Autor: Klemens Widhalm

WGC Cadillac Match Play Wiesberger _ Garcia

Wichtiger Sieg

WGC CADILLAC MATCHPLAY 2015 – 2. SPIELTAG: Bernd Wiesberger ringt dank später Birdies Sergio Garcia mit 2 & 1 nieder und streift damit seinen ersten Sieg beim WGC Matchplay ein.

Mit unglaublich starken Backnine sichert sich Bernd Wiesberger beim WGC Cadillac Matchplay einen wichtigen 2 & 1 Sieg gegen Sergio Garcia (ESP) und wahrt im TPC Harding Park von San Francisco damit die Chance auf den Aufstieg. “Das war ein großartiger Fight heute mit Sergio. Er hat zu Beginn eigentlich alles kontrolliert, aber ich hab dann am Ende ein bisschen das Momentum bekommen. Ich freu mich schon aufs letzte Duell gegen Tommy!”, so Bernd nach seinem ersten Sieg beim WGC Matchplay.

Nach der denkbar knappen 1 Auf Niederlage gegen Jamie Donaldson (WAL) ist Österreichs Nummer 1 bereits zum Siegen verdammt, da nach dem Freitag nur die Gruppenersten in die eigentliche K.O.-Phase einziehen. Der Start in den zweiten Spieltag lässt sich dabei allerdings ziemlich schleppend an. Garcia locht gleich seinen ersten Birdieputt auf der 1 und geht so sofort in Führung.

Zwar währt die Führung nicht lange, da der Spanier die 3 mit Bogey gegen Bernd verliert, Österreichs Paradegolfer kommt aber auf den Frontnine in keinen richtigen Rhyhtmus und läuft vergebens Birdies hinterher. Garcia macht seine Sache um einiges besser, notiert nach dem zwischenzeitlichen Lochverlust zwei weitere rote Einträge und zieht so nach nur fünf Bahnen bereits mit 2 Auf davon.

Danach bleibt das Match auf eher überschaubarem Niveau. Bernd bringt zu diesem Zeitpunkt seine Eisen nie zwingend zu den Fahnen und beraubt sich damit echten Chancen das Match wieder enger zu gestalten.

Plötzlich hellwach

Nachdem der Oberwarter langsam aber sicher ins Spiel kommen muss, weckt ihn ein Traumschlag auf die schwer gesteckte Fahne auf der 11 endgültig auf. Das Birdie ist geschenkt und bringt ihn so wieder auf nur ein Loch an seinen guten Freund Sergio Garcia heran. Und tatsächlich, der Weckruf zeigt Wirkung. Bernd nagelt seinen Abschlag am drivebaren Par 4, der 12 aufs Grün und nimmt zwei Putts später das nächste Birdie mit, das das Duell endgültig wieder auf Anfang stellt.

Doch so verschlafen Bernd seine Frontnine gestaltete, so durchwachsen verläuft die hintere Platzhälfte bei Garcia. Auf der 15 locht Bernd dann sogar seinen Chip zum nächsten Birdie und geht erstmals am Donnerstag in dem Match mit 1 Auf in Führung. So richtig in Fahrt gekommen fällt ein Loch später aus zwei Metern der nächste Putt zum Birdie und beschert ihm zwei Bahnen vor Schluss sogar einen Vorsprung von 2 Auf. Beide teilen danach die 17 und Bernd steht so nach einem 2 & 1 Triumph als Sieger fest.

Alles offen

Im Parallelduell zwingt Tommy Fleetwood (ENG) in einem regelrechten Matchplay-Krimi Jamie Donaldson (WAL) am dritten Extraloch in die Knie und gewinnt damit ebenfalls sein erstes Match in der Gruppe. Nach zwei Spieltagen halten somit alle vier Kontrahenten bei einem Sieg und einer Niederlage. Der Weltranglistenersten Rory McIlroy (NIR) lässt gegen Brandt Snedeker (USA) nichts anbrennen und gewinnt mit 2 Auf bereits sein zweites Match. Auch Bubba Watson (USA) hält nach seinem 4 & 2 Sieg gegen Keegan Bradley (USA) bereits bei zwei Siegen, wie auch Rickie Fowler (USA), der Shane Lowry (IRL) knapp mit 1 Auf besiegt. Martin Kaymer (GER) zieht am ersten Extraloch gegen George Coetzee (RSA) den Kürzeren.

>> Bracket WGC Cadillac Matchplay

>> SKY überträgt ab Mittwoch an allen 5 Spieltagen live, exklusiv und in HD aus San Francisco.

