma, der Führende im Race to Dubai, matcht sich mit Chris Wood, Titelverteidiger Jeunghun Wang, Thorbjorn Olesen oder Andy Sullivan.

Australiens Golfjuwel

Die Golfdamen von LET und Australian PGA bekommen mit der erstmaligen Einladung ins Bonville Resort von New South Wales einen besonderen Leckerbissen vorgesetzt. Der Parklandkurs zählt zu schönsten, aber auch anspruchsvollsten Layouts in Down Under und verspricht für vier Turniertage ein Preisgeld von 350.000 Australischen Dollars.

Christine Wolf und Nina Mühl konnten bereits in der neuen Order of Merit anschreiben, während Sarah Schober noch nach der Form ihrer starken Rookie-Saison sucht.

 

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Watson_1801_730

Bubbas Paradewiese

GENESIS OPEN – FINAL: Bubba Watson triumphiert nach zwei sieglosen Jahren auf seiner Paradewiese Riviera, die er zum 3. Mal als der große Champion verlässt.

Exakt vor zwei Jahren hatte Bubba Watson sein letztes volles Erfolgserlebnis auf der PGA Tour. Die Rückkehr in den Riviera Country Club, in den Golfclub der Hollywood-Stars, gestaltet der Meister der extremen Ballkurven glamourös, bezwingt ein Weltklassefeld mit seinem unnachahmlichen Spiel und gewinnt zum 3. Mal die Genesis Open.

Damit holt der Linkshänder aus Florida seinen 10. Titel – und wird aber nicht das Golfbag an den Nagel hängen, wie er einst scherzte: “Aber mein Karriereziel war es immer, 10 Siege einzufahren. So viele Emotionen gehen jetzt durch meinen Kopf. Du weißt nie, ob Du jemals wieder gewinnen wirst,” kämpft Bubba mit den Tränen. Mit der Rückkehr unter die Top 50 der Welt qualifiziert sich Watson zudem für den WGC-Event in Mexiko.

Sein besonderes Auge für die engen Doglegs zwischen hohen Baumreihen beweist Watson spektakulär auf den letzten 9 Löchern an einem windigen Finaltag an der Pazifikküste von Los Angeles. Während die Konkurrenten rundherum reihenweise die kleinen Grüns und ihre Pars verfehlen, kommt Bubba absolut tadellos herein, locht zur Krönung aus dem Grünbunker der 14 zum Birdie ein und marschiert seelenruhig mit der 69 zum Titel bei 12 unter Par.

Watson_1802_330Kevin Na und Tony Finau teilen sich mit zwei Schlägen Respektsabstand den zweiten Platz, wobei Na sich mit einem Bogey-Doppelpack nach verzogenem Drive und Grünschuß aus dem Titelrennen nimmt. Der wiedererstarkte Evergreen Phil Mickelson marschiert mit spektakulärer 68 – darunter dem Chip In-Birdie an der 10, zu Platz 6, seinem dritten Top 10-Ergebnis in Folge.

Titelverteidiger Dustin Johnson beendet die Wochenends-Aufholjagd (Samstag in 64 Schlägen) mit Doppelbogey an der 1 und bleibt auf Platz 16 stecken. Der langsam in Form kommende Jordan Spieth verbessert sich mit der 67 noch auf Platz 9. Zu spät kommt auch die Attacke von Rory McIlroy mit der 68, die ihn nur noch bis auf Platz 20 vorbringt. Martin Kaymer verpatzt das Weekend und muss nach Platz 53 in Los Angeles nun definitiv beim WGC in Mexiko zuschauen. Tiger Woods verpasste bei seinem zweiten Turnierstart 2018 klar den Cut.

Bubba kegelt Wiesberger aus den Top 50

Wiesberger_1802_330Das Comeback von Bubba Watson im Elitekreis der Top 50 hat auch Auswirkungen auf Bernd Wiesberger. Nicht nur der Genesis-Champion zieht an ihm in der Weltrangliste vorbei, sondern auch Cameron Smith und der Kanadier Adam Hadwin. Rang 53 markiert Wiesbergers schwächste Position im World Ranking seit November 2016. Kurzfristig hat das jedoch keine Auswirkungen auf Starts bei Top-Events, da Bernd bereits fix für die ersten beiden WGC-Events sowie das Masters und die Open Championship qualifiziert war. Erst beim Players und der US Open könnte dies negative Auswirkungen für ihn haben.

