Autor: Klemens Widhalm

Cut klar verpasst

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger verpasst bei den BMW PGA Championship im Wentworth Club mit der 74 (+2) den Cut klar und deutlich.

Die Rückkehr nach Europa hat sich Bernd Wiesberger wohl klar anders vorgestellt. Der Burgenländer schlitterte zum Auftakt am Donnerstag in die 77 (+5), die ihn bereits weit zurückreichte. Damit war er am Freitag bereits zu einer tiefroten Aufholjagd gezwungen um überhaupt den Cut zu schaffen.

Der Start verläuft auch großteils planmäßig, wie ein frühes Birdie auf der 4 beweist. Danach allerdings häufen sich erneut die Schlagverluste und nach drei Bogeys und einer Doublette ist bereits beim Turn klar, dass es mit einem Cut in dieser Woche nichts mehr werden wird.

Auch auf den Backnine hat er zunächst Probleme das Ergebnis zusammenzuhalten und fällt mit einem weiteren Fehler fast bis ans Ende des Feldes zurück. Erst dann findet der Oberwarter wieder einen Rhyhthmus. Die drei folgenden Birdies sind am Ende aber nur noch Ergebniskosmetik. Mit der 74 (+2) verpasst er den Cut als 118. klar und deutlich.

Probleme im Spiel

Bernd ließ in dieser Woche eigentlich alle Aspekte seines Spiels vermissen. Er trifft zuwenige Fairways, in Folge dessen auch zu wenige Grüns. Nachdem weder das Scrambeln noch die Leistung am Kurzgemähten wirklich passt ist der “Missed Cut” schnell erklärt. Der Wentworth Club ist einer der anspruchsvollsten im European Tour Kalender, was Probleme im Spiel gleich doppelt bitter erscheinen lässt.

Dennoch besteht beim Bad Tatzmannsdorfer wohl kein Grund in einen Panikmodus zu verfallen. Die Open Championship sollten so gut wie abgesichert sein. Dazu müsste er lediglich nach dieser Woche noch in den Top 50 der Weltrangliste aufscheinen. Die Chancen dazu stehen trotz des verpassten Cuts gut.

Bernd Wiesberger hatte im Vorfeld des Turnieres leichte gesundheitliche Probleme. In welchem Ausmaß diese in dieser Woche in Surrey zu Problemen führten lässt sich derzeit nur spekulieren. Auch der Weltranglistenerste Rory McIlroy (NIR) muss am Wochenende bereits pausieren. Der Nordire kommt über die 78 (+6) nicht hinaus und verpasst den Cut als 106. ebenso deutlich. Francesco Molinari (ITA) führt nach der 69 (-3) und bei gesamt 10 unter Par.

>> Leaderboard BMW PGA Championship

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Christoph Koerbler 2015

Kurzes Turnier

OPEN FRASSANELLE – FINAL: Wegen der Gewitterunterbrechung am Donnerstag wird das Turnier auf zwei Runden verkürzt. Christoph Körbler tritt so mit einem 15. Platz im Gepäck wieder die Heimreise an.

Bis auf Uli Weinhandl konnten bereits alle drei übrigen Österreicher ihre zweite Runde planmäßig am Donnerstag beenden. Erst am Nachmittag zog ein Gewitter auf, dass eine Fortsetzung unmöglich machte. Um 7:30 Uhr in der Früh wird Runde 2 dann weitergespielt, kurz darauf entschließt man sich wegen dem Wetterbericht das Turnier nach nur zwei Runden zu beenden.

Christoph Körbler spult zwei absolut solide Runden in Italien ab. Nachdem dem Jung-Pro am Mittwoch zum Auftakt die 69 (-2) glückt, positioniert er sich bereits in guter Ausgangslage. Auch Runde Nummer zwei lässt sich mit einem schnellen Birdie gut an. Nachdem er den Score zwischenzeitlich sogar ausbaut, häufen sich gegen Ende aber auch die Fehler. Die 71 (Par) beschert ihm schlussendlich aber den guten 15. Platz, was gleichzeitig sein bislang bestes Karriereergebnis darstellt. Damit ist bei seiner Entwicklung weiterhin eine kontinuierliche Steigerung erkennbar.

