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Ernüchternde Vorstellungen

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka und Matthias Schwab verpassen im Quail Hollow Club nach ernüchternden Auftritten klar den Cut und gehen beim 20 Millionen Event in North Caroline leer aus.

Sepp Straka hatte zum Auftakt im Quail Hollow Club einige Mühe richtig den gesuchten Rhythmus zu finden und lag zwischenzeitlich nach etlichen Fehlern bereits abgeschlagen im Feld zurück. Rechtzeitig fand der Longhitter aber noch den Resetknopf und kämpfte sich mit einem starken Finish noch zur 72 (+1), womit er mit lediglich einem Schlag Rückstand auf die erwartete Cutmarke in den Freitag startet.

Am anfänglichen Par 5 der 10 biegt zwar der Drive zu weit nach links ab, womit er sich der erhofften Birdiechance beraubt, mit grundsätzlich sehr soliden Pars startet der gebürtige Wiener aber sehr souverän in den zweiten Spieltag und kommt so angesichts der etwas höher angesiedelten Scores auch der Cutmarke bereits immer näher.

Am kurzen Par 4 der 14 treibt er sich dann mit etwas verzogenem Abschlag den Puls doch ziemlich in die Höhe, da der Putter aus drei Metern jedoch mitspielt, kann er den ersten Schlagverlust noch abwenden. Stark knallt er am darauffolgenden Par 5 dann die Attacke aufs Grün und sackt in Folge das erste Birdie ein. Über die gezogene Linie zieht er jedoch vorerst nur kurzfristig, da ihn gleich danach der Putter im Stich lässt und ihm aus 13 Metern ein Dreiputtbogey aufs Auge drückt.

Noch vor dem Turn wird es auf der 18 dann noch unangenehmer, denn nach eingebunkertem Drive schickt er die Annäherung in den Creek baden und da der Bogeyputt schließlich auch noch am Loch vorbeikriecht, erschwert er sich die Cut-Aufgabe vor den letzten neun Löchern mit einem Doppelbogey doch erheblich. Nach einer ausgelassenen Großchance auf der 1 tritt er sich nach weiterem versandeten Drive auf der 3 das nächste Bogey ein und da sich nach knapp verfehltem Grün auch auf der 5 das Up & Down nicht ausgeht, ist der Missed Cut wohl endgültig Gewissheit.

Am Par 5 der 7 und der 8 holt er sich zwar nach gelungener Grünattacke bzw. starkem Pitch noch zwei Birdies ab, angesichts der zahlreichen Fehler zuvor, stellen diese jedoch nur noch Schadensbegrenzung dar. Nach einem wild verzogenen Drive muss er dann auch auf der 9 noch einen Fehler einstecken und steht so am Ende nur mit der 74 (+3) beim Recording, womit er klar und deutlich den Sprung in die Preisgeldränge verpasst.

Nächste 76

Matthias Schwab hatte am Donnerstag in North Carolina etlichen Sand im Getriebe, denn reihenweise steuerte der Rohrmooser am ersten Spieltag die Bunker an und stand am Ende nur mit einer äußerst durchwachsenen 76 (+5) wieder beim Recording. Um am Freitag die Cuthürde tatsächlich noch nehmen zu können, wird der Schladming-Pro wohl einen absoluten Traumtag benötigen.

Nahezu nahtlos knüpft er in den Morgenstunden dann an die Auftaktperformance an, denn nach starkem Drive bunkert er sich neben dem Grün ein und da danach der Zweimeterputt nicht fallen will, hat er prompt das erste Bogey des zweiten Spieltages picken. Auch danach ist er immer wieder in den Sandhindernissen unterwegs, schafft es jedoch vorerst noch weitere Fehler zu vermeiden.

Am Par 3 der 6 vermeidet er dann zwar den Bunker, nach verfehltem Grün geht sich das Up & Down jedoch nicht mehr aus und mit dem zweiten Bogey des Tages ist endgültig die Luft draußen, was sich schmerzvoll am Par 5 danach bemerkbar macht, denn mit gleich drei Wasserbällen geht sich sogar nur eine 9 aus, womit er endgültig sogar bis ans Ende des Klassements durchgereicht wird.

Kurzzeitiger Hoffnungschimmer

Nur kurzzeitig kann er sein Spiel dann konsolidieren, bis er auf der 12 mit einem weiteren versandeten Approach immer tiefer in den Plusbereich abrutscht. Erst gegen Ende der Runde kommt er dann noch ins Rollen, denn nach starker Attacke holt er sich zunächst am drivebaren Par 4 der 14 das erste Birdie ab und chippt danach am Par 5 kurzerhand sogar zum Eagle ein.