>> Endergebnis Genesis Open

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US PGA TOUR 2018

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2017 / 2018

(nach Turnier: GENESIS OPEN)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Patton Kizzire
9
$2,961,988
2
2
Dustin Johnson
4
$2,539,667
3
5
Justin Thomas
6
$2,231,800
4
3
Jon Rahm
6
$2,101,184
5
4
Jason Day
4
$2,073,900
6
6
Pat Perez
7
$2,032,227
7
7
Chez Reavie
10
$1,917,173
8
17
Tony Finau
8
$1,901,356
9
8
Justin Rose
2
$1,853,200
10
9
Brendan Steele
7
$1,832,041
11
15
Patrick Cantlay
6
$1,817,485
12
10
Gary Woodland
8
$1,777,915
13
12
Austin Cook
10
$1,543,658
14
11
Brian Harman
7
$1,532,084
15
13
Marc Leishman
7
$1,515,758
16
14
Ted Potter, Jr.
10
$1,506,517
17
16
Chesson Hadley
9
$1,486,316
18
18
Phil Mickelson
7
$1,459,197
19
20
Cameron Smith
7
$1,412,058
20
166
Bubba Watson
6
$1,387,367
21
19
Rickie Fowler
4
$1,204,250
22
26
James Hahn
9
$1,139,764
23
21
Whee Kim
11
$1,106,025
24
22
Keegan Bradley
7
$1,102,089
25
23
Andrew Landry
10
$1,090,606
26
24
Ryan Armour
11
$1,085,345
27
25
J.J. Spaun
10
$1,033,447
28
27
Brian Gay
10
$935,500 
29
28
Charles Howell III
9
$917,450 
30
29
Tom Hoge
11
$878,120 
31
43
Xander Schauffele
8
$871,910 
32
34
Alex Noren
4
$870,840 
33
30
Ollie Schniederjans
8
$842,670 
34
123
Kevin Na
8
$823,990 
35
31
Si Woo Kim
10
$804,280 
36
32
Alex Cejka
8
$803,990 
37
33
Kevin Streelman
10
$794,660 
38
35
Brandon Harkins
11
$772,470 
39
40
Rafa Cabrera Bello
5
$763,860 
40
38
Bryson DeChambeau
8
$754,390 
41
60
Adam Hadwin
8
$749,960 
42
42
Luke List
10
$744,350 
43
36
Brooks Koepka
2
$739,670 
44
37
Hideki Matsuyama
5
$737,210 
45
39
Brian Stuard
10
$718,700 
46
41
Kyle Stanley
8
$714,690 
47
76
Scott Stallings
10
$709,920 
48
44
Henrik Stenson
1
$679,670 
49
45
Ryan Palmer
4
$678,530 
50
47
Paul Casey
5
$677,220 
weiters:
128
125
Stephan Jaeger
10
$185,880 

 

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RACE TO DUBAI 2018

Die Preisgeld-Rangliste der European Tour 2018

(nach Turnier: OMAN OPEN)

RACE TO DUBAI 2018

RANG
SPIELER
LAND
STARTS
PUNKTE
1
SHARMA Shubhankar
IND
7
748,074
2
FLEETWOOD Tommy
ENG
3
628,754
3
LI Haotong
CHN
4
523,650
4
MCILROY Rory
NIR
2
502,230
5
CAMPILLO Jorge
ESP
6
470,032
6
PAISLEY Chris
ENG
6
457,525
7
FRITTELLI Dylan
RSA
7
418,480
8
ORMSBY Wade
AUS
6
370,168
9
LUITEN Joost
NED
4
353,060
10
FISHER Ross
ENG
2
348,330
11
LEVY Alexander
FRA
4
323,797
12
APHIBARNRAT Kiradech
THA
5
322,660
13
HATTON Tyrrell
ENG
2
229,200
14
BJÖRK Alexander
SWE
6
219,503
15
PETERSON Paul
USA
5
216,339
16
CABRERA BELLO Rafa
ESP
3
209,209
17
FOX Ryan
NZL
5
207,466
18
WOOD Chris
ENG
4
194,440
19
FITZPATRICK Matthew
ENG
3
192,550
20
SMITH Cameron
AUS
1
191,660
21
LARRAZÁBAL Pablo
ESP
4
177,825
22
GRACE Branden
RSA
3
176,100
23
DETRY Thomas
BEL
7
172,900
24
BERTASIO Nino
ITA
5
146,155
25
STENSON Henrik
SWE
3
142,004
26
PIETERS Thomas
BEL
2
139,380
27
VAN ROOYEN Erik
RSA
3
137,554
28
SULLIVAN Andy
ENG
5
136,334
29
ZUNIC Jordan
AUS
2
133,147
30
SURI Julian
USA
1
133,055
31
JOHNSTON Andrew
ENG
5
125,854
32
WANG Jeunghun
KOR
5
123,979
33
GUERRIER Julien
FRA
3
119,442
34
TANIHARA Hideto
JPN
5
116,890
35
PAVON Matthieu
FRA
6
114,976
36
ZANOTTI Fabrizio
PAR
4
112,835
37
CROCKER Sean
USA
5
112,008
38
HAN Seungsu
USA
3
106,489
39
BRAZEL Sam
AUS
6
105,148
40
SCRIVENER Jason
AUS
7
100,260
41
VINCENT Scott
ZIM
7
99,166
42
LIPSKY David
USA
5
97,554
43
HEBERT Benjamin
FRA
4
94,629
44
OTAEGUI Adrian
ESP
4
93,394
45
KIEFFER Maximilian
GER
4
89,905
46
PULKKANEN Tapio
FIN
4
89,623
47
HERBERT Lucas
AUS
3
88,528
48
JIMÉNEZ Miguel Ángel
ESP
2
87,600
49
LANGASQUE Romain
FRA
2
87,185
50
RAMSAY Richie
SCO
3
83,354
weiters:
67
WIESBERGER Bernd 
AUT
3
64,680
68
KAYMER Martin
GER
2
64,500
203
SCHWAB Matthias 
AUT
2
9,892
206
KNAPPE Alexander
GER
3
9,560
221
HEISELE Sebastian
GER
4
6,795
231
SIEM Marcel
GER
4
4,482
234
SCHNEIDER Marcel
GER
4
3,525