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Wiesberger gegen Donaldson

Knappe Niederlage

WGC CADILLAC MATCHPLAY 2015 – 1. SPIELTAG: Bernd Wiesberger muss sich in einem hart umkämpften Duell dem Waliser Jamie Donaldson denkbar knapp mit 1 Auf geschlagen geben. Am Ende entscheidet ein verschobener Zweieinhalbmeterputt auf der 17 im TPC Harding Park das Duell zugunsten des Walisers.

Mit einem Paukenschlag eröffnet Bernd Wiesberger das Match gegen Jamie Donaldson in San Francisco. Nach verzogenem Abschlag muss der Oberwarter vorlegen, während Donaldson das Grün attackiert. Als bereits alles auf den ersten Lochverlust hindeutet, locht Bernd sensationell den Chip und teilt doch noch irgendwie die 1.

Auf der nächsten Bahn ist es dann Donaldson der sein Eisen auf dem Par 3 ins Rough verzieht und mit Bogey dem Reiter’s Hotels Pro sogar die Führung mit 1 Auf beschert. In einem Match, das zu Beginn vor allem mit verzogenen Abschlägen auf beiden Seiten glänzt, verabsäumt es Bernd aber die leichte Schwächephase seines Kontrahenten auszunützen und muss auf der 4 dann auch erstmals ein Loch abgeben.

Erneute Führung

Wiesberger_1508_240Nach und nach findet der Reiter’s Hotels Pro aber wieder die Sicherheit vom Tee, während Donaldson weiterhin wild in der Gegend herumballert. Der nächste Lochgewinn für den Österreicher ist damit auf der 6 mit Birdie perfekt. Rund um den Turn aber kommt auch der Ryder Cup Held von Gleneagles immer besser in Fahrt und knöpft Bernd sowohl die 8, als auch die 9 – wobei er am Par 3 sein Eisen auf einen guten Meter an die Fahne legt – ab, was ihm plötzlich sogar die Führung beschert.

Der Konter folgt aber nur kurze Zeit später mit gelochtem Fünfmeterputt auf der 11, was das Duell erneut auf All Square stellt. Auf der 14 wird es dann ganz bitter für den Oberwarter. Bernd platziert den Abschlag perfekt, produziert mit dem Wedge aus 110 Metern aber einen Flyer und versenkt den Ball im Rough. Mit Bogey gegen Birdie geht die Führung erneut an Donaldson.

Letztes Aufbäumen

Österreichs Nummer 1 fightet aber erneut zurück und notiert auf der 16 dank gefühlvollem Bunkerschlag das Birdie, was kurz vor Ende wieder Gleichstand bedeutet. Die Entscheidung fällt dann am Loch danach. Beide bringen am langen Par 3 ihre Abschläge nur im Rough unter, wobei Bernd sich mit dem Chip sogar einen Vorteil erspielt. Sechs gegen zweieinhalb Meter lauten die Aufgaben für die Spieler. Am Ende besteht sie nur Donaldson und geht erneut in Führung. Nachdem sich beide das abschließende Par 5 mit Birdie teilen ist es dieser Putt, der den minimalen Unterschied zwischen Sieg und Niederlage am Mittwoch ausmacht und Jamie Donaldson mit 1 Auf triumphieren lässt.

An den nächsten beiden Tagen steht Bernd Wiesberger damit bereits unter Zugzwang um doch noch aufzusteigen. Am Donnerstag trifft er auf Sergio Garcia (ESP), der in einem ebenfalls engen Match Tommy Fleetwood (ENG) mit 2 Auf in die Schranken weist. Der Engländer wartet als letzter Gruppengegner am Freitag auf den Burgenländer.

McIlroy, Spieth, Bubba siegreich

McIlroy_1501_240Wenig zu lachen hatten die Aussenseiter in Runde 1: Jason Dufner verliert gegen Rory McIlroy 5 & 4, im gleichen Ausmass kommt Miguel-Angel Jimemenz gegen Bubba Watson unter die Räder. Den 7 Birdies von Jordan Spieth hat Mikko Ilonen zu wenig entgegen zu setzen und verliert 4 & 2. Auch Dustin Johnson setzt sich gegen Matt Jones 3 & 1 durch.

Niederlagen setzt es in der Auftaktrunde für Justin Rose (3&2 gegen Marc Leishman), Henrik Stenson (19 Loch gegen John Senden) sowie Jason Day (4&3 gegen Charley Hoffman).