So schnell der Schwung kam, so rasch verfliegt er jedoch auch wieder, wie die nächsten Fehler nach verpasstem Sand Save auf der 16 und vergeblichem Scrambling am Par 3 der 17 unterstreichen. Am Schlussloch holt er sich dann zwar mit einer der besten Annäherungen der ersten beiden Tage noch ein abschließendes Birdie ab, mehr als eine weitere 76 (+5) ist so aber nicht zu holen, womit er den Cut klar und deutlich verpasst.

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Schwarzer Auftakt

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka hat zum Auftakt einigermaßen zu kämpfen, arbeitet sich aber dank eines starken Finishes noch zur 72 (+1) und ist damit an der gezogenen Linie dran. Matthias Schwab findet auch im Quail Hollow Club nicht zu seinem Spiel und liegt nach einer 76 (+5) ziemlich abgeschlagen im Feld zurück.

Zwei Wochen Regenerations- und Trainingspause und am Montag noch die Feier zum 30. Geburtstag gönnte sich Sepp Straka um jetzt bei der Wells Fargo Championship auf die PGA Tour zurückzukehren. Am Klassiker von Quail Hollow gehen erstmals 156 Kontrahenten bei einem der 20 Millionen Dollar-Events an den Start. Zum 20. Mal treibt die Tour ihre Stars in Quail Hollow im Finish über die berüchtigte „Green Mile“, wo zumeist die Entscheidung fällt, wie zufrieden man seine Scorekarte nachher betrachtet. Mit einem 54. Platz und einem verpassten Cut war der Kurs in Charlotte bislang noch kein wirklich gutes Pflaster für den Wiener.

Auch in diesem Jahr erwischt es ihn gleich auf der schwierigen 1, da er sich nach eingebunkertem Drive am langen Eröffnungsloch nicht mehr zum Par scramblen kann. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar sofort und kratzt dank starkem Kurzspiel auf der 3 noch ein wichtiges Par, echte Birdiechancen wollen sich in der frühen Phase des Turniers jedoch noch keine ergeben. Am Par 5 der 7 knallt er dann nach starkem Drive den Ball ohne Mühe aufs Grün und legt sich so sogar die Eaglechance auf. Der Adler landet zwar nicht, der scoretechnische Ausgleich stellt so jedoch keinerlei Problem mehr dar.

Allerdings stellt ihm gleich das darauffolgende kurze Par 4 der 8 ein Bein, da er nach starkem Drive den Chip nicht über die False Front bringt und so prompt wieder abrutscht. Des Schlechten nicht genung marschiert er auf der 9 von Bunker zu Bunker, rollt im Anschluss den Parputt am Loch vorbei und biegt so sogar nur bei 2 über Par auf die Backnine ab. Die zähe Phase endet auch danach weiterhin nicht, denn am Par 5 der 10 hat er aus 1,5 Metern die Chance wieder gegenzusteuern, bringt den Ball jedoch nicht im Loch unter.

Starkes Finish

Das rächt sich kurz danach auf der 12 wo er sich aus 21 Metern mit einem Dreiputt den nächsten Fehler eintritt und da er sich gleich danach am Par 3 der 13 aus dem Grünbunker nicht mehr zum Par retten kann, rutscht er sogar bereits auf 4 über Par zurück. Abfinden will er sich mit einer verpatzten Auftaktrunde aber eindeutig noch nicht und hat nach einiger Warterei in der 14. Teebox nach starkem Abschlag am drivebaren Par 4 sogar etwas Pech, dass der nahezu perfekte Chip nicht direkt zum Eagle im Loch verschwindet.

Das scheint den Birdiemotor gegen Ende noch einmal anzukurbeln, da er sich am Par 5 danach trotz eingebunkerter Grünattacke mit einem starken Viermeterputt gleich das nächste Birdie abholt. Der Putter glüht im Finish auch weiterhin, denn am anspruchsvollen Par 3 der 17 rollt er den Biridieversuch aus sechs Metern perfek ins Ziel und bringt so am Ende immerhin noch die 72 (+1) ins Ziel, womit er sich als 79. knapp hinter der erwarteten Cutlinie einreiht.

Verpatzter Start

Matthias Schwab hat an die Wells Fargo Championship nach dem Missed Cut im Vorjahr nicht die allerbesten Erinnerungen, allerdings wurde damals am TPC Potomac gespielt, weshalb er die berüchtige Wiese in Charlotte zum allerersten Mal heuer in Angriff nimmt. Der Start kann sich dann gleich richtig sehen lassen, denn trotz einer versandeten Grünattacke nimmt er vom Par 5 der 10 das anfängliche Birdie mit.