Neo-Pro Robin Goger startete mit der fehlerlosen 68 (-3) noch besser als sein Landsmann. Am Donnerstag läuft er aber vergeblich roten Einträgen hinterher und sitzt nach einem Doppelbogey und einem Bogey mit der 74 (+3) lange Zeit auf dem heißen Cutstuhl. Mit Rang 39 wäre er aber sicher im Finale gewesen, nachdem das Turnier aber vorzeitig gewertet wird, ist Platz 39 schlussendlich das Endresultat.

Lukas Kornsteiner (Am) startete mit der 72 (+1) noch im machbaren Cutbereich. Mit der 81 (+10) beendet er das Turnier dann auf Rang 117. Noch schlimmer erwischt es Uli Weinhandl. Der Burgenländer schnallt sich gleich am Mittwoch mit der 80 (+9) einen ordentlichen Rucksack um. Die zweite Runde kann er wegen der Verzögerung erst am Freitag beenden, kommt dabei über die 77 (+6) nicht hinaus und beendet die Open Frassanelle auf Platz 129.

Der Spanier Gerard Piris gewinnt bei gesamt 10 unter Par überlegen.

>> Leaderboard Open Frassanelle

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Jordan Spieth

Führung in der Heimat

CROWNE PLAZA INVITATIONAL – 1. RUNDE: Jordan Spieth (USA) legt beim Traditionsturnier im Colonial CC mit der 64 (-6) den Grundstein für einen weiteren möglichen Sieg. Nach der Auftaktrunde muss sich der Youngster die Führungsrolle aber mit gleich drei weiteren Spielern teilen.

Jordan Spieth präsentiert sich in Fort Worth wieder in absoluter Spitzenform. Der Texaner zaubert in seiner Heimat eine fehlerlose 64 (-6) auf die Scorecard und nimmt dabei sowohl auf den Front- als auch auf den Backnine je drei Birdies mit. Die Führungsposition muss sich Spieth aber mit gleich drei weiteren Kontrahenten teilen. Boo Weekley, Kevin Na (beide USA) und auch Ryo Ishikawa (JPN) bringen ebenfalls 64er Runden zum Recording.

Nach der Runde spricht er vor allem den Lernprozess der letzten Jahre an: “Ich fühl mich derzeit sicher genug mein 9-8-7 Eisen genau auf die Grüns zu spielen. Die beißen derzeit richtig gut und so kann ich die Fahnen direkt attackieren. Letztes Jahr hab ich da etwas zu viel gewollt und mich so in Schwierigkeiten gebracht.”

Einen Schlag hinter dem Führungsquartett lauert mit Ian Poulter (ENG) der erste Europäer in Texas. Mr. Ryder Cup teilt sich Rang 5 nach den ersten 18 Bahnen mit George McNeill (USA).

>> Leaderboard Crowne Plaza Invitational

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Bernd auf Europa-Tour

BMW PGA CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger gibt in dieser Woche bei den BMW PGA Championship sein Comeback auf der European Tour und hat außerdem die Chance die Qualifikation für die Open Championship endgültig abzusichern.

Nach Monaten in Übersee teet Bernd Wiesberger ab Donnerstag wieder im Rahmen der European Tour auf. Die BMW PGA Championship im Wentworth Club sind das Aushängeschild der European Tour, die in Surrey außerdem ihren Hauptsitz hat.

Den Platz kennt der Oberwarter gut und verpasste nur bei einem seiner bisherigen vier Auftritte den Einzug ins Wochenende. Das beste bisherige Ergebnis glückte im Jahr 2013, als er sich bei gesamt 6 unter Par den 12. Platz teilte. Bernd Wiesberger gönnte sich vor der Rückkehr auf die European Tour ein paar Tage Ruhe und kurierte dabei auch den Jetlag aus. Erst letzten Freitag begann er in Bad Tatzmannsdorf wieder mit leichtem Training.

Titelverteidiger ist niemand geringerer als Rory McIlroy (NIR), der heuer versucht den Sieg des letzten Jahres zu wiederholen. Der Nordire reist in absoluter Topform aus North Carolina an. Erst letzte Woche stellte er bei den Wells Fargo Championship im Rahmen der PGA Tour einen neuen Turnierrekord im Quail Hollow Club auf und triumphierte überlegen.

Auf das englische Traditionsturnier freut sich Bernd Wiesberger besonders, wie er selbst sagt: “Die BMW Turniere sind für mich jedes Jahr ein besonderes Highlight. Sie sind immer stark besetzt und hervorragend organisiert. Ich freue mich schon sehr darauf, nach längerer Abwesenheit in Europa, diese Woche auf einem vertrauten Kurs zu spielen.”