Martin Kaymer gestaltet dagegen sein Auftaktmatch mit 3&1 gegen Thongchai Jaidee erfolgreich. Sergio Garcia wird seiner Favoritenrolle in der Wiesberger-Gruppe gerecht und schlägt Tommy Fleetwood mit 2 Auf.

>> Bracket WGC Cadillac Matchplay

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Nina Muehl

Auf Cutkurs

RIBEIRA SACRA OPEN – 1. RUNDE: Nina Mühl pendelt sich zum Auftakt in Spanien im Cutbereich ein.

Nina Mühl will sich bei dem überschaubaren Turnierplan der LET Tour auf der zweithöchsten Spielklasse die Turnierform bewahren. Nach dem ersten Spieltag bei den Ribeira Sacra Open pendelt sich die Wienerin im Augas Santas Resort im Mittelfeld ein.

Um nicht komplett den Turnierrhythmus zu verlieren entschließt sich Nina Mühl zu einigen Starts auf der LET Access Tour, wo es ihr in Spanien mit zwei schnellen Bogeys gleich den Beginn ziemlich verhagelt. Nach und nach kommt sie aber in Lugo auf Temperatur und gleicht die beiden schnellen Schlagverluste noch auf den Frontnine mit einem Birdiedoppelschlag wieder aus.

Der Start der zweiten Platzhälfte der Par 70 Anlage in Spanien verläuft dann um einiges souveräner, ehe es auf der 13 und der 15 erneut Bogeys setzt. Darauf kann sie auf den verbleibenden drei Bahnen dann nicht mehr reagieren und muss zum Auftakt mit der 72 (+2) leben. Als 29. pendelt sich Nina Mühl damit aber im Cutbereich ein.

Die spanische Amateurin Luna Sobron führt nach der 65 (-5) das Feld an.

>> Leaderboard Ribeira Sacra Open

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Bernd Wiesberger

In der Europa-Gruppe

WGC CADILLAC MATCHPLAY 2015 – VORSCHAU: Bernd Wiesberger trifft ab Mittwoch im TPC Harding Park auf Jamie Donaldson, Sergio Garcia und Tommy Fleetwood.

Bernd Wiesberger wurde am Montag bei der Auslosung für das anstehende WGC Cadillac Matchplay in eine reine Europa-Gruppe gelost. Jamie Donaldson (WAL), Sergio Garcia (ESP) und Tommy Fleetwood (ENG) gilt es ab Mittwoch im TPC Harding Park von San Francisco zu eliminieren.

Zum ersten Mal wird das WGC Cadillac Matchplay in einem völlig neuen Modus ausgetragen. Hieß es bislang “Siegen oder Fliegen”, hat man nun zumindestens drei fixe Spieltage, wobei in den Vierergruppen jedoch nur die Ersten in die eigentliche K.O.-Phase weiterkommen. Sicherlich ein zwar nur kleines aber feineres Ruhekissen für die Kontrahenten, da man trotz einer Niederlage noch die Chance hat aufzusteigen.

Bei Bernd Wiesbergers erstem Antreten vor einem Jahr wurde noch im alten Modus gespielt und der Burgenländer musste sich in einem unterdurchschnittlichen Match Matt Kuchar (USA) geschlagen geben. “Wir haben damals beide echt nicht gut gespielt. Matt konnte an dem Tag wenigstens die Putts lochen, was ihm am Ende dann auch den Sieg eingebracht hat.”, fasste Bernd den Auftritt damals zusammen.

Auch die Location und der Zeitpunkt sind ab diesem Jahr anders. Wurde bislang in der Wüste Arizonas im Februar gespielt, so wanderte das Turnier etwas weiter westlich und fand im TPC Harding Park von San Francisco ein neues Zuhause. Die Par 72 Anlage wurde erst vor kurzer Zeit etwas umgestaltet, dabei um knapp 400 Meter verlängert und auch die Grüns wurden erst unlängst neu angelegt.

Um fette Punkte

Das Matchplay Turnier hat für Bernd Wiesberger auch im Kampf um eine Temporary Membership besondere Bedeutung. Bereits letzte Woche in Louisiana präsentierte sich Österreichs Golfaushängeschild in guter Form und tauchte gleich an allen vier Spieltagen in die 60er ab. Bei gesamt 13 unter Par blieb für ihn beim Birdiewettlauf in New Orleans am Ende dennoch nur Rang 33 über, was ihm lediglich ein paar FedEx-Cup Punkte einbrachte. “Wenn ich jetzt noch meinen Putter endlich auf Temperatur bekomme, dann spiele ich um den Sieg mit.”, weiß er wo er den Hebel ansetzen muss.