Nach einem soliden Par danach, lässt er auf der 12 den Birdieputt deutlich zu kurz und bringt in Folge auch den Putt zur 4 nicht im Loch unter, womit er recht rasch wieder auf Level Par zurückrutscht. Nach einer starken Rettungsaktion aus dem Grünbunker am Par 3 danach, bekommt er auch auf der 14 und dem Par 5 der 15 wieder Sand ins Getriebe. Dennoch legt er sich auf beiden Bahnen gute Birdiemöglichkeiten auf, die er aus etwa zwei Metern jedoch beide Male nicht verwerten kann.

Die Sandspiele finden auch danach kein Ende, denn auch auf der 16 bunkert er sich wieder ein, bringt zwar den Ball erneut sehenswert zur Fahne, doch wieder will der 14. Schläger im Bag aus zwei Metern nicht mitspielen, womit das zweite Bogey des Tages nicht mehr abzuwenden ist. Auf der 18 wird es dann noch vor dem Turn richtig unangenehm, da der Abschlag im kleinen Creek verschwindet und er am Ende so sogar das Doppelbogey einstecken muss.

Auch die Frontnine lassen sich mit einem verpassten Sand Save auf der 10 und einem weiteren Bogey auf der 12 alles andere als gut an. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar wieder, findet jedoch die gesamte Runde über kein weiteres Birdie mehr und muss sich so schlussendlich mit einer 76 (+5) abfinden, womit er als etwa 134. bereits abgeschlagen im Feld zurück liegt. Tommy Fleetwood (ENG) erwischt mit einer 65 (-6) den besten Start und biegt als Führender in den zweiten Spieltag ab.

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Nachträgliches Geschenk?

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Sepp Straka will sich beim 20 Millionen Event im Quail Hollow Club nachträglich zum 30er beschenken. Matthias Schwab hofft auf einer der zähesten Wiesen des Tourkalenders wieder sein A-Game abrufen zu können.

Richtig ungewohnt mutete es an Vielspieler Sepp Straka gleich zwei Wochen lang in Folge nicht auf der PGA Bühne auf Hölzer, Eisen und Putter blicken zu können. Nach den zuletzt anstrengenden Wochen mit Match Play, Masters und Elevated Events war es aber klar, dass Österreichs Nummer 1 eine kleine Verschnaufpause einlegen musste. Noch dazu hatte der Longhitter genügend Grund zu feiern, denn am 1. Mai steckten zum ersten Mal gleich 30 Kerzen in der Geburtstagstorte.

Viel Zeit für Feierlichkeiten blieb jedoch trotz des runden Jubiläums nicht, denn zuletzt hatte er doch einigermaßen mit der Form zu kämpfen, wobei er vor allem im langen Spiel und rund um die Grüns reichlich Luft nach oben hatte. Mit zwei spielfreien Wochen und genügend Zeit zu regenieren und um den Fokus im Training richtig zu schärfen, soll es nun im Quail Hollow Club aber wieder besser laufen. Die Par 71 Wiese in Charlotte zählt zu den wohl anspruchsvollsten Terrains des gesamten Kalenders, wobei vor allem das Finish, die „Green Mile“, besonders heraussticht.

Enorm wichtig wird es dabei sein die wenigen wirklichen Birdielöcher bestmöglich nützen zu können, wobei es hier vor allem auf die Abschläge ankommen wird, denn aus dem recht zähen Rough wird es auf dem überlangen Geläuf enorm schwierig werden zumindest Pars auf die Scorecard kratzen zu können. Immerhin kennt der gebürtige Wiener den Platz bereits aus vergangenen Jahren, wobei er beim Debüt in der Saison 2018/19 noch am Cut scheiterte. Zwei Jahre danach schaffte er es auf der majorerprobten Wiese immerhin ins Wochenende und wurde am Ende 54.

Neu fokussieren

Wie schon die gesamte Saison über präsentierten sich auch die letzten Wochen bei Matthias Schwab wieder äußerst wechselhaft, denn nach einem Top 10 Ergebnis beim Teambewerb in New Orleans, scheiterte er als Einzelkämpfer vergangene Woche in Mexiko deutlich am Cut. Der 28-jährige sieht die Entwicklung seines Spiels jedoch weiterhin durchaus positiv und wird nicht müde zu betonen, dass nur noch Kleinigkeiten fehlen um wieder deutlich weiter vorne mitspielen zu können.

In Charlotte wäre nun der absolut perfekte Zeitpunkt um genau dies in die Tat umzusetzen, denn derzeit rangiert er nur auf Rang 121 im FedEx-Cup und somit gerade noch in den Tourkartenrängen für kommende Saison. Mit einem starken Auftritt in North Carolina könnte er nicht nur in der Jahreswertung einiges an Boden gutmachen, auch in der Weltrangliste würde er wohl einen sehenswerten Sprung hinlegen, da das Turnier klarerweise mit etlichen absoluten Topspielern, wie etwa Titelverteidiger Max Homa (USA) bestens besetzt ist.