Auch die Teilnahme an den Open Championship kann der Burgenländer in dieser Woche endgültig absichern. Dazu müsste er nur nach dieser Turnierwoche noch in den Top 50 der Weltrangliste aufscheinen. Bernd nimmt die erste Runde am Donnerstag ab 12:30 Uhr Ortszeit (13:30 MEZ) von der 1 aus mit Thomas Bjorn (DEN) und Joost Luiten (NED) in Angriff.

>> Tee-Times BMW PGA Championship

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Nemecz Lukas 2015

Plätze gutgemacht

MADE IN DENMARK CHALLENGE – FINAL: Manuel Trappel und Lukas Nemecz schaffen am Finaltag in Dänemark noch einen Vorstoß am Leaderboard.

Gezeichnet von einem überdurchschnittlich schweren Royal GC in Kopenhagen, viel Wind, leichten Erfrierungen und nun auch noch Regen am Finaltag kehren Manuel Trappel und Lukas Nemecz Dänemark mit den Plätzen 40 und 47 wieder den Rücken. 75er (+4) Runden reichen am Finaltag sogar für einen Vorstoß im Klassement.

Manuel Trappel sichert sich auf einem der schwersten Plätze im Challenge Tour Kalender wohl die Sicherheit für die anstehenden Kärnten Open in der nächsten Woche. Zwar kann der Vorarlberger – wie eigentlich alle Spieler – Schlagverluste nicht verhindern, muss im von Wind geplagten Dänemark in der gesamten Woche aber nur ein einziges Doppelbogey hinnehmen.

Den Finaltag bestreitet Manuel Trappel grundsouverän. Zwar kann er erneut auf der 10 ein Bogey nicht vermeiden, gleicht dieses aber schnell aus. Erst danach häufen sich in Form von fünf Schlagverlusten die Fehler. Ein weiteres Birdie zur 75 (+4) reicht am Ende aber um noch von Rang 50 bis auf Platz 40 nach vor zu kommen.

“Heute wars nochmals extra schwer hier. Es war unglaublich viel Wind, deshalb freu ich mich noch mehr, dass ich mit der +4 heute noch einige Plätze gutmachen konnte.”, atmet Manuel Trappel nach den Windspielen von Dänemark durch.

Ebenfalls nach vor

Lukas Nemecz kämpft sich am Finaltag ebenfalls zur 75 und stößt damit noch von Rang 62 bis auf den 47. Platz nach vorne. “Luki” startet auf den Backnine und kommt nach zwei Bogeys und einem Birdie bei einem beachtlichen Zwischenergebnis von nur 1 über Par auf der vorderen Platzhälfte an.

Dort machen sich dann aber zu Beginn ein weiteres Bogey und eine Doublette breit, die ihn doch wieder um einige Plätze zurückreichen. Danach versteht er es aber das Ergebnis zu verwalten und realisiert so mit der 75 (+4) wie sein Landsmann noch einen Vorstoß am Leaderboard.

Zur Finalrunde meint er: “Es war heute wieder sehr, sehr windig. Das war heute ein unglaublicher Test und mit Sicherheit die beste 75 meines Lebens. Der Abschluss heute war sehr versöhnlich und ich freu mich schon sehr auf Finkenstein. Wobei das nächste Woche sicher ein kleiner Schock wird. Jetzt gehts vom definitiv schwersten zu einem der leichtesten Plätze auf der Challenge Tour.”

Außer Manuel Trappel und Lukas Nemecz waren mit Martin Wiegele und Tobias Nemecz noch zwei weitere Österreicher am Start. Wiegele verpasste am Freitag aber relativ klar den Cut. Tobias Nemecz musste wegen Handgelenksschmerzen am Freitag aufgeben. Wie unwahrscheinlich schwer der Royal GC in Kopenhagen in dieser Woche zu spielen ist zeigt, dass Max Orrin (ENG) bei einem Gesamtergebnis von 1 über Par den Sieg einfährt.

Nächster Halt: Kärnten

In der nächsten Woche stehen nun mit den Kärnten Open das Heimturnier im GC Schloss Finkenstein am Programm. Die Sicherheit im Spiel und der Formaufbau sollte nun bereits abgeschlossen sein. Beim letzten Turnier in Österreich, den Gösser Open im Rahmen der Alps Tour, zeigten einige rotweißrote Challenge Tour Professionals bereits gute Leistungen. Zwar verspricht der Wetterbericht auch für nächste Woche klar Luft nach oben, solche Wind- und Wetterkapriolen wie in Dänemark sind aber wohl nicht zu erwarten.