Auch in der Weltrangliste kann Bernd sich in dieser Woche für etliche Zeit absichern, da es bei den Besten 64 der Welt richtig dicke Punkte gibt. Derzeit rangiert er auf Rang 40, könnte bei einem Ausscheiden aber von etlichen Spielern, die derzeit noch hinter ihm liegen, mühelos überholt werden. Auf der anderen Seite kann er bei einem guten Turnier auch einen gewaltigen Sprung nach vorne realisieren. Der Preisgeldkuchen von gleich 9,250.000 US-Dollar sollte beim kalifornischen Matchplay Turnier nicht unerwähnt bleiben.

Bernd bekommt es am Mittwoch um 11:40 Ortszeit (20:40 MEZ) als erstem Gegner mit dem Waliser Jamie Donaldson zu tun, der den Winning-Point beim letztjährigen Ryder Cup fixierte. Am Donnerstag trifft er auf seinen guten Freund Sergio Garcia, ehe am Freitag im letzten Gruppenspiel der Gegner Tommy Fleetwood heißt.

>> Matchplay-Bracket WGC Cadillac Championship

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Versöhnliches Ende

CHALLENGE DE MADRID 2015 – FINAL: Manuel Trappel biegt am Finaltag in Madrid wieder auf die Birdiespur ab und macht mit der 69 noch ein paar Plätze gut.

Manuel Trappel biegt am Finaltag der Challenge de Madrid wieder auf die Birdiespur ab und macht mit der 69 noch ein paar Plätze gut. Auch Martin Wiegeleklettert noch ein wenig nach oben. Lukas Nemecz bleibt im El Encin Golf Hotel im Klassement stecken.

Nachdem Manuel Trappel am Moving Day nur Even Par spielte, rasselte der Vorarlberger am Leaderboard um etliche Ränge nach hinten. Der Samstag lässt sich dann wieder um einiges besser an. Trappel startet auf den Backnine und findet bei windigen Verhältnissen drei rote Einträge, die ihn wieder klar in die richtige Richtung bringen.

Auf den Frontnine baut er sein Tagesergebnis dann sogar weiter aus, ehe es ihn mit zwei Bogeys in Folge erwischt. “Ich hab heute eigentlich nur zwei schlechte Schläge gemacht und die wurden sofort bestraft.”, erklärt er die beiden Schlagverluste. Mit einem letzten abschließenden roten Eintrag notiert er aber mit der 69 (-3) noch einmal eine Runde in den 60ern und beendet den spanischen Challenger auf Rang 20. “Es war in der Früh schon sehr windig heute. Das lange Spiel war sehr gut und ich hab gut geputtet, was angesichts der schweren Fahnenpositionen sehr wichtig war.”, so Manuel Trappel abschließend.

Lange Zeit vorne mit dabei

Für den ehemaligen Amateur Europameister begann das Turnier in Madrid nahezu nach Maß. Runden von 68 (-4) und 69 (-3) Schlägen brachten ihn in Schlagdistanz zu den Top 10. Am Freitag attackierte er dann sogar die Spitze, verlor auf der Runde aber den Rhythmus und wurde mit der 72 (Par) zurückgereicht. Die 69 (-3) am Samstag stellt sicher einen versöhnlichen Abschluss eines an sich starken Turnieres von Manuel Trappel dar.

Martin Wiegele bringt ebenfalls die 69 (-3) zum Recording und kann damit wie sein Landsmann noch etliche Ränge gutmachen. Der Routinier notiert auf seiner Schlussrunde vier Birdies und muss nur ein Bogey einstecken. Bei gesamt 8 unter Par verlässt er Spanien mit einem 32. Platz. “Heute wars vom Spiel her bei mir am Schlechtesten. Ich hab viele Blocks geschlagen, aber ein gutes Pitching hat mir einen vernünftigen Score bewahrt.”, so Martin Wiegele zu seiner letzten Runde in Spanien.

Das Turnier begann für den Erzherzog Johann Pro alles andere als nach Maß. Beim allgemeinen Birdiewettlauf brachte er am Mittwoch nur die 74 (+2) über die Ziellinie, spielte sich am Donnerstag mit der 68 (-4) aber noch über die Cutmarke. Nach zwei 69er (-3) Runden zum Abschluss blieb er den 60ern dann treu.