Anders als bei seinem Landsmann stellt der Platz jedoch für ihn jedoch zumindest auf der PGA Tour Neuland dar, weshalb es in den Trainingsrunden vor allem darauf ankommen wird die zahlreichen Fallen des Quail Hollow Clubs bestmöglich ausmachen zu können. Der Wetterbericht verspricht an den ersten beiden Spieltage nahezu perfektes Golfwetter, am Wochenende könnte sich jedoch der eine oder andere Regenschauer als kleiner Spielverderber erweisen.

 

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Matthias Schwab

Deutlich verpasst

MEXICO OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab bringt auch am Freitag am Norman Signature Course von Nuevo Vallarta nur eine 72 (+1) zu Papier und scheitert damit klar und deutlich am Wochenendeinzug.

Matthias Schwab wusste zum Auftakt auf den Frontnine durchaus mit guter Birdiequote zu überzeugen, bremste sich jedoch kurz vor dem Turn mit einem Doppelbogey selbst aus und fand auf der restlichen Runde nicht mehr wirklich zu seinem Spiel, was am Ende nur in einer 72 (+1) mündete. Mit Rückstand auf die erwartete Cutmarke gilt es am Freitag nun Boden gutzumachen. Immerhin könnte die frühere Startzeit dem Steirer etwas in die Hände spielen.

Gleich auf der 10 treibt er sich dann aber den Puls in die Höhe, denn der erste Abschlag zieht zu weit nach rechts und verschwindet schließlich im H2O. Dank einer richtig starken Annäherung kratzt er aber am Ende noch das anfängliche Par auf die Scorecard. Am darauffolgenden Par 3 findet der Teeshot dann zwar das Grün, dafür streikt der Putter und brummt ihm aus knapp 16 Metern mit einem Dreiputt das erste Bogey auf.

Kurze Eagle-Hoffnung

Die Probleme reißen auch danach nicht ab, da er sich auf der 12 nach einem Abschlag in den Roughstreifen rund um den Fairwaybunker die Birdiechance verbaut und so der Cutlinie nicht näher kommt. Nachdem auch das nächste Par 5 mit verschobenem Zweimeterputt ungenützt verstreicht, deutet nach der 16 mit dem nächsten Bogey mittlerweile doch vieles auf ein freies Wochenende hin. In dieser Tonart geht es auch munter weiter, denn am Par 3 der 17 ist auch ein Meter für den 14. Schläger im Bag zuviel.

Dennoch gibt er sich noch vor dem Turn etwas Hoffnung auf ein Comeback, denn nach starker Grünattacke erwärmt sich langsam auch das Gerät fürs Kurzgemähte und lässt aus sieben Metern den Adler auf die Scorecard landen. Anknüpfen kann er daran jedoch auf den Frontnine nicht und da es sich nach weiterem verpassten Up & Down am Par 3 der 5 der nächste Fehler bequem macht, ist trotz zweier Birdies danach der Zug ins Wochenende endgültig abgefahren.

Da er sich zum Abschluss noch ein Bogey eintritt, leuchtet am Ende sogar nur die 72 (+1) aus, womit er den Cut in Mexiko klar und deutlich verpasst.

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Besseres ausgerechnet

MEXICO OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab weiß zwar mit früher Birdiequote zu überzeugen, bremst sich am Norman Signature Course mit einem Doppelbogey kurz vor dem Turn aber selbst aus und muss am Ende sogar mit einer 72 (+1) leben, was ihn einmal mehr heuer bereits mit einem Rückstand auf die erwartete Cutmarke in den zweiten Spieltag starten lässt.

Matthias Schwab betritt in Vallarta bei der Mexiko Open Neuland, eines der für ihn neuen Turniere. Jon Rahm ist der Titelverteidiger am Greg Norman Signature Course, mit Tony Finau oder Wyndham Clark als Mitfavoriten. Die schnellen Grüns sind vor allem bei Wind schwierig anzuspielen, was der Steirer in den Trainingsrunden unbedingt austesten muss. Sepp Straka pausiert eine weitere Woche.

Gleich auf der 1 klinkt sich der Steirer am Nachmittag in den allgemeinen Birdiereigen ein, denn nach perfektem Drive legt er die Annäherung bis auf drei Meter zur Fahne und lässt sich die Chance nicht vom Putter nehmen. Zwar rutscht er nach verzogenem Drive und verpasstem Up & Down prompt wieder auf Level Par zurück, knallt auf der 3 den Approach aber bis auf einen Meter zum Loch und lässt den Fehler so prompt wieder in Vergessenheit geraten.