>> Endergebnis Made in Denmark Challenge

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Christine Wolf

Zu viel Schwarzes

TURKISH AIRLINES LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Nina Mühl kommen zum Auftakt im Carya GC von Belek über schwarze Zahlen nicht hinaus.

Beim überschaubaren Turnierkalender der Ladies European Tour zählt für Chrissie Wolf und Nina Mühl im Hinblick auf die Order of Merit jeder Antritt gleich doppelt. Umso wichtiger ist es für die österreichischen Proetten Zählbares mit in die Heimat zu nehmen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, muss am Montag wohl bereits eine Steigerung her.

Chrissie Wolf kommt in Belek mit zwei Pars zwar recht souverän aus den Startlöchern, auf der 12 – ihrer dritten Bahn – muss sie aber den ersten Schlagverlust hinnehmen. Nach einem Wechselspiel zwischen Birdies und Bogey gegen Ende der Frontnine kommt sie aber bei einem Zwischenstand von Level Par auf die vordere Platzhälfte.

Dort angekommen muss sie erneut einen Schlagverlust notieren und läuft in Folge den Birdies hinterher. Bis zum Ende soll kein weiterer roter Eintrag mehr gelingen. Mit einem weiteren späten Bogey auf der 8 muss sie dann mit der 75 (+2) leben und reiht sich damit auf dem geteilten 55. Rang ein.

Im Bogeyflow

Nina Mühl startet wie ihre Landsfrau mit einem frühen Fehler und einem darauffolgenden Birdie in das türkische Turnier. Danach allerdings häufen sich die Bogeys in unangenehmer Anzahl. Bis zum Wechsel auf die Backnine muss sie noch drei weitere Schlagverluste verdauen, weiß aber nur einen davon wieder auszuradieren.

Auf der zweiten Platzhälfte geht es im Bogeyzug weiter. Im Triplepack machen sich die Fehler breit und Nina Mühl wird so im Klassement immer weiter zurückgereicht. Erst gegen Ende gelingen mit einem Birdie und einem Eagle noch wichtige Schlaggewinne, die ihr mit der 76 (+3) und Platz 68 noch klar alle Chancen offen lassen. Eine Steigerung wird am Montag aber klar von Nöten sein um ab Dienstag noch um einen Teil vom 500.000 Euro schweren Preisgeldkuchen kämpfen zu können.

Melissa Reid (ENG) führt nach der 65 (-8) um einen Schlag vor ihrer Landsfrau Laura Davies.

>> Leaderboard Turkish Airlines Ladies Open

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Rory McIlroy 2015

Auf Rekordkurs

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Rory McIlroy (NIR) verbessert am Samstag im Quail Hollow Club mit der 61 (-11) seinen eigenen Platzrekord aus dem Jahr 2010 um einen Schlag und ist drauf und dran in North Carolina sogar den Tournament-Record zu pulverisieren.

Die Nummer 1 der Welt macht am Samstag in Charlotte unmissverständlich klar, warum er von der Spitze der Golf Weltranliste lacht. Der Nordire notiert auf einer fehlerlosen Runde gleich 11 Birdies und steht mit der 61 (-11) wieder im Clubhaus. Klarerweise kann mit dieser Machtdemonstration niemand auch nur annähernd Schritt halten. McIlroy erspielt sich damit vor der letzten Runde bei gesamt 18 unter Par bereits einen Puffer von vier Schlägen auf den ersten Verfolger Webb Simpson (USA).

“Ich dachte in der 14. Teebox, dass heute vielleicht sogar eine 59 möglich ist.”, flirtete McIlroy in Gedanken bereits mit einer Runde in den 50ern. Bis zwei Löcher vor Schluss hat er sogar die Chance, doch die zwei abschließenden Pars lassen ihn dann doch noch irdisch erscheinen. Auf einem Stretch von 10 Löchern notiert er am Moving Day gleich 9 Birdies und meint danach: “Ich fühle hier einfach, dass das ein Kurs ist auf dem ich einen Lauf bekommen kann.”