 

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ALPS TOUR RANKING 2018

ALPS TOUR ORDER OF MERIT 2018

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AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018

ÖSTERREICHISCHE PRO-RANGLISTE 2018

HERREN ORDER OF MERIT: Update 18.2.2018

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018*

RANG
SPIELER
ET/US
CT/WEB
ALPS
PGT
MENA
MEDI
POINTS
1
WIESBERGER
64680
64680
2
SCHWAB M.
9892
9892
3
KÖRBLER Ch. 4490 4490
4
STRAKA S.
2841
2841
5
LUDWIG M. 1820 1820
6
PRADER Cl.
770
770
7
STEINER J.
706
706
8
BALTL T.
638
638
9
MAURER J.
638
638
10
SCHULZ F.
493
493
11
GRUBER R.
373
373
12
WINKLER F.
314
314


DAMEN ORDER OF MERIT: Update 18.2.2018

DAMEN AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018*

RANG
SPIELERIN
LET
LETAS
NAT
ALPG
POINTS
1
WOLF Chr.  7542
7542
2
MÜHL Nina.  554
554

* nur Turniere mit mindestens 30.000 Euro Preisgeld gewertet

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Wolf_Muehl_Aus1801_730

Erstliga-Challenges

TURNIER-VORSCHAU Woche 7 / 2018: Christine Wolf und Nina Mühl messen sich mit der Weltklasse in Adelaide, Matthias Schwab startet beim Desert Swing-Turnier von Muskat.

Dank der guten Leistungen im Jänner und Februar in Down Under sind Christine Wolf und Nina Mühl auch für das Highlight der australischen Damentour ALPG qualifiziert. Die Siegestrophäe der seit 1974 ausgetragenen Womens Australian Open wurde bereits von sechs Spielerinnen gestemmt, die in ihrer Karriere die Nummer 1-Position in World Ranking erreichten.

Das mit 1,3 Millionen US Dollar dotierte Damenturnier zählt zwar nicht zur Ladies European Tour, hat aber im Kooyonga Golf Club von Adelaide neuerlich ein Weltklassefeld angelockt, von Australiens Überfliegerin Minjee Lee bis zu Jiyai und Jenny Shin, Georgia Hall, Karrie Webb, Angel Yin und Cheyenne Woods.

Neue Golf-Oase beim Desert Swing

Mit Matthias Schwab ist auch die Oman Open von der Challenge in die European Tour aufgestiegen. Vor zwei Monaten bestritt der Schladminger noch im Al Mouj Golfclub das Grand Final, jetzt wird an gleicher Wirkungsstätte ein 1,750.000 Dollar Erstligaturnier ausgetragen.

Das neue Turnier im Rahmen des Desert Swings geht ebenfalls am Greg Norman-Platz von Muskat über die Bühne, wo den Pros ein linksähnlicher Kurs mit breiten Fairways und mächtigen Grüns aufgetischt wird. Schwab kam im November mit dem windanfälligen Layout sehr gut zurecht, wie ein 14. Platz beim Grand Final bewies.