Doppelbogey als Rhythmusbremse

Erst danach wandern auch die ersten Pars auf die Scorecard, bis er am Par 5 der 6 wieder den Putter auf Temperatur bekommt und sich aus vier Metern sein bereits drittes Birdie abholt. Das bringt den Rohrmooser auch sichtlich wieder richtig ins Rollen, denn am drivebaren Par 4 danach parkt er den Ball sehenswert am Grün und pusht sich nach sicherem Zweiputt bereits auf 3 unter Par. Nach einer starken Rettungsaktion auf der 8 wird es am Par 3 der 9 richtig unangenehm, denn ein verzogenes Eisen und ein Drop hinterher münden sogar im Doppelbogey.

Die Doublette bremst auch sichtlich den bis dahin durchaus ansehnlichen Rhythmus. Zwar nimmt er auf den ersten Bahnen der Backnine Pars mit, am nächsten Par 3 geht sich mit einem Dreiputt vom Vorgrün aber erneut nur ein Bogey aus. Ein Par 5 Birdie nach nur knapp zu kurzer Attacke nährt dann noch einmal die Hoffnung, ein schwarzes Finish mit zwei verpassten Up & Downs auf der 16 und dem dem letzten Par 3 der 17 lässt am Ende aber nur eine 72 (+1) zu, was ihn von Platz 100 mit bereits zwei Schlägen Rückstand auf die erwartete Cutmarke in den Freitag starten lässt.

Austin Smotherman (USA) diktiert nach einer 63 (-8) das Tempo.

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Matthias Schwab

Neuland in Mexiko

MEXICO OPEN – VORSCHAU: Matthias Schwab betritt mit den Norman Signature Course in Nuevo Vallarta für ihn Neuland und hofft in den Trainingsrunden das richtige Rezept für den durchaus trickreichen Platz finden zu können.

Matthias Schwab hat sich vergangene Woche beim 2er Teambewerb in New Orleans mit Vincent Norrman (SWE) eindeutig den richtigen Partner gesucht, denn gemeinsam stürmten die beiden mit Rang 9 zu einem Topergebnis, womit sich der Rohrmooser im FedEx-Cup Ranking auch auf Platz 117 verbesserte. In den „richtigeren“ Gefilden der Tourkartenränge unterwegs, hofft er nun als Einzelkämpfer an die gezeigte Leistung von Louisiana anknüpfen zu können.

Den Vorteil der Platzkenntnis hat er in dieser Woche jedoch nicht, denn der Kurs stellt für ihn absolutes Neuland dar. Das Par 71 Terrain in Nuevo Vallarta zählt zwar nicht den zu schwierigsten Wiesen des Tourkalenders, der Platz kann sich bei windigeren Verhältnissen jedoch durchaus trickreich spielen, was auch die Annäherungen um etliche Stufen schwieriger macht. Somit ist vor allem Genauigkeit vom Tee gefragt um sich gute Ausgangslagen geben zu können. Auch im Kurzspiel könnte es durchaus sein, dass Matthias das eine oder andere Mal zaubern muss um nicht scoretechnische Probleme zu bekommen.

Das Wetter dürfte in dieser Woche jedoch perfekt mitspielen, denn nach derzeitiger Prognose sollten weder Regenfälle noch Gewitter ein Problem darstellen. Mit rund 30 Grad Celsius und einem Mix aus Sonne und Wolken könnten die Spieler absolut perfekte Verhältnisse serviert bekommen. Titelverteidiger beim 7,7 Millionen Dollar Event ist Masters-Champion Jon Rahm (ESP). Los geht es dür den einzigen Österreicher im Feld – Sepp Straka steigt kommende Woch im Quail Hollow Club wieder in den Tourzirkus ein – am Donnerstag erst mit später Startzeit um 20:56 MEZ von der 1 weg.

 

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Fehlerlos ins Wochenende

ZURICH CLASSIC – 2. RUNDE: Matthias Schwab und Vincent Norrman lassen sich am Freitag in den Foursomes nicht einmal von einem Gewitter aus der Ruhe bringen und stürmen im TPC Louisiana mit einer fehlerlosen 67 (-5) in aussichtsreicher Position auf Platz 9 ins Wochenende.

Matthias Schwab zeigte mit Spielpartner Vincent Norrman zum Auftakt in den Fourballs eine durchwegs ansprechende Leistung, denn das austro-schwedische Duo arbeitete sich im TPC Louisiana zu einer 64 (-8) und startet so mit lediglich drei Schlägen Rückstand auf die Spitze in die freitäglichen Foursomes. Im Klassischen Vierer müssen die beiden nun beweisen, wie gut sie sich wirklich ergänzen um auch weiterhin an den absoluten Spitzenrängen dranbleiben zu können. Bei nur einem Schlag Puffer auf die erwartete Cutmarke ist darüber hinaus auch nicht wirklich viel Raum für etwaige Fehler vorhanden.