Tournament-Record zum Greifen

Anthony Kim stellte im Jahr 2008 den derzeitigen Tournament-Record von gesamt 16 unter Par auf. Diesen scheint McIlroy bereits wohl fast sicher zu brechen, liegt er doch eine Runde vor Schluss bei bereits -18. Auch den ersten Verfolger hat der Nordire bereits um vier Schläge distanziert. Webb Simpson (USA) – in North Carolina beheimatet und sogar Mitglied im Quail Hollow Club – liegt nach der 68 (-4) und bei gesamt 14 unter Par derzeit auf Rang 2. Phil Mickelson (USA) hält lange Zeit mit der Spitzengruppe mit. Ein abschließendes Triplebogey auf der 18 ermöglicht ihm am Ende aber nur die 71 (-1) und Rang 9.

>> Leaderboard Wells Fargo Championship

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Keine Vorstöße

MADE IN DENMARK CHALLENGE – 3. RUNDE: Manuel Trappel und Lukas Nemecz bleiben am Moving Day im windigen Royal GC von Kopenhagen im Klassement stecken.

Die wasserreiche Par 71 Wiese und der trickreiche dänischen Wind bleiben auch am dritten Spieltag Sieger gegen den Großteil der Spieler. Auch frühe Startzeiten von Manuel Trappel und Lukas Nemecz helfen am Samstag nicht weiter, wie ein Blick auf die Scorekarten bestätigt.

Bereits das Eröffnungs-Par 4 kostet dem Vorarlberger den ersten Schlag, danach aber scheint er lange Zeit alles im Griff zu haben und muss bis zum Turn keinen weiteren Schlag mehr abgeben. Birdieputt will aber ebenfalls keiner fallen.

Auf den Backnine angekommen, geht es dann aber mit einem Bogey-Triplepack weiter bergab. Bis zum Ende will am Samstag kein einziger roter Eintrag gelingen, mit einem weiteren Schlagverlust auf der 17 ist somit die 76 (+5) in Stein gemeißelt. Trotz der tiefschwarzen dritten Runde verliert Manuel Trappel am Leaderboard aber nur 8 Ränge und pendelt sich auf Platz 50 ein, was beweist wie anspruchsvoll der Challenger in Dänemark zu spielen ist.

Nach der Runde meint er: “Es war immer noch viel Wind und noch dazu war es heute wirklich sehr kalt hier. Es war recht zäh. Ich hab viele gute Schläge gemacht, bin aber einfach nicht dafür belohnt worden.”

Falsche Richtung

Lukas Nemecz erwischt es am Moving Day gleich von Beginn weg mit etlichen Fehlern. Mit drei Bogeys in Folge ins Wochenende zu starten hat sich der Steirer mit Sicherheit nicht vorgestellt. Die Reaktion folgt mit Birdie zwei Bahnen später zwar prompt, noch vor dem Wechsel auf die Backnine muss er dieses aber mit Bogey Nummer vier wieder aus der Hand geben.

Auf der zweiten Platzhälfte machen sich dann noch zu allem Überdruss drei Doubletten breit. Ein weiteres Birdie kann die Fehler klarerweise nicht einmal ansatzweise abfedern. Mit der 80 (+9) fällt Lukas Nemecz vor der Finalrunde bis auf Rang 62 zurück.

“Es war heute eiskalt und noch ein bisschen windiger, aber von den Verhältnissen her trotzdem noch okay. Leider bestraft der Platz halt wirklich absolut alles. Es ist unglaublich wie leicht man hier Doppelbogeys notiert. Es ist schwer so eine Runde wirklich zu analysieren, weil 9 über und Even Par so extrem knapp beisammen liegen. Morgen werde ich aber nochmal alles versuchen, Vollgas geben und auf einen versöhnlichen Abschluss hoffen,” beschreibt Lukas Nemecz seine dritte Runde.

Adrien Bernadet (FRA) und Nino Bertasio (ITA) teilen sich die Führungsposition bei gesamt 2 unter Par. Nur noch fünf Spieler weisen nach drei Runden ein Ergebnis unter Par auf.

>> Leaderboard Made in Denmark Challenge

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Uli Weinhandl 2015

Vergeblicher Ausflug

OPEN COLLI BERICI – 2. RUNDE: Österreichs Alps Tour Spieler verpassen bei schwierigen Verhältnissen in Norditalien allesamt den Cut.