Etwas durchwachsen verlief das Turnier für Lukas Nemecz. Nach Runden von 73 (+1), 67 (-5) und 70 (-2) Schlägen, ist für ihn am Samstag nur die 72 (Par) machbar, die am Ende nur für Rang 41 reicht. Auch Lukas jüngerer Bruder Tobias Nemecz war in Madrid am Start. Er verpasste allerdings relativ deutlich den Cut.

Lokalmatador Elvira Nacho sichert sich den Sieg in seiner Heimat bei 21 unter Par. Der Spanier sorgt auch für das Highlight des Turnieres, als er am Finaltag auf der 5 (Par 5) sein 5er Eisen zum Albatros locht.

>> Leaderboard Challenge de Madrid

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In der Topregion

ZURICH CLASSIC OF NEW ORLEANS 2015 – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger spielt sich am Freitag mit einer weiteren fehlerlosen Vorstellung in Schlagdistanz zu den Top 10.

Bernd Wiesberger legt auch am Freitag bei den Zurich Classic of New Orleans eine fehlerfreie Vorstellung hin und spielt sich mit der 68 (-4) im TPC Louisiana in Schlagdistanz zu den Top 10.

“Am Freitag hab ich dank der frühen Startzeit frischere Grüns und ich hoffe, dass ich so um einige Putts mehr lochen kann.”, lautete die Ankündigung von Bernd Wiesberger nach dem ersten Spieltag in Avondale. Das Vorhaben geht zumindestens auf den ersten Bahnen noch nicht auf. Auf der 10 scrambelt er sich mit starkem Chip noch zu einem Par, danach legt er sich fast reihenweise gute Möglichkeiten auf, allein die Putts rollen des Öfteren nur um wenige Zentimeter an den Löchern vorbei.

Bann gebrochen

Ausgerechnet ein Monsterputt aus gut 11 Metern bringt dem Oberwarter dann auf der 17 (Par 3) den ersten Schlaggewinn der zweiten Runde ein. Danach spult er weiterhin grundsolides Golf ab und kommt nie in die Verlegenheit den Schlag wieder abgeben zu müssen. Am Par 5, der 2 fällt dann trotz Bunkerdrive und Annäherung ins Rough der nächste Putt zum Birdie, was ihn erstmals unter die Top 20 bringt.

Richtig kämpfen muss er danach auf der 3, als sein Abschlag am Par 3 etwas weit nach links geht. Der gefühlvolle Chip zum Wasser hin sitzt aber und der Parsave gelingt. Mit perfektem Eisen fast tot ans Loch spendiert ihm die 6 (Par 4) dann Birdie Nummer drei und er arbeitet sich immer weiter nach vor. Der würdige Abschluss der starken Performance gelingt mit weiterem lasergenauem Eisen auf der 9 (Par 3). Der Dreimeterputt fällt zur 68 (-4) was ihm Rang 21 einbringt.

Die Ausgangsposition könnte vor dem Moving Day kaum besser sein. Im Kampf um eine Temporary Membership auf der stärksten Golftour der Welt zählt jeder verdiente Dollar und jeder eingefahrene FedEx-Cup Punkt. Ein Top 10 Platz würde auch in der Weltrangliste weiterhin wertvolle Punkte einbringen. “Es war fast gleich wie gestern. Das lange Spiel war wieder grundsolide, nur die Putts wollten am Anfang wieder nicht fallen. Auf den Backnine hats dann geklappt und ich bin froh, dass ich die 68 reingebracht hab. Jetzt hoff ich natürlich auf ein starkes Wochenende.”, so Bernd nach der Runde.

Wegen Schlechtwetters konnte die zweite Runde noch nicht planmäßig beendet werden. Die Fortsetzung ist am Freitag für 15:00 MEZ geplant. Gleich darauf wird der Moving Day gestartet.

Angekommen

Bernd Wiesberger ist mit Hudson Swafford (USA), der nach der zweiten Runde bei 11 unter Par die Führung mit Boo Weekley (USA) (-3 nach 15) übernimmt, der einzige Spieler des gesamten Feldes, der nach 36 gespielten Bahnen noch keinen einzigen Schlagverlust hinnehmen musste. Auch die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. Bernd schlägt weiter und genauer ab und trifft in Folge auch mehr Grüns als der Durchschnitt. Einzig am Kurzgemähten ist nach wie vor etwas Luft nach oben.