Zu Beginn finden sich die beiden durchwegs gut zurecht, denn nach einem soliden anfänglichen Par zirkelt Matthias nach versandeter Grünattacke seines Partners den Ball perfekt zur Fahne, womit ein schnelles erstes Birdie auf die Habenseite wandert. Nur kurz müssen sich die beiden in Geduld üben, ehe Norrman dem Steirer auf der 13 mit einer starken Annäherung die nächste Chance eröffnet, die Matthias aus zwei Metern perfekt zu verwerten weiß. Auch danach zeigt das Duo durchwegs souveränes Golf, wenngleich sich noch keine weiteren wirklich guten Birdiechancen ergeben wollen.

Aussichtsreiche Position

Kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine drückt Matthias am Par 5 der 18 dank eines starken Chips seines Partners aus 1,5 Metern das Tagesscore auf 3 unter Par, womit die beiden weiterhin voll in Schlagdistanz zur Spitze bleiben. Im stärker werdenden Regen lassen der Schladming-Pro und Norrman auch danach nichts weiter anbrennen und da der Schwede auf der 4 aus fünf Metern zum nächsten Birdie stopft, leuchtet beim Tagesscore mittlerweile sogar bereits -4 auf.

Auf der 5 legt der Korn Ferry Tour Aufsteiger noch die Annäherung aufs Grün, ehe ein herannahendes Gewitter für eine Unterbrechung sorgt. Nach langer Warterei fehlen dem Birdieputt des Österreichers am Ende nur wenige Zentimeter zum nächsten Erfolgserlebnis. Nachdem der Steirer danach am letzten Par 5 den Abschlag einbunkert geht sich zwar das erhoffte Erfolgserlebnis nicht aus, dafür aber legt er am abschließenden Par 3 den Teeshot bis auf einen Meter zur Fahne und nimmt Norrman so den Druck vom Putter.

Schlussendlich marschieren die beiden mit einer fehlerlosen 67 (-5) zurück ins Clubhaus, schrauben ihr Score so auf 13 unter Par und stemmen damit nicht nur ohne jegliche Schwierigkeiten den Cut, sondern wahren als 9. zur Halbzeit auch klar die Chance auf ein Topergebnis. „Wir haben beide heute wieder gutes Golf gespielt. Die zweistündige Gewitterunterbrechung war zwar nicht angenehm, aber wir haben danach wieder rasch zu unserem Spiel gefunden. Wir freuen uns jetzt schon auf ein gutes Wochenende“, fällt das Fazit des bisherigen Turniers verständlicherweise positiv aus.

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Gute Figur abgegeben

ZURICH CLASSIC – 1. RUNDE: Matthias Schwab und Vincent Norrman (SWE) geben zum Auftakt in den Bestballs eine durchwegs gute Figur ab, bringen sich mit einer 64 (-8) klar auf Cutkurs und starten im TPC Louisiana mit nur drei Schlägen Rückstand auf das Führungsduo in den freitäglichen Foursomes. „Wir haben gutes Golf gespielt und haben uns bis auf ein Loch sehr gut ergänzt. Mit der Ausgangsposition nach der ersten Runde sollten wir den Cut ins Wochenende schaffen“, denkt der Rohrmooser erst gar nicht an ein mögliches vorzeitiges scheitern am Cut.

Gemeinsam statt Einsam punkten, so das einzigartige Motto auch heuer bei der Zurich Classic, dem einzigen Teambewerb, der FedExCup-Punkte ausspielt. Matthias Schwab geht gemeinsam mit Vincent Norrman, dem schwedischen Korn Ferry Tour-Aufsteiger, an den Start. Gespielt wird in Fourballs und Foursomes um 400 FedExCup-Punkte für den Sieger sowie ein Gesamtpreisgeld von 8,6 Millionen Dollar.

Matt Fitzpatrick (ENG) kommt als frisch gebackener Turniersieger aus Hilton Head Island angereist und bildet mit seinem Bruder Alex ein Team. Titelverteidiger Cantlay / Schauffele sind neben Homa / Morikawa und Horschel / Burns (alle USA) die Mitfavoriten in einem nach Masters und Heritage überraschend stark besetztem Feld.

Gleich zu Beginn ist Matthias Schwab dann hellwach, denn nach starker Annäherung lässt er sich auf der 1 die Birdiechance nicht vom Putter nehmen und nachdem beide am darauffolgenden Par 5 das Birdie notieren, rangiert das Zweiergespann nach nur zwei gespielten Löchern bereits klar im roten Bereich. Nach starker Rettungsaktion von Matthias aus dem Grünbunker zum Par am ersten Par 3, kommt schließlich Vincent Norrman immer besser ins Spiel und drückt danach mit einem Birdierun richtig aufs Tempo, denn mit roten Einträgen auf der 4, der 6 und dem Par 5 der 7 pusht er das Duo sehenswert weiter nach vor.