Beim den von Unterbrechungen geplagten Open Colli Berici im Colli Berici GC verpassen gleich alle vier am Start stehenden Österreicher den Cut und müssen mit leeren Händen wieder die Heimreise antreten. Bereits zum Auftakt am Donnerstag tauchte nur Christoph Körbler mit der 70 (-1) in den zartrosa Bereich ab. Nach der zweiten Runde sucht man bereits vergeblich nach einem Minus als Vorzeichen.

Zum Start des zweiten Umlaufes frischt am Freitag der Wind auf, was sich auch postwendend in den Scores bemerkbar macht. Kurz nach der Mittagszeit macht dann ein Gewitter den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung und veranlasst eine knapp zweistündige Zwangspause. Nachdem am Abend dann auch noch dichter Nebel einfällt ist es Gewissheit, dass die für den Cut entscheidende Runde erst am Samstag beendet werden kann.

Uli Weinhandl ist schlussendlich Österreichs Bestplatzierter in Norditalien. Der Routinier startete am Donnerstag mit der 73 (+2), schlitterte aber am Freitag in frühe Schlagverluste, die ihn weit zurückwarfen. Mit einem Eagle kämpfte er sich vor dem Abbruch noch einmal heran. Am Samstag gelingt dann nur noch ein Birdie, was mit der zweiten 73 (+2) am Ende als geteilter 47. ein Schlag zuviel ist um auch auf der Finalrunde noch aufteen zu dürfen.

Amateur Lukas Kornsteiner reiht sich knapp hinter seinem Landsmann auf Rang 56 ein. Der ÖGV-Kaderspieler notiert Runden von 74 (+3) bzw. 73 (+2) Schlägen und kann so ebenfalls nicht um den Cut mitreden. Neo-Pro Robin Goger hat nach der 73er (+2) Auftaktrunde noch klar die Chance auf die letzte Umrundung. Er kommt bei Wind und Regen aber in überhaupt keinen Rhythmus und beendet die Colli Berici nach der 77 (+6) auf Rang 75.

Christoph Körbler, der nach der 70 (-1) am Donnerstag eigentlich beste Chancen auf Preisgeld hat, erwischt einen rabenschwarzen zweiten Tag. Etliche Doubletten und Bogeys münden in der 83 (+12), was ihn schlussendlich bis auf Rang 93 zurückwirft. Der Niederländer Darius Van Driel führt nach zwei Runden bei gesamt 9 unter Par das Feld an.

>> Leaderboard Open Colli Berici

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Rory Mclroy 2015

Angeschlichen

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Rory McIlroy (NIR) und Phil Mickelson (USA) schleichen sich am Freitag bei den Wells Fargo Championship an die Topgruppe heran und legen sich im Quail Hollow Club eine perfekte Verfolgerposition fürs Wochenende auf.

Beide Publikumslieblinge blieben zum Auftakt in Charlotte ihren Fans einiges schuldig und starteten nur aus dem Mittelfeld heraus in die zweite Runde. Bei ungewöhnlich tiefen Scores in North Carolina blasen aber beide am Freitag zu einer Aufholjagd und teilen sich vor dem Wochenende nun mit Rang 5 eine richtig gute Verfolgerposition.

Die Nummer 1 der Welt bleibt bei seiner zweiten Umrundung fehlerfrei und findet auf den Frontnine zwei und auf den Backnine drei Birdies, was am Ende in der 67 (-5) mündet. “Rors” stößt so von Rang 30 bis auf den geteilten 5. Platz nach vor und weiß was sein Mittel zum Erfolg ist: “Ich setze mich selbst nicht so unter Druck und ziehe mein Spiel ganz gut durch. Die Drives waren schon in Sawgrass sehr gut und ich kann das bislang auch in dieser Woche fortsetzen.”

Phil Mickelson agiert sogar um noch einen Schlag besser als der Nordire. “Lefty” macht mit der 66 (-6) sogar gleich 40 Ränge am Leaderboard gut. “Derzeit schafft es wohl keiner besser als ich 66er Runden am Ende noch in 71er Runden umzudrehen.”, spricht er vor allem etliche Fehler gegen Ende seiner bisherigen Auftritte an. “Es tut aber richtig gut endlich mal die 66 auch reinzubringen, denn der Score reflektiert wie ich derzeit eigentlich spiele.”, so Mickelson abschließend.

Vor dem Wochenende haben beide bei gesamt 7 unter Par drei Schläge Rückstand auf das Führungsduo, dass sich aus Webb Simpson und Robert Streb (beide USA) zusammensetzt.

>> Leaderboard Wells Fargo Championship

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