Es scheint jedoch als wäre der Reiter’s Hotels Pro nun endgültig in Amerika angekommen. Nach Anlaufschwierigkeiten und zwei verpassten Cuts bescherte ihm wohl ausgerechnet das US Masters mit Rang 22 wieder die Selbstsicherheit. In Louisiana spielt er bislang seine größte Stärke aus. Er hält die Fehlerquote nicht nur gering sondern lässt erst gar keine Fehler zu und nimmt das eine oder andere Birdie mit. Bei der Nachbetrachtung muss man dennoch sagen, dass bislang in Avondale sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

>> SKY überträgt ab Donnerstag live, exklusiv und in HD aus New Orleans.

>> Leaderboard Zurich Classic of New Orleans

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Manuel Trappel

Am Rückzug

CHALLENGE DE MADRID 2015 – 3. RUNDE: Manuel Trappel verliert am Moving Day auf den Backnine komplett den Rhythmus und damit auch viele Ränge am Leaderboard.

Manuel Trappel verliert am Moving Day bei der Challenge de Madrid auf den Backnine den Rhythmus und auch viele Plätze im Klassement. Lukas Nemecz undMartin Wiegele sind klar im roten Bereich, frieren am Leaderboard aber fest.

Manuel Trappel geht als geteilter 13. in den Moving Day und hat die komplette Spitze breit vor sich aufgefächert. Dementsprechend motiviert verläuft auch der Start in die dritte Runde. Der Vorarlberger findet schon auf der 1 und der 3 die ersten Birdies und liegt so schnell innerhalb der Top 10. Mit einem weiteren roten Eintrag noch vor dem Wechsel auf die zweite Platzhälfte attackiert er die Spitzengruppe endgültig.

Doch so gut der Moving Day für den ehemaligen Amateur-Europameister begann, so schnell ist der Schwung auch wieder verflogen. Nach einer kleinen Parserie muss er auf der 14 und der 15 gleich zwei Bogeys in Folge notieren und tritt so am Leaderboard wieder den Rückzug an. Auch danach will der Rhythmus der vorderen Platzhälfte nicht mehr zurückkehren. Mit einem weiteren Schlagverlust gibt er sogar noch die zartrosa Runde aus der Hand und fällt mit der 72 (Par) bis auf Rang 29 zurück.

Knallrot steckengeblieben

Lukas Nemecz und Martin Wiegele kommen trotz klarer roter Runden im Klassement nicht vom Fleck. Nemecz liegt nach sechs Bahnen bereits bei zwei unter Par, fällt mit Bogeys danach aber wieder auf Level Par zurück. Erst gegen Ende gelingen noch zwei weitere Birdies. Trotz der 70 (-2) verliert der Steirer gleich sieben Plätze und nimmt den Finaltag vom 39. Rang aus in Angriff.

Martin Wiegele startet erneut mit einem Paukenschlag. Wie schon am Donnerstag leuchtet schon nach dem ersten Loch ein Eagle auf, das ihm früh etliche Ränge einbringt. Danach aber läuft er lange vergeblich Birdies nach und muss am Ende der ersten Platzhälfte sogar ein Bogey notieren.

Erst auf den Backnine fallen dann noch drei Putts zu roten Einträgen, wobei er auch ein zwischenzeitliches Bogey eintragen muss. Mit der 69 (-3) kommt aber auch er im Klassement kaum vom Fleck und liegt vor der letzten Runde auf dem 47. Platz. “Es war ganz okay heute. Der Start und das Finish waren gut, dazwischen war der Putter unterkühlt. Zumindestens hab ich heute auf der 18 zumindestens endlich mal ein Par notieren können.”, so Martin Wiegele zur 69.

Ruaidhri McGee (IRL) und Nacho Elvira (ESP) teilen sich die Führung bei gesamt 16 unter Par.

>> Leaderboard Challenge de Madrid

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Manuel Trappel

Blitzstart

CHALLENGE DE MADRID 2015 – 1. RUNDE: Manuel Trappel legt zum Auftakt in Madrid einen Blitzstart hin und verschafft sich eine gute Ausgangslage für die kommenden Tage.

Manuel Trappel erwischt bei der Challenge de Madrid mit der 68 (-4) einen starken Auftakt. Tobias Nemecz, Lukas Nemecz und Martin Wiegele müssen im El Encin Golf Hotel bei generell tiefen Scores am Donnerstag zulegen um den Cut zu stemmen.