Gut zu Ende gebracht

Am Par 3 der 8 ist dann der Rohrmooser wieder zur Stelle, stopft aus sechs Metern zum nächsten Birdie und zeigt so eindrucksvoll, dass sich die beiden zumindest in der frühen Phase des Turniers bestens ergänzen. Auch die zweiten Neun lassen sich durchaus gut an, denn mit dem nächsten Birdie am Par 5 der 11 kommen langsam aber sicher auch die Top 10 ins Blickfeld. Nur kurz gönnen sich die beiden eine Verschnaufpause, ehe Matthias aus vier Metern gleich das nächste Erfolgserlebnis auf die Scorecard zaubert.

Danach schläft das Spiel der beiden jedoch einigermaßen ein und da Norrman am Par 3 der 17 wassert und Matthias nach knapp gemisstem Grün das Par nicht mehr kratzen kann, leuchtet sogar spät noch ein Bogey auf, dass die beiden am Par 5 Schlussloch jedoch wieder egalisieren können. Mit der 64 (-8) legen Matthias Schwab und Vincent Norrman einen durchaus gelungenen Start hin und starten als 14. und mit nur drei Schlägen Rückstand auf die Leader Wyndham Clark und Beau Hossler (beide USA) in die freitäglichen Foursomes.

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Chance in den Bayous

ZURICH CLASSIC – VORSCHAU: Matthias Schwab geht mit Spielparnter Vincent Norrman (SWE) im TPC Louisiana auf Birdiejagd und hofft beim Teambewerb in den Bayous bei New Orleans auf eine starke Woche, womit er sich in Sachen Tourcard etlicher Sorgen entledigen könnte.

So richtig rund läuft es bei Matthias Schwab in dieser Saison auch weiterhin nicht, denn das Top 10 Resultat in der Dominikanischen Republik konnte er vergangene Woche beim 20 Millionen Dollar Event in South Carolina mit einem verpassten Wochenende nicht bestätigen. Damit rangiert der Rohrmooser in der Jahreswertung derzeit nur hinter den prognostizierten Tourkartenrängen für kommende Saison. Viel fehlt jedoch nicht um sich wieder in die „gemütlicheren“ Ranglistengefilden zu arbeiten und womöglich kommt der Teambewerb in New Orleans so für ihn gerade zur richtigen Zeit.

Traditionell wird im TPC Louisiana in 2er Teams gespielt, wobei zunächst am Donnerstag die Fourballs auf dem Programm stehen, wo jeder Spieler seinen Ball spielt und der bessere Score in die Wertung wandert. Am Freitag steht dann der Klassische Vierer auf dem Programm, ehe nur noch die Top 33 Teams ins Wochenende aufsteigen, wo danach noch einmal in Fourballs und Foursomes gespielt wird. Zwar zählt das Turnier nicht für die Weltrangliste, sehr wohl jedoch für den FedEx-Cup, denn jeder der beiden siegreichen Spieler erhält 400 Ranglistenpunkte und alle Benefits die mit einem Sieg auf der PGA Tour einhergehen.

Den Platz kennt der Schladming-Pro immerhin bereits aus dem Vorjahr als er mit Partner Doug Ghim (USA) den Cut stemmte und am Ende einen 32. Platz mitnehmen konnte. Mit dem Wissen welche Stellen man im TPC Louisiana besser meiden sollte und mit Vincent Norrman als neuen Kollegen an der Seite soll es in dieser Woche deutlich weiter nach vorne gehen. Der Wetterbericht verspricht zum Auftakt und am Sonntag bestes Golfwetter, am Freitag und Samstag könnte es in den Sümpfen bei Avondale jedoch feuchter zur Sachen gehen, da teils recht heftige Wolkenbrüche prognostiziert sind.

Titelverteidiger beim 8,6 Millionen Dollar Event sind Xander Schauffele und Patrick Cantlay (beide USA), die vergangenes Jahr am Donnerstag in den Fourballs sogar eine 59 (-13) aufs Tableau knallten. Sepp Straka legt nach den zuletzt anstrengenden Wochen eine Pause ein und wird erst beim nächsten Elevated Event im Quail Hollow Club ab 4. Mai wieder zur Hölzern, Eisen und Putter greifen.

 

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Matthias Schwab

Nichts mitgenommen

RBC HERITAGE – 2. RUNDE: Matthias Schwab lässt in Harbour Town zu viel auf den Grüns liegen und scheitert mit einer 71 (Par) am Sprung ins Wochenende. Sepp Straka kann bei Ryder Cup Captain Luke Donald (ENG) keinen Eindruck schinden und verpasst den Cut klar und deutlich.