Alps-Auftakt in Suez

In bemerkenswerter Frühform und zwei Top 5-Ergebnissen von der Mediterranean Tour im Gepäck ist Christoph Körbler von Kairo nach Suez gekommen, wo die Alps Tour in ihre neue Saison startet. Michi Ludwig zeigte sich in Kairo ebenfalls bereits gut in Schwung, Felix Schulz gewann zuletzt ein Vorbereitungsturnier in Portugal. Markus Habeler kehrt nach langer Krankheitspause auf die Satellite Tour zurück.

Im Sokhna Resort ist auch heuer ein großes heimisches Aufgebot am Start. Maurer, Baltl, Neumayer, Gaster und Goger hoffen bei dem Dreitagesturnier ebenfalls auf einen Anteil am Preisgeldkuchen von 40.000 Euro.

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Potter_1801_730

Potter verzaubert

PEBBLE BEACH PRO-AM – FINAL: Ted Potter jnr. zaubert am Links-Klassiker gegen Dustin Johnson und holt sich als Spätberufener seinen ersten großen Titel.

Nach Verletzungspech und einer Karriere vorwiegend auf den amerikanischen Minitours findet Ted Potter jnr. ausgerechnet an der Seite der Nummer 1 der Golfwelt den Zauberstab. Mit der 69 hängt er beim Celebrity Pro-Am nicht nur Dustin Johnson sondern auch Phil Mickelson, Jason Day und Chez Reavie um gleich drei Schläge ab und krönt sich bei 17 unter Par zum Meisterzauberer von Pebble Beach. “Ich bin so überglücklich es endlich geschafft zu haben und das sogar an der Seite von DJ,” kann Potter seine Gefühle kaum in Wort fassen.

Der 34-jährige musste nach gebrochenem Fussgelenk fast zwei Jahre die Golfschläger beiseite stellen und sich mühsam über die Ochsentour zurückarbeiten. Die lange Erfahrung im beinharten Golfgeschäft trägt erst beim Pebble Beach Pro-Am volle Früchte. Nach dem Dreiputt-Bogey am Eröffnungsloch setzt Potter und nicht DJ plötzlich die Akzente. Seite an Seite liegen sie am berühmtem Par 3 der 7 im Rough. Während Johnson den Up & Down zum Par schafft, chippt Potter seelenruhig zu einem seiner vier Birdies auf den Front 9 ein, mit denen er sich den entscheidenden Vorsprung herausspielt. Am Ende hängt er mit Johnson, Day und Mickelson ein mehr als nur prominentes Trio ab.

Mit dem geteilen 2. Platz spielt sich Mickelson im World Ranking wieder vom 41. auf den 35. Rang hoch, nachdem er vor drei Wochen noch aus den Top 50 zu fliegen drohte. Stephan Jäger und Alex Cejka schaffen den Cut nach drei Runden, kommen jedoch am Finaltag ordentlich unter die Räder: Jäger erreicht nach der 74 nur Platz 43, Alex Cejka hängt sich mit der 78 als 75. sogar die rote Laterne um.

>> Endergebnis Pebble Beach Pro-Am

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Straka_1612_730

Luft ausgegangen

COLOMBIA CHAMPIONSHIP – FINAL: In der Höhenluft von Bogota sinkt Sepp Straka am Schlusstag mit der 77 weit nach unten am Leaderboard.

Sepp Straka cuttete sprichwörtlich mit Maß und Ziel in Kolumbien ins Wochenende und wollte nach der mühsamen Pflichtübung am Wochenende die Kür folgen lassen. Die allererste Startzeit sollte sich dabei am Moving Day nicht als Nachteil erweisen. Mit brandheißer 67 bolzt Sepp in der Höhenlage von Bogota von den hinteren Rängen bis auf Platz 23 vor.

Am Sonntag macht sich  jedoch Straka einmal mehr mit einem Horrorstart, dem Triplebogey am schweren Eröffnungsloch, das Leben selbst wieder schwer. Erst nach einem weiteren Schlagverlust findet Sepp auf über 2400 Meter Seehöhe neue Luft und beginnt noch vor der Halbzeit mit zwei Birdies den Scoreschaden ein wenig abzuarbeiten.

Weitere Bogeys im Mittelteil der Schlussrunde reichen den Austroamerikaner aber erneut am Leaderboard bergab. Ohne weitere Erfolgserlebnisse marschiert er zum abschließenden 77. Mit dem Tagesergebnis von 6 über Par geht es vom 23. bis auf den 60. Platz zurück. Beim 700.000 Dollar-Event der Web.com Tour gibt es somit nur den zweiten kleinen Scheck in seiner zweiten Profisaison.

>> Endergebnis Colombia Championship

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