Gleich der Start verläuft für Manuel Trappel mit einem Paukenschlag. Auf den Backnine gestartet fällt schon auf der 10 der erste Birdieputt. Mit perfektem Wedge locht er am Par 5 danach sogar aus 100 Metern zum Eagle und strahlt so mit früher Startzeit von Beginn an von weit oben am Leaderboard.

Auch auf zwei zwischenzeitliche Bogeys weiß er noch vor dem Turn die passende Antwort und kommt bei -3 nach 9 auf die Frontnine. Dort geht es dann zunächst in der gleichen Tonart weiter. Auf der 1 und der 3 notiert er bereits Birdie Nummer vier und fünf, ehe der Schwung etwas abreißt. Zwar fällt auf der 8 noch ein weiterer roter Eintrag, zwei Bogeys muss er aber auch noch verkraften. Mit der 68 (-4) schafft er sich aber als geteilter 16. eine starke Ausgangslage für die kommenden Tage.

“Das war heute super und ich bin echt zufrieden mit dem Auftakt. Der Birdie-Eagle Start war natürlich perfekt. Ich hab zwar auch einige Bogeys gemacht, aber das kann dir auf dem Platz hier schnell passieren. Ich bin aber immer sehr geduldig geblieben und hab auf meine Chancen gewartet.”, beschreibt Manuel Trappelseine erste Runde in Madrid.

Rückstand angehäuft

Weniger gut ergeht es den restlichen drei Österreichern beim Europa-Auftakt der Challenge Tour. Lukas Nemecz beginnt auf der hinteren Platzhälfte zwar souverän und findet auch ein Birdie, nach dem Turn aber häufen sich die Schlagverluste und er steht am Ende nur mit der 73 (+1) beim Recording, was ihm nach den ersten 18 Bahnen Rang 93 beschert.

Die Platzierung teilt er sich mit seinem jüngeren Bruder Tobias. Dem Challenge Tour Neuling ergeht es ähnlich wie Lukas. Er startet von der 1 weg, findet aber im Gegensatz zu Lukas auf den Frontnine die Birdies. Erst auf den zweiten neun Bahnen kommt er etwas ins Straucheln. Unter anderem muss er auch ein Doppelbogey notieren, was auch bei ihm in der 73 (+1) und auf Platz 93 mündet.

Noch etwas durchwachsener startet Routinier Martin Wiegele. Nach den vorderen neun Löchern liegt er sogar bei 2 unter Par, ehe er zu Beginn der Backnine drei Bogeys notiert und so zurückfällt. Kurz vor Ende gleicht er auf der 17 mit Birdie Nummer vier sein Tagesergebnis wieder aus, muss am abschließenden Par 5 aber eine Doublette eintragen. Nach der 74 (+2) rangiert er nur auf Rang 116.

“Ich hab viel besser gespielt als es das Ergebnis aussagt. Es war am Nachmittag viel windiger und die Grüns sind relativ schlecht geworden. Auf der 18 hab ich bei vollem Gegenwind hinter die Fahne geschlagen, der Ball ist schlecht aufgekommen und dann wars eine unmögliche Bunkerlage. Von dort aus ist er dann ins Wasser und zwei Putts später war das Doppelbogey perfekt.”, erklärt Martin Wiegele sein Schlussloch und die vorherrschenden Bedingungen.

Die Führung sichert sich Lokalmatador Alfredo Garcia-Heredia, dem als einziger Spieler am Mittwoch die 64 (-8) aufgeht.

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Creolische Birdiepflicht

ZURICH CLASSIC OF NEW ORLEANS 2015 – VORSCHAU: Bernd Wiesberger steht ab Donnerstag in Louisiana in den Teeboxen und will an das starke Abschneiden beim US Masters nahtlos anschließen.

Bernd Wiesberger steht ab Donnerstag bei den Zurich Classic of New Orleans wieder in den Teeboxen. Auf der traditionell eher scorefreundlichen Wiese des TPC Louisiana wird der Burgenländer in dieser Woche seinen Birdiemotor auf Touren bringen müssen um nach dem US Masters erneut eine starke Platzierung einfahren zu können.

Dank einer Einladung steht Österreichs Paradegolfer nach einer Woche Heimaturlaub wieder in den USA am Start. Die Zurich Classic of New Orleans warten mit einem Rekordpreisgeld von gleich 6,9 Millionen US-Dollar auf. Eine gute Gelegenheit also um wichtige Dollar im Kampf um eine Temporary Membership einzustreifen.

Die nur unweit der Bayous gelegene Anlage des TPC Louisiana besticht dank der eher feuchten Bodenverhältnisse duch beißende Grüns, was dem Reiter’s Hotels Pro entgegen kommen sollte. Schlüssel zum Erfolg werden wohl die Schüsse ins Grün werden, wo der Oberwarter seine Genauigkeit mit den Eisen unter Beweis stellen muss. Im letzten Jahr lag die Cutmarke bei 1 unter Par. In etwa in diesem Bereich wird sich wohl auch heuer die gezogene Linie einpendeln. Seung-Yul Noh (KOR) triumphierte 2014 bei gesamt 19 unter Par.

Doppelte Gefahr

Golfer versuchen generell Wasser eher zu meiden. Auf der creolischen Par 72 Wiese kommt aber noch eine weitere Gefahr bei den Wasserhindernissen hinzu. Alligatoren bevölkern den TPC Louisiana in unzählbaren Mengen. Zwar sind die urtümlichen Echsen eher tiefenentspannt und Menschen absolut gewöhnt, Respekt sollte man von den Spitzenprädatoren der Sumpfgebiete aber allemal mitbringen. Szenen wie >> diese aus der Vergangenheit werden wohl auch heuer wieder an der Tagesordnung sein.

Nach den zuletzt eher trockenen Wochen in Louisiana, liest sich der Wetterbericht eher ernüchternd. Jeden Tag besteht die Gefahr auf Gewitter, was wohl die eine oder andere Verzögerung möglich erscheinen lässt. Bernd geht am Donnerstag mit später Startzeit mit Gonzalo Fernandez-Castano (ESP) und Eric Axley (USA) von der 1 aus ab 20:00 MEZ auf die erste Runde.

>> Leaderboard Zurich Classic of New Orleans

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Jim Furyk

Der 17. Streich

RBC HERITAGE 2015 – FINAL: Jim Furyk bezwingt am Finaltag Kevin Kisner erst am zweiten Extraloch und feiert seinen 17. Sieg auf der PGA Tour.

Jim Furyk (USA) schlägt bei den RBC Heritage Kevin Kisner (USA) erst im Playoff am zweiten Extraloch und feiert im Harbour Town GL seinen insgesamt 17. Sieg auf der PGA Tour. Troy Merritt (USA) kann am Finaltag mit den tiefen Scores nicht ganz mithalten und muss weiter auf seinen ersten vollen Erfolg warten.

Das Rezept von Troy Merritt klang vor dem Finaltag recht einfach. “Ich muss einfach souveräne Pars spielen, das eine oder andere Birdie notieren und dann müssen mich die Verfolger erstmal einholen””, so der Führende nach drei Runden. Richtig aufgehen soll der Plan von Merritt dann am Sonntag aber nicht. Seine insgesamt dritte 69 (-2) der Woche ist am Ende als 3. um zwei Schläge zu wenig um mit in die Entscheidung eingreifen zu können.

Diese machen sich Jim Furyk und Kevin Kisner in South Carolina aus. Kisnerpostet die 64 (-7), Furyk gar die 63 (-8) aufs Leaderboard, was beide bei einem Gesamtscore von 18 unter Par ins Clubhaus kommen lässt. Damit muss in Hilton Head Islands eine Playoff-Entscheidung den Sieger ermitteln.

Diese Verläuft weiterhin auf extrem hohem Niveau. Zunächst lochen beide zum Birdie auf der 18 (Par 4), ein Loch weiter vorne ist es dann Furyk, der seine große Puttstärke einmal mehr unter Beweis stellt. Am Par 3, der 17 legt er sich mit starkem Eisen die Chance zum Sieg auf und lässt sich diese nicht nehmen. Das zweite Birdie am zweiten Extraloch ist am Ende um eines zuviel für Local HeroKevin Kisner. Furyk feiert damit seinen insgesamt bereits 17. Sieg auf der US PGA Tour.

“Ich kann mir keinen besseren Platz vorstellen um diese sieglose Zeit endlich zu beenden. Das ist einer meiner liebsten Plätze, ich liebe es hier zu spielen. Als ich 2010 das letzte Mal in Tampa gewonnen hab war ich zwar natürlich happy, aber eigentlich sehr erleichtert. Hier ist es für mich eigentlich jetzt keine Erleichterung sondern einfach nur Genuss. Das fühlt sich richtig gut an.”, so Furyk nach seinem ersten Sieg seit 2010.

US Masters Champion Jordan Spieth (USA) wird nach der abschließenden 70 (-1) geteilter 11.

>> Leaderboard RBC Heritage

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