Matthias Schwab legte am Donnerstag Vormittag einen richtig wilden Ritt hin, denn nach zähen anfänglichen Problemen lag er bereits weit zurück, kämpfte sich am Ende aber immerhin noch zu einer 72 (+1), womit das rettende Cut-Ufer in nicht allzu weiter Ferne liegt. Am Freitag wird der Schladming-Pro jedoch eine deutliche Steigerung realisieren müssen um beim 20 Millionen Event nicht leer auszugehen.

Der Beginn kann sich gleich einmal sehen lassen, denn nach starkem Abschlag legt er die Annäherung bis auf 1,5 Meter zur Fahne und lässt sich die Chance aufs anfängliche Birdie nicht vom Putter nehmen. Nachdem er es verabsäumt am darauffolgenden Par 5 gleich weiter nachzulegen, wird es am Par 3 der 4 dann erstmals unangenehmer, da er sich nach verfehltem Grün nicht mehr zum Par scramblen kann und so recht früh wieder auf den Ausgangspunkt zurückrutscht.

Den Fehler steckt er aber bestens weg und holt sich gleich am Par 5 danach mit Chip und Putt das nächste Birdie ab. Erneut macht er sich dann aber auf den kurzen Bahnen das Leben unnötig schwer, denn mit einem Dreiputtbogey geht es erneut auf Level Par zurück. Mit Pars macht er zu Beginn der zweiten neun Bahnen dann zwar nichts verkehrt, kommt so der Cutlinie jedoch verständlicherweise nicht näher.

Nicht nur, dass er die gesamte zweite Platzhälfte über vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterherläuft, lässt ihn dann noch dazu der Putter auf einem weiteren Par 3 im Stich und lässt ihn mit dem nächsten Dreiputt sogar in den Plusbereich abdriften. Am Schlussloch sorgt er zwar mit einem eingelochten Bunkerschlag zum Birdie noch für ein Highlight, mehr als die 71 (Par) geht sich so aber nicht aus, womit er klar am Cut scheitert. Die nächste Chance ergibt sich für den Rohrmooser aber bereits kommende Woche, wenn er beim Teambewerb in New Orleans wieder in den Teeboxen stehen wird.

Klar am Cut vorbei

Sepp Straka hatte noch deutlich härter zu kämpfen als sein Landsmann, denn der Longhitter der in Harbour Town vergangenes Jahr nur hauchdünn ein Stechen verpasste und starker 3. wurde, schlitterte sogar in eine 76 (+5). Mit dem Cut bereits satte sechs Schläge weit entfernt gibt es am Freitag Vormittag für ihn nur eine Devise: Vollgas!

Auf den ersten beiden Bahnen ergeben sich dann auch gleich kleine Birdiemöglichkeiten, die er aus sieben, fünf bzw. zehn Metern jedoch noch ungenützt verstreichen lässt. Am Par 3 der 4 kommt dann der 14. Schläger im Bag aber erstmals auf Temperatur, denn aus fünf Metern wandert schließlich das erste Birdie am Freitag auf die Habenseite. Nachlegen kann er jedoch nicht und da der Teeshot am Par 3 der 7 deutlich zu weit nach links segelt und er sich in Folge nicht mehr zum Par scramblen kann, rutscht er sogar wieder auf Even Par zurück.

Das scheint auch richtiggehend den bislang souveränen Rhythmus zu brechen, denn auf der 8 bleibt gleich der nächste Abschlag zu weit auf der linken Seite, was den Longhitter sogar zum Droppen zwingt. Am Ende leuchtet gleich der nächsten Fehler auf, den er aber immerhin mit einem sehenswerten Putt auf der 9 noch vor dem Turn wieder egalisiert. Nach einem sehenswerten Approach holt er sich dann auf der 11 aus drei Metern immerhin wieder das Minus als Vorzeichen zurück.

Keinen Eindruck hinterlassen

Nach einer völlig verzogenen Grünattacke am letzten Par 5 inklusive anschließendem Drop kann er sogar ein Doppelbogey nicht mehr verhindern, rutscht damit sogar in den Plusbereich ab und muss damit endgültig auch die letzten kleinen Hoffnungen auf ein Erreichen des Wochenendes endgültig zu Grabe tragen. Immerhin knallt er auf der 16 die Annäherung perfekt zum Stock und betreibt so mit dem scoretechnischen Ausgleich und der 71 (Par) noch etwas Schadensbegrenzung.

Mit dem klar verpassten Cut ließ Sepp auch eine große Möglichkeit aus um im Flight mit Ryder Cup Captain Luke Donald Eindruck zu schinden, was seine Chancen auf einen Captain’s Pick für Rom wohl nicht gerade vergrößerte. Nach den anstrengenden letzten Wochen zuvor wird Österreichs Nummer 1 nun eine zweiwöchige Pause einlegen und nach seinem 30. Geburtstag am 1. Mai beim nächsten Elevated Event im Quail Hollow Club wieder ins Turniergeschehen eingreifen